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Anfangsgründe der Volkswirtschaftslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Anfangsgründe der Volkswirtschaftslehre

Monograph

Identifikator:
1030856788
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-60520
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Title:
Anfangsgründe der Volkswirtschaftslehre
Place of publication:
Halberstadt
Publisher:
H. Meyer's Buchdruckerei, Abteilung Verlag
Year of publication:
1925
Scope:
1 Online-Ressource (91 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Kapitel I. Bedürfnisse und Arbeit
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Anfangsgründe der Volkswirtschaftslehre
  • Title page
  • Contents
  • Kapitel I. Bedürfnisse und Arbeit
  • Kapitel II. Tausch und Wert
  • Kapitel III. Das Geld
  • Kapitel IV. Eigentum und Erblichkeit
  • Kapitel V. Pacht und Leihen auf Zins
  • Kapitel VI. Lohn und Gewinn
  • Kapitel VII. Wettbewerb und Zusammenarbeit

Full text

Bedürfnisse und Arbeit. 
17 
aus demselben Grunde, den ich soeben bei Gelegenheit der 
Kleidung anführte: weil es ihrer nämlich nicht bedarf. In 
der Tat ist es von der Natur für die einzige Tätigkeit, der es 
sich widmet, die Jagd, prächtig mit Waffen ausgestattet, sowohl 
die Säugetiere und Vögel, wie das zahllose Geschlecht der 
Insekten.' Und was die Herstellung der Wohnung betrifft, so 
hat zwar die Natur den Säugetieren nur die Nägel der Wühl 
tiere und den Vögeln einen ziemlich ungeeigneten Schnabel 
verliehen, aber dafür den Insekten sehr komplizierte Werk 
zeuge, die sogar den Menschen übertreffen. Es gibt keinen 
Bohrer, keine Säge, keine Spritze, keinen Stichel, keine Nadel, 
die man nicht in jener erschrecklichen Welt fände und die nicht 
bei einer Menge von Arbeiten verwendet würde. Zu welchem 
Zweck sollen sie sich darauf verlegen, Besseres zu finden? Und 
doch ist es nicht vollständig genau, wenn man behauptet, es 
gäbe keine Tiere, die Werkzeuge herstellen können: viele von 
ihnen müssen Fallen fabrizieren, um das Wildbret zu fangen. 
Muß man noch vom Netz der Spinne sprechen? Das ist kein 
Kleid und keine Wohnung, das ist eine Falle wie das Netz des 
Jägers oder Fischers. Es gibt auch andere: zum Beispiel die 
Grube des Ameisenlöwen, eine Falle, in die er das Wildbret, 
das in seine Nähe kommt, hineinfallen läßt, indem er ihm 
Sand in die Augen streut. 
Wenn man also eine Grenzlinie zwischen der Tier- und 
Menschenwelt ziehen will, so darf man sie nicht in der Her 
stellung der Handwerkszeuge suchen, da die Tiere diese ja in 
einem gewissen Grade kennen, sondern man müßte sie in der 
Erfindung des Feuers suchen. 
Es ist seltsam, daß die Tiere niemals das Feuer erfunden 
haben, umsomehr, als sie es sehr lieben. Man braucht nur 
zu sehn, wie ein Hund oder eine Katze sich am Kamin des 
Salons oder am Rauchfang in der Küche behaglich streckt und 
wie die wilden Tiere, wenn die Karawanen durch die Wüste 
oder den Wald ziehen, sich um den Feuerschein scharen, der 
sie anzieht und doch schreckt. Aber weder unter denen, die 
sich am Kamin wärmen, noch unter denen, in deren Augen sich 
zugleich mit den Lichtern des offenen Feuers alle Schrecken 
des Unbekannten spiegeln, hat es einen Prometheus gegeben. 
Man sagt oft, kein Rauch ohne Feuer — man kann noch eher 
sagen, daß es niemals Feuer ohne den Menschen gegeben hat. 
An dem Tage, an dem man irgendwo in Afrika einen Kreis 
wn Affen um ein Feuer sitzend findet, das sie selbst angezündet 
jaben, an dem Tage wird der Mensch in ihnen seine Brüder 
Gide, Anfangsgrunde der Volkswirtschaftslehre. 2
	        

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Anfangsgründe Der Volkswirtschaftslehre. H. Meyer’s Buchdruckerei, Abteilung Verlag, 1925.
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