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Die Hansestädte und die Kontinentalsperre

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Bibliographic data

fullscreen: Die Hansestädte und die Kontinentalsperre

Monograph

Identifikator:
1029904286
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-63374
Document type:
Monograph
Author:
Vogel, Walther http://d-nb.info/gnd/11746435X
Title:
Die Hansestädte und die Kontinentalsperre
Place of publication:
München
Publisher:
Verlag von Duncker & Humblot
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (64 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Die Hansestädte und das revolutionäre Frankreich
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Hansestädte und die Kontinentalsperre
  • Title page
  • I. Die Hansestädte und das revolutionäre Frankreich
  • II. Die Kontinentalsperre
  • III. Die Annektion
  • IV. Die Befreiung

Full text

8 
während der Kontinentalsperre eine gewisse Bedeutung zukommen 
sollte. Beispielsweise versorgten sich 1796—97 Hamburgische 
Zuckersiedereien durch amerikanische Schiffe mit dem unentbehr 
lichen Rohstoff aus Manila. 
Aus dem Gesagten erhellt wohl zur Genüge, welcher Richt 
schnur die hansestädtische Politik inmitten der europäischen Kriegs 
wirren allein folgen konnte. Die Handelsbeziehungen mit Frank 
reich blieben bedeutend genug, um eine Fortdauer des freund 
schaftlichen Verhältnisses, wie es zur Zeit der Monarchie bestanden 
hatte, auch unter der Republik wünschenswert zu machen. Aber 
eine einseitige Parteinahme für diese verbot schon die Rücksicht 
auf den so rasch emporblühenden Verkehr mit dem Hauptgegner 
Frankreichs, mit England. Mit anderen Worten, strikteste Neu 
tralitätNeutralität zur Aufrechterhaltung des Seehandels nach 
allen Seiten, mußte das A und O der hansestädtischen Politik 
bilden, übrigens ein Leitstern, dem die Städte seit den Zeiten des 
Untergangs althansischer Seemacht, seit dem nordischen Dreikronen 
kriege 1563—70, in allen kriegerischen Verwicklungen, die sie be 
rührt hatten, gefolgt waren. 
Freilich stießen die Neutralitätswünsche der Hansestädte diesmal 
auf nicht unerhebliche Schwierigkeiten. Dem Handelstraktate der 
Städte mit Frankreich von 1716 war ein Separatartikel angehängt, 
in dem Frankreich unter der Bedingung der Gegenseitigkeit den 
Hansestädten auch während eines Krieges mit dem Reiche freien 
Verkehr zugestand, und dieser Artikel war auch in die Verträge 
von 1769 und 1789 übergegangen. In der Tat hatte der Kaiser 
während der früheren Reichskriege nicht auf „Affigierung der 
Avocatorien", die den Handel mit dem Reichsfeinde verboten, 
bestanden und den Verkehr stillschweigend geduldet. Es war 
also verständlich, wenn die Städte auch 1792 beim Ausbruch 
des Krieges die Beibehaltung der für sie so vorteilhaften milden 
Praxis erhofften. Keineswegs wollten sie dem Kaiser verweigern, 
was des Kaisers war. Pietät und schuldiger Respekt gegen das 
altehrwürdige, für sie freilich, ach, so nutzlose Corpus des Heiligen 
Römischen Reichs gingen weit genug, um die Stellung der ge 
wünschten Truppenkontingente nicht zu verweigern. Aber damit 
meinte man auch seine Pflicht erfüllt zu haben. Der Kaiser sollte 
gewissermaßen nur das eine, auf die militärische und finanzielle
	        

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Festschrift Zur Feier Des 250jährigen Bestehens Der Freien Baugewerks-Innung Bauhütte Zu Stade. Selbstverlag der Freien Baugewerks-Innung, 1913.
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