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Die Hansestädte und die Kontinentalsperre

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Bibliographic data

fullscreen: Die Hansestädte und die Kontinentalsperre

Monograph

Identifikator:
1029904286
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-63374
Document type:
Monograph
Author:
Vogel, Walther http://d-nb.info/gnd/11746435X
Title:
Die Hansestädte und die Kontinentalsperre
Place of publication:
München
Publisher:
Verlag von Duncker & Humblot
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (64 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Die Kontinentalsperre
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Hansestädte und die Kontinentalsperre
  • Title page
  • I. Die Hansestädte und das revolutionäre Frankreich
  • II. Die Kontinentalsperre
  • III. Die Annektion
  • IV. Die Befreiung

Full text

21 
Inzwischen war die Deklaration der englischen Manufakturen 
und Kolonialwaren, in Hamburg durch den Zollinspektor Brsmond, 
in Bremen und Lübeck durch seine Kollegen Marchal und Caire, 
zum Abschluß gebracht worden. Der letztere soll sich dabei große 
Unredlichkeiten haben zuschulden kommen lassen. Auffällig ist 
jedenfalls der bedeutende Unterschied zwischen dem in Lübeck und 
dem in Bremen konfiszierten Warenwerte: über 2 Millionen fr. 
gegenüber nur 360 000 sr. Die in Hamburg beschlagnahmten 
Waren wurden auf rund 17 Millionen fr. geschätzt, wozu noch 
eine Reihe von Artikeln unbekannten Wertes traten. Über den 
Umfang der Konfiskation herrschte immer noch nicht völlige Klar 
heit. Noch war die Hauptfrage zu entscheiden, ob sie sich auch 
auf die für neutrale Rechnung gekauften, also neutrales Eigentum 
gewordenen englischen Waren beziehe, und wenn ja, wie man dann 
den Handel damit verhindern könne, ob ihre Ausfuhr zu gestatten 
sei. Ferner bestand Unsicherheit darüber, ob das allgemeine Ein 
fuhrverbot sich auch auf gewisse Bamnwollwaren erstrecke, deren 
Import nach Frankreich und dem Großherzogtum Berg gestattet 
war, und endlich erhob sich die Frage, was mit dem konfiszierten 
Gut überhaupt geschehen solle. Die Zollinspektoren erbaten über 
diese Punkte Auskunft vom Ministerium des Innern in Paris, 
erhielten aber keine Antwort. Doch fanden die Fragen allmählich 
von selbst ihre Lösung. 
Zunächst entschied eine im Dezember 1806 in Hamburg zu 
sammengetretene Kommission zur Ausführung der kaiserlichen 
Dekrete jene Grundfrage nach dem Schicksal des neutralen Eigen 
tunis englischer Herkunft in dem Sinne, daß auch dieses der 
Beschlagnahme verfallen sein. Es ist klar, daß diese Maßnahme 
den Engländern nicht mehr den geringsten Schaden zufügen konnte, 
sondern einfach auf einen'Raubzug gegen die Taschen der deutschen 
Kaufmannschaft hinauslief. Doch das war nur die bezeichnende 
Einleitung in die Wirtschaftspolitik, die Napoleon im rechts 
rheinischen Deutschland befolgte. Wirkungslos verhallten alle 
Proteste der hanseatischen Kaufmannschaft. Eine Audienz, die der 
Kaiser ani 14. Dezember 1806 in Posen einer Deputation aus 
den drei Städten gewährte, verlief ohne jedes Ergebnis. Er hörte 
die freimütigen Auseinandersetzungen des Bremer Senators Gröning 
mit Wohlwollen und einem gewissen Interesse an, erklärte aber.
	        

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Die Hansestädte Und Die Kontinentalsperre. Verlag von Duncker & Humblot, 1913.
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