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Anfangsgründe der Volkswirtschaftslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Anfangsgründe der Volkswirtschaftslehre

Monograph

Identifikator:
1030856788
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-60520
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Title:
Anfangsgründe der Volkswirtschaftslehre
Place of publication:
Halberstadt
Publisher:
H. Meyer's Buchdruckerei, Abteilung Verlag
Year of publication:
1925
Scope:
1 Online-Ressource (91 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Kapitel II. Tausch und Wert
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Anfangsgründe der Volkswirtschaftslehre
  • Title page
  • Contents
  • Kapitel I. Bedürfnisse und Arbeit
  • Kapitel II. Tausch und Wert
  • Kapitel III. Das Geld
  • Kapitel IV. Eigentum und Erblichkeit
  • Kapitel V. Pacht und Leihen auf Zins
  • Kapitel VI. Lohn und Gewinn
  • Kapitel VII. Wettbewerb und Zusammenarbeit

Full text

25 
Tausch und Wert. 
Tausch vom Gegengeschenk herkommt, entartet er manchmal 
letzten Endes zum gegenseitigen Diebstahl, aber das ist etwas 
anderes: wir werden das weiterhin finden. 
Der Augenblick, in dem der eigentliche Tausch in die 
Erscheinung getreten ist, ist wirklich ein feierlicher Augenblick 
in der Kulturgeschichte. 
Der Wert. Denn folgendes wird sich vollziehn: Jedes 
von einem Menschen erworbene Besitztum — sagen wir jeder 
Reichtum, da er auch in noch so geringer Gestalt Anspruch auf 
diesen Namen hat •— jeder Reichtum also wird nunmehr einen 
zwiefachen Charakter annehmen. . 
Er wird in erster Linie bleiben, was er anfangs gewesen 
ist, ein Mittel zum Genuß, zur Bedürfnisbefriedigung, wie es 
das lateinische Wort bona (Güter) so gut ausdrückt, oder wie 
die Engländer sagen goods (was gut ist). 
Aber außerdem wird er einen neuen Charakter annehmen: 
er wird ein Werkzeug zum Erwerb werden, das seinem Be 
sitzer erlaubt, sich im Wege des Tauschs zu verschaffen, was 
er wünscht: seien es nun andere Güter, sei es gar die Arbeit 
seinesgleichen, die Dienste derjenigen, die nicht das betreffende 
Gut besitzen. 
Und der zweite Charakter zeigt das Bestreben, das Über 
gewicht über den ersten mit steigender Kultur zu gewinnen. 
Um ein Beispiel anzuführen: man braucht sich in einer 
primitiven Gesellschaft nur das hauptsächlichste Gut vorzu 
stellen, das Getreide. Der Mensch, der seinen Speicher damit 
angefüllt hat, kann diesen Reichtum unter dem doppelten 
Gesichtspunkt ansehn, den ich soeben dargelegt habe. Er kann 
sich wie der Reiche im Evangelium sagen: „Seele, du hast 
reichen Vorrat auf viele Jahre; habe gute Ruhe, iß und trink, 
und laß dir's wohl sein". 
Aber er kann sich auch sagen: „Dies Getreide will ich dazu 
verwenden, um andere für mich arbeiten zu lassen. Die 
jenigen, welche kein Brot haben, werden nur zu glücklich sein, 
meines zu nehmen und mir dafür ihre Arbeit liefern. Sie 
werden für mich arbeiten, sie werden meine Diener sein". 
Es ist also eine Macht, die der Reichtum dem Tausch ver 
dankt. Und diese Macht ist durch ein Wort gekennzeichnet, 
das wichtigste in der ganzen Volkswirtschaft: das Wort Wert. 
Man wendet sogar manchmal dieses Wort Wert in dem 
ersten Sinne an, den ich soeben dem Wort Gut gegeben habe, 
aber das ist ein wirtschaftlicher Irrtum — ich möchte fast 
sagen, ein Fehler der Muttersprache. Wenn die Volkswirt-
	        

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Anfangsgründe Der Volkswirtschaftslehre. H. Meyer’s Buchdruckerei, Abteilung Verlag, 1925.
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