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Die Hansestädte und die Kontinentalsperre

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Bibliographic data

fullscreen: Die Hansestädte und die Kontinentalsperre

Monograph

Identifikator:
1029904286
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-63374
Document type:
Monograph
Author:
Vogel, Walther http://d-nb.info/gnd/11746435X
Title:
Die Hansestädte und die Kontinentalsperre
Place of publication:
München
Publisher:
Verlag von Duncker & Humblot
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (64 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Die Hansestädte und das revolutionäre Frankreich
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Hansestädte und die Kontinentalsperre
  • Title page
  • I. Die Hansestädte und das revolutionäre Frankreich
  • II. Die Kontinentalsperre
  • III. Die Annektion
  • IV. Die Befreiung

Full text

14 
l? 
Die Weser wurde zwar ebenfalls blockiert, und man beorderte 
anfänglich die nach Bremen bestimmten Schiffe nach Emden, dem 
nun eine ähnliche Rolle wie Tönning für Hamburg zufiel; neu 
trale Flaggen, von denen man bisher kaum etwas gehört hatte, 
die Kniephäuser, die Papenburger, flatterten auf den Schiffen im 
Hafen. Als aber die sowieso schon beschwerliche Verbindung mit 
Bremen auf den oldenburgischen Flüßchen und Landstraßen durch 
den Winter völlig gesperrt wurde, verfiel man auf die Idee, die 
ebenfalls blockadefreie Jade als Ausgangspforte Bremens zur 
See zu benutzen. Es zeigte sich, daß dieser Meerbusen keineswegs 
so unzugänglich für große Schiffe war, wie man bisher ange- 
nonunen hatte. Über Varel wurde nun bis zum Ende der Blockade 
ein ziemlich lebhaftes Verfrachtungsgeschäft, besonders in Leinwand, 
betrieben. 
Wenn die Blockade auch im folgenden Jahr etwas erleichtert 
wurde, so hat sie doch durch ihre lange Dauer den Hansestädten 
erheblichen Schaden zugefügt. Erst als die französischen Truppen 
zur Teilnahme am dritten Koalitionskrieg nach Süden abrückten, 
hob England am 9. Oktober 1805, nach 2Ü4 Jahren die Blockade 
auf. Besonders hatten das Gewerbe, z. B. die Zuckersiedereien, 
das Handwerk, die kleine Geschäftswelt, die aus den« Hafenbetrieb 
ihre Nahrung zog, gelitten; von den 153 Fallissements, die während 
der Sperre in Hamburg vorfielen, betrafen die meisten kleinere 
Vermögen von 5000—50000 Mark Banko. Der Warenhandel 
lag zwar auch schwer darnieder, doch verstand es die Kaufmann- 
schaft vielfach ihre Verluste auf andere Weise, z. B. durch das 
glänzend aufblühende Assekuranzgeschäft, wettzumachen. Auch die 
hanseatischen Staatskassen hatten wieder bluten müssen. Da die 
hannoverschen Revenuen nicht ausreichten, um die französische 
Okkupationsarmee zu unterhalten, erzwang man von den Städten 
eine Anleihe von über 6 Millionen Livres. Die Zukunft der 
Städte schien unsicherer denn je, und Gewaltstreiche Napoleons, 
wie die Aufhebung des englischen Gesandten Rumbold in Hamburg 
<1804), führten ihnen deutlich genug vor Augen, wessen sie sich 
von ihrem „Protektor" zu versehen hatten. Noch immer aber 
hofften sie, daß die Eifersucht der Großmächte ihnen den Verlust 
ihrer Unabhängigkeit ersparen werde. Der ziemlich plumpe Er 
pressungsversuch Talleyrands und Bouriennes, des neuernannten
	        

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Proposed New Customs Tariff. Printed under the authority of His Majesty’s Stationery Office by Darling and Son, Limited, 1914.
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