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L'évolution industrielle de la Belgique

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Bibliographic data

fullscreen: L'évolution industrielle de la Belgique

Monograph

Identifikator:
1029903786
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-63471
Document type:
Monograph
Author:
Lewiński, Jan S. http://d-nb.info/gnd/102701059
Title:
L'évolution industrielle de la Belgique
Place of publication:
Bruxelles
Publisher:
Misch & Thron, Éditeurs
Year of publication:
1911
Scope:
1 Online-Ressource (XIII, 444 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Seconde partie
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • L'évolution industrielle de la Belgique
  • Title page
  • Contents
  • Première partie
  • Seconde partie
  • Index

Full text

X Kap. X. Die Bankzahlungsmittel. 
Begrenzung der Zahlungsmittelversorgung Bedeutung insofern, als unter 
solchen Verhältnissen natürlich nicht mehr Bankzahlungsmittel in 
Umlauf gesetzt werden können, als dem Bedarf des Verkehrs an Vor- 
schüssen entspricht. Eine Bank kann also dem Verkehr ihre Noten 
und Depositen nicht aufzwingen, steht zum Publikum in einer ganz 
anderen Stellung als etwa der Staat, der Zahlungen für Waren oder 
Dienste in einem zu diesem Zweck geschaffenen uneinlösbaren Papier- 
geld leistet. Das Publikum kann sich immer von einem Überfluß an 
Bankzahlungsmitteln dadurch befreien, daß es seine Guthaben zins- 
tragend bei den Banken anlegt oder seine fälligen Schulden an die 
Banken zahlt, ohne neue Vorschüsse in entsprechendem Umfang auf- 
zunehmen. In der angegebenen Art der Entstehung der Noten und 
Depositen liegt also schon eine gewisse Begrenzung dieser Zahlungs- 
mittel. Daraus den Schluß zu ziehen, die Banken könnten überhaupt 
nicht zu viel Bankzahlungsmittel ausgeben, wäre aber übereilt. 
Die Nachfrage des Verkehrs nach den Vorschüssen der Banken 
hängt eben wesentlich vom Zinsfuß ab, der für diese Vorschüsse ge- 
fordert wird. Auf dem Kapitalmarkt wird, wie wir wissen, das Recht 
der Kapitaldisposition verkauft und gekauft. Diese Kapitaldisposition 
wird indessen zunächst in der Form des Geldes angeboten und nach- 
gefragt, der unmittelbare Gegenstand des Kapitalmarkts ist also die 
Gelddisposition. Nun stellen aber die Bankzahlungsmittel ebenso wie 
das bare Geld ein Formalkapital dar, das dem Inhaber ermöglicht, jeder- 
zeit in den Besitz von Realkapital in jeder beliebigen Form zu gelangen. 
Das Angebot von Bankzahlungsmitteln ist also ebenso wie das Geld- 
angebot gleichbedeutend mit einem Angebot von Kapitaldisposition. 
Auf dem Kapitalmarkte spielen also stets fällige Geldforderungen an 
die Banken ganz dieselbe Rolle wie das Geld. Da nun aber die Banken 
solche stets fällige Geldforderungen an sich selbst innerhalb gewisser 
Grenzen nach Belieben schaffen können, wird dadurch die objektiv be- 
stimmte Knappheit der Kapitaldisposition auf dem Markte aufgehoben. 
Im allgemeinen wird ja der Kapitalmarkt durch den Zinsfuß re- 
guliert. Wenn der Zinsfuß zu niedrig gehalten wird, wächst die Kapital- 
nachfrage über das Kapitalangebot hinaus und ein Mangel an Kapital- 
disposition entsteht, der den Zinsfuß wieder zum Steigen bringt. Diese 
normale Selbstregulierung des Kapitalmarkts wird durch das Eingreifen 
der Banken mit ihrem Angebote von Bankzahlungsmitteln gestört. Wenn 
die Banken den Zinsfuß für ihre Vorschüsse zu niedrig halten, und 
wenn dadurch das Gleichgewicht des Kapitalmarkts gestört wird, kann 
dieses Gleichgewicht einfach dadurch wiederhergestellt werden, daß 
mehr Bankzahlungsmittel ausgegeben werden. Solange in dieser Weise 
der Mangel an Kapitaldisposition gedeckt wird, kann der zu niedrige 
und mit der wirklichen Lage des Kapitalmarkts nicht übereinstimmende 
Zinsfuß beibehalten werden. 
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Der Salzhandel, Die Salinen Und Salzbergwerke Württembergs Im 19. Jahrhundert. Druck von H. Laupp jr., 1912.
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