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Die Hansestädte und die Kontinentalsperre

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Bibliographic data

fullscreen: Die Hansestädte und die Kontinentalsperre

Monograph

Identifikator:
1029904286
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-63374
Document type:
Monograph
Author:
Vogel, Walther http://d-nb.info/gnd/11746435X
Title:
Die Hansestädte und die Kontinentalsperre
Place of publication:
München
Publisher:
Verlag von Duncker & Humblot
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (64 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Die Kontinentalsperre
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Hansestädte und die Kontinentalsperre
  • Title page
  • I. Die Hansestädte und das revolutionäre Frankreich
  • II. Die Kontinentalsperre
  • III. Die Annektion
  • IV. Die Befreiung

Full text

angelegen sein ließ, ging soweit, sogar die Ausfahrt der Fischer 
boote zu untersagen. Aber es fehlte an Zollwächtern, um den 
Maßnahmen Nachdruck zu geben. Der Schmuggel über die Jade 
und die übrigen oldenburgischen Gewässer ging um so leichter vor 
sich, als das Herzogtum Anfang 1808 mit Rücksicht auf russische 
Wünsche von den französischen Truppen geräumt wurde. Wahr 
scheinlich aus Bourriennes Vorschlag wurde daher später wieder 
ein Zollposten nach Eckwarden am rechten Jadeufer gelegt, mit 
einem Kutter, der in der Jademündung kreuzte. Aus Neuwerk, 
in Kuxhaven, Großwarden, Geestemünde und Blexen wurden 
Batterien angelegt. Man dachte auch au einen Handstreich gegen 
Helgoland, aber alle dahin zielenden Projekte mußten schließlich 
als unausführbar verworfen werden. 
Unter dem Druck der verschärften Sperrmaßregeln ging 
natürlich der legitime Handel in den Hansestädten mehr und mehr 
zurück. 3Jiit dem Schleichhandel mochte sich nicht jeder befassen, 
er bereicherte nur einzelne, und nicht immer die besten Elemente. 
Und mochte er noch so eifrig betrieben werden, er konnte an 
Umfang längst nicht dem rechtmäßigen Handel gleichkommen, wie 
er in der vorhergehenden Friedenszeit betrieben worden war, zumal 
auch das französische Aussaugungssyftem den Konsum des Binnen 
landes zurückgehen ließ. Am schwersten litten wieder, wie schon 
1803—05, die von kleineren Leuten betriebenen Hilfsgewerbe der 
Schiffahrt, die Schiffbauer, Reepschläger, Wagenlader, Kornmeffer, 
Weinschröder, Dielenträger usw. In Lübeck vermochten diese ihre 
Pacht an die Stadtkasse nicht mehr zu zahlen. Ebenso schlecht 
ging es den Fabriken. In Hamburg waren die Kattunfabriken 
völlig ruiniert, in den 4—500 Zuckersiedereien, die sonst etwa 
5000 Menschen ernährten, wurde fast garnicht mehr gearbeitet, die 
Tabakmanufakturen hielten sich etwas besser. Unmittelbarer noch 
als der Handel wurden Reederei und Schiffahrt betroffen. Die 
stillliegenden Schiffe, besonders für große Fahrt, verfaulten im 
Süßwasser der Häfen, sodaß den Reedern auch ihr Kapital ver 
loren ging. Alan versuchte zwar, wo es irgend ging, die Schiffahrt 
weiter zu betreiben, doch bedeutend kann dieser Verkehr, über den 
uns nur wenige zahlenmäßige Angaben zu Gebote stehen, keines 
falls gewesen sein. 
Zweimal während der Zeit der Sperre, zu Beginn der 
Pfingstbl. d. H. Geschrchtsv. IX. 1913. 3
	        

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Die Hansestädte Und Die Kontinentalsperre. Verlag von Duncker & Humblot, 1913.
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