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Anfangsgründe der Volkswirtschaftslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Anfangsgründe der Volkswirtschaftslehre

Monograph

Identifikator:
1030856788
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-60520
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Title:
Anfangsgründe der Volkswirtschaftslehre
Place of publication:
Halberstadt
Publisher:
H. Meyer's Buchdruckerei, Abteilung Verlag
Year of publication:
1925
Scope:
1 Online-Ressource (91 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Kapitel VI. Lohn und Gewinn
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Anfangsgründe der Volkswirtschaftslehre
  • Title page
  • Contents
  • Kapitel I. Bedürfnisse und Arbeit
  • Kapitel II. Tausch und Wert
  • Kapitel III. Das Geld
  • Kapitel IV. Eigentum und Erblichkeit
  • Kapitel V. Pacht und Leihen auf Zins
  • Kapitel VI. Lohn und Gewinn
  • Kapitel VII. Wettbewerb und Zusammenarbeit

Full text

76 Anfangsgründe der Volkswirtschaftslehre. 
drohenden Streiks mächtig auf das Lohnniveau eingewirkt 
haben — wie man sich auch dazu stellen mag — sondern auch, 
und das darf man erfreulicherweise feststellen, weil man in den 
großen Industrieländern gelernt hat, daß man mit schlecht 
bezahlten Arbeitern keinen großen Ertrag erzielen kann, und 
daß der der Arbeit in Gestalt von Lohn zugestandene Anteil 
am Rohprodukt sich mehr und mehr erhöhen könne, ohne daß 
übrigens der vom Besitzer als Gewinn veranschlagte Anteil 
sich minderte; ganz im Gegenteil hielt er sich sozusagen an der 
Menge der Erzeugnisse schadlos. 
Der Gewinn. Wenn es leicht ist, den Lohn zu erklären, 
so ist es anderseits etwas schwieriger, dasselbe für den Gewinn 
zu tun. Was ist in der Tat der Gewinn? Der kleinste Krämer 
wird einem antworten: „der Überschuß vom Verkaufspreis 
über dem Einkaufspreis". Trotz dieser öffensichtlichen 
Einfachheit ist aber die genaue Definition des Gewinnes eines 
der schwierigsten Probleme der Wirtschaftswissenschaft. Um 
ihn zu rechtfertigen, sagen die Volkswirtschaftler, er sei zugleich 
die Belohnung für die leitende Arbeit, der Zins für das in 
vestierte Kapital, die Sicherheitsprämie gegen die Gefahren 
des Verlusts. Aber wir behaupten, daß keines dieser drei 
Elemente den Gewinn bildet, da sie in einer guten Rechnungs 
führung alle drei im Gestehungspreis stecken müssen. Ist das 
nicht bei allen Aktiengesellschaften der Fall? Rechnet man 
nicht zu den Unkosten: 1. das Gehalt des Direktors; 2. die 
Kapitalszinsen (nicht nur die der Schuldverschreibungen, 
sondern auch die der Aktien); 3. die Rücklage für den Reserve 
fonds, der Risiken vorbeugen soll? Sicherlich! Und nun die 
Dividende, die erst nach Deckung all dieser Unkosten verteilt 
wird — was ist die nun? Sie ist der Gewinn im reinen 
Zustand, ganz unabhängig von den eben aufgeführten soge 
nannten Faktoren, und wenn sie zufällig ausbleibt, wird man 
gewiß mit Recht sagen, daß das Unternehmen keinen Gewinn 
abgeworfen hat, und man wird das betreffende Jahr mit einem 
schwarzen Kreuz anzeichnen. 
Läßt sich aber nun der Gewinn nicht mit einem der drei 
Posten — Leitung, Zinsen, Risiken — erklären, wie dann 
sonst? Wie entsteht er? Die einen, die Sozialisten sagen: 
Der Gewinn ist ganz einfach vom Arbeitsprodukt des Arbeiters 
vorweggenommen, von dem Lohnempfänger, dem der Inhaber 
nicht seinen gerechten Lohn gezahlt hat; die anderen, die An 
hänger der Kooperation, behaupten: der Gewinn wird auf
	        

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Anfangsgründe Der Volkswirtschaftslehre. H. Meyer’s Buchdruckerei, Abteilung Verlag, 1925.
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