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Die Hansestädte und die Kontinentalsperre

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Bibliographic data

fullscreen: Die Hansestädte und die Kontinentalsperre

Monograph

Identifikator:
1029904286
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-63374
Document type:
Monograph
Author:
Vogel, Walther http://d-nb.info/gnd/11746435X
Title:
Die Hansestädte und die Kontinentalsperre
Place of publication:
München
Publisher:
Verlag von Duncker & Humblot
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (64 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Die Kontinentalsperre
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Hansestädte und die Kontinentalsperre
  • Title page
  • I. Die Hansestädte und das revolutionäre Frankreich
  • II. Die Kontinentalsperre
  • III. Die Annektion
  • IV. Die Befreiung

Full text

— 29 — 
englische Kolonialwaren- und Rohstoffzufuhr mindestens solange 
zu erhalten, bis England bezwungen war. Der Angriff auf 
England wäre minder gewaltsam, aber vermutlich erfolgreicher 
gewesen. Statt dessen wurde Frankreich durch hohe Schutzzölle 
gegen die Einfuhr kontinental-europäischer Produkte abgesperrt, 
den Nachbarländern dagegen eine gleiche Schutzzollpolitik verwehrt. 
Die auf jede Weise begünstigte französische Industrie überschwemmte 
das übrige Europa mit ihren Fabrikaten und schlug die übrigen 
kontinentalen Wettbewerber mit Leichtigkeit aus dem Felde; die 
Vasallenländer mußten ihr sogar vielfach Einfuhrmonopole oder 
Vorzugszölle gewähren. Durchaus richtig hatte Schiller den inneren 
Sinn dieses Kampfes erfaßt, wenn er die Lage Europas in den 
bekannten prachtvollen Strophen malte: 
„Zwo gewaltige Nationen ringen 
Um der Welt alleinigen Besitz. 
Aller Länder Freiheit zu verschlingen, 
Schwingen sie den Dreizack und den Blitz. 
Gold muß ihnen jede Landschaft wägen — 
Und wie Brennus in der rohen Zeit 
Wirft der Franke seinen ehernen Degen 
In die Wage der Gerechtigkeit. 
Seine Handelsflotten streckt der Brite 
Gierig wie Polypenarme aus 
Und das Reich der freien Amphitrite 
Will er schließen wie sein eigen Haus." 
„Gold muß ihnen jede Landschaft wägen" — in der Tat, 
das Kontinentalspstem, so wie es praktisch gehandhabt wurde, war 
nichts als eine große Ausplünderung des Kontinents, besonders 
Deutschlands, Italiens und der Schweiz, zugunsten Frankreichs. 
Frankreich und England rangen u,n den Sieg, und wir durften 
die Kosten bezahlen. Napoleons Finanzminister Gaudin besaß 
Einsicht genug, um zu bemerken, daß der Erfolg der Kontinental 
sperre hauptsächlich von dem guten Willen der Verbündeten 
Frankreichs abhängen werde. Das französische Raubsystem, die 
Zoll- und Steuerschikanen, verbunden mit der Ohnmacht Frank 
reichs, die neutrale Schiffahrt zu schützen, wirkten aber gerade 
umgekehrt darauf hin, den guten Willen der Vasallen zu ertöten. 
Damit hatte England gewonnenes Spiel. Es war nun, wie der 
Verfasser einer anonymen Denkschrift ganz richtig bemerkt, so
	        

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National Banking under the Federal Reserve System. The National City Bank of New York, 1927.
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