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Anfangsgründe der Volkswirtschaftslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Anfangsgründe der Volkswirtschaftslehre

Monograph

Identifikator:
1030856788
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-60520
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Title:
Anfangsgründe der Volkswirtschaftslehre
Place of publication:
Halberstadt
Publisher:
H. Meyer's Buchdruckerei, Abteilung Verlag
Year of publication:
1925
Scope:
1 Online-Ressource (91 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Kapitel V. Pacht und Leihen auf Zins
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Anfangsgründe der Volkswirtschaftslehre
  • Title page
  • Contents
  • Kapitel I. Bedürfnisse und Arbeit
  • Kapitel II. Tausch und Wert
  • Kapitel III. Das Geld
  • Kapitel IV. Eigentum und Erblichkeit
  • Kapitel V. Pacht und Leihen auf Zins
  • Kapitel VI. Lohn und Gewinn
  • Kapitel VII. Wettbewerb und Zusammenarbeit

Full text

66 Anfangsgründe der Volkswirtschaftslehre. 
teil, wir hören nur Ermutigungen, um die Menschen zum 
Geldleihen zu veranlassen. Erst letzthin waren die Mauern 
von Paris mit Anschlägen bedeckt, um die Leute zu veranlassen, 
dem Staate zu leihen. Man liest: „Bringt Euer Geld her! 
6% Zinsen! Fünfzig Prozent sicheren Mehrwert! Es ist 
patriotische Pflicht". 
Und nicht nur für Staatsanleihen wird alle Welt gebeten, 
Geld herzugeben. Unsere Konsumgenossenschaften, doch halb 
sozialistische Einrichtungen, entleihen auch. Sie tun es auch 
gerade in diesem Augenblick. Sie versprechen auch allen 6°/», 
die Geld zu diesem Werk der Gemeinschaftlichkeit, der Brüder 
lichkeit, beisteuern wollen; es fehlt nur wenig, und man fügt 
hinzu: zum Werk eines guten Sozialismus. 
Es hat sich also etwas verändert in der Geschichte des 
Leihens auf Zins. Und was? Was ist schuld daran, daß diese 
Frage, deren Geschichte jener lange soeben skizzierte Märtyrer 
bericht ist, heute eine ausgemachte Sache geworden ist? 
Zwei Gründe erklären diese Umbildung: ein theoretischer 
und ein praktischer. 
Der theoretische Grund ist, daß heutzutage sogar die 
Sozialisten schließlich begriffen haben, daß das Leihen auf 
Zins notgedrungen mit dem Privateigentum verknüpft ist, 
und daß es widersinnig ist, solange das Privateigentum an 
erkannt ist, anzunehmen, das Ausleihen von Geld könnte um 
sonst sein. Folglich ergeht sich die Frage nicht mehr auf das 
Gebiet der Gesetzmäßigkeit des Zinses, sondern sie wird auf 
dem Gebiet der Gesetzmäßigkeit des Kapitaleigentums gestellt. 
Die Diskussion hat sich also verschoben. Perschwindet die 
Frage des Zinses, so bleibt doch die des Kapitals, wir werden 
sie weiter unten wiederfinden. 
Aber es gibt auch einen praktischen Grund, der diesen 
Wechsel erklärt: die Lage der Gläubiger und Schuldner ist 
nämlich umgekehrt worden. Während der ganzen Vergangen 
heit war der Gläubiger der Starke, und der Schuldner, das 
war der Schwache. Der eine war der Reiche, der Mächtige, 
der Patrizier; der andere war der Bedürftige, der Proletarier, 
der Elende. Heute ist das nicht mehr so. T8er sind denn heute 
die größten Schuldner? die größten Geldentlciher? Da sind 
zunächst die Staaten, dann die Großbanken, die großen Gesell 
schaften. Und wer sind die Geldgeber? Sie sind es, meine Leser, 
ich hin es auch; es sind oft ganz kleine Leute, die ein wenig 
Geld gespart haben und die es nun für Unternehmungen 
hergeben, deren Namen sie in den Zeitungen gelesen haben.
	        

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Anfangsgründe Der Volkswirtschaftslehre. H. Meyer’s Buchdruckerei, Abteilung Verlag, 1925.
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