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Anfangsgründe der Volkswirtschaftslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Anfangsgründe der Volkswirtschaftslehre

Monograph

Identifikator:
1030856788
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-60520
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Title:
Anfangsgründe der Volkswirtschaftslehre
Place of publication:
Halberstadt
Publisher:
H. Meyer's Buchdruckerei, Abteilung Verlag
Year of publication:
1925
Scope:
1 Online-Ressource (91 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Kapitel VII. Wettbewerb und Zusammenarbeit
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Anfangsgründe der Volkswirtschaftslehre
  • Title page
  • Contents
  • Kapitel I. Bedürfnisse und Arbeit
  • Kapitel II. Tausch und Wert
  • Kapitel III. Das Geld
  • Kapitel IV. Eigentum und Erblichkeit
  • Kapitel V. Pacht und Leihen auf Zins
  • Kapitel VI. Lohn und Gewinn
  • Kapitel VII. Wettbewerb und Zusammenarbeit

Full text

83 
Wettbewerb und Zusammenarbeit. 
Nützlichste und Erwünschteste ist? Dank dem Begehren nach 
Gewinn werden also die dringendsten Bedürfnisse gerade am 
ehesten befriedigt. 
3. Zwar könnten dieser Eigennutz und dieses Streben 
nach Gewinn als Erfolg die Übertreibung der Gewinne und 
die Ausbeutung des Verbrauchers haben, wenn der Produzent 
oder Händler allein in der Welt wäre, anders ausgedrückt, 
wenn er ein Monopol (mono8 heißt allein) hätte, aber diese 
Gefahr wird unter dem System des freien Wettbewerbs 
unterdrückt. Wenn der Wettbewerb wirklich frei ist, so befindet 
sich jeder Erzeuger oder Händler auf dem Markt anderen 
Produzenten gegenüber, die nicht weniger als er zu verkaufen 
wünschen und die einander überbieten, die Käufer anzulocken. 
Dieses Überangebot hat notwendigerweise den Erfolg, die 
Preise zu drücken und den Gewinn durch einen Druck einzu 
schränken, der so lange anhält, bis die Verkaufspreise auf die 
Höhe des Gestehungspreises herabgedrückt sind, in welchem 
Falle der^ Gewinn aus Null heruntergeht •— was daraus 
hinausläuft, daß der Wert jedes Erzeugnisses das Streben hat, 
sich nach der Arbeits- und Unkostenmenge zu regulieren — und 
das ist gerade das Ideal von Gerechtigkeit, das der Sozialist 
und der Anhänger der Kooperation durch viel verwickeltere 
und unwirksamere Systeme zu verwirklichen trachtet. 
So werden also dank dem Wettbewerb die persönlichen 
Interessen gegenseitig in Schach gehalten, die Preise werden 
auf eine gerechte Höhe gebracht und die Gewinne auf einen 
Minimalsatz: Wohlfeilheit und Gerechtigkeit sind mit einem 
Male verwirklicht, und das „jeder für sich" wandelt sich wohl 
oder übel in ein „jeder für alle" um. 
Unbestreitbar steckt in diesem Bilde, das man in mehr 
oder weniger rosigen Farben in fast allen Werken der klassi 
schen Nationalökonomie^) findet, ein Körnchen Wahrheit, und 
une sollten in der Tat jene menschlichen Gesellschaften mit ihren 
kaum veränderlichen Charakteren bestehen können, wenn es 
nicht eine natürliche Ordnung gäbe, die ihr Geschick leitet? 
Aber es liegt augenscheinlich auch ein Teil Illusion darin; 
denn die Unzufriedenheit der Massen wächst unaufhörlich und 
bedroht in diesem Augenblick Europa mit einer Revolution. 
Wir wollen daher herauslösen, was man von der gegen- 
>) Hier seien nur ausgeführt: Die wirtschaftlichen Harmoniern (LesHarnonles 
Econom'iques) von Bastiat; Die Naturgesetze der Volkswirtschaft (Uns Lois 
naturelles de l’Economie Politique) von Molinari — und »»lerer Zeit 
näher: Die Sittlichkeit des Wettbewerbs (l.a Morale de la Concurrence) von 
UveS Guyot. 
6*
	        

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Anfangsgründe Der Volkswirtschaftslehre. H. Meyer’s Buchdruckerei, Abteilung Verlag, 1925.
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