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Die Berliner Arbeiterbewegung von 1890 bis 1905

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Bibliographic data

fullscreen: Die Berliner Arbeiterbewegung von 1890 bis 1905

Monograph

Identifikator:
1031122125
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-63440
Document type:
Monograph
Author:
Bernstein, Eduard http://d-nb.info/gnd/118509993
Title:
Die Berliner Arbeiterbewegung von 1890 bis 1905
Place of publication:
Berlin
Publisher:
J.H.W. Dietz Nachfolger
Year of publication:
1924
Scope:
1 Online-Ressource (439 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Neunzehntes Kapitel. Die Opfer und die Bilanz des Kampfes
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Probleme der Wirtschaftsgeschichte
  • Title page
  • Contents
  • I. Das kurze Leben einer viel genannten Theorie über die Lehre vom Ureigentum
  • II. Die Haupttatsachen der älteren deutschen Agrargeschichte
  • III. Die Fürsorge des Staates für die Landwirtschaft einer Errungenschaft der Neuzeit
  • IV. Über Theorien der wirtschaftlichen Entwicklung der Völker, mit besonderer Rücksicht auf die Stadtwirtschaft des deutschen Mittelalters
  • V. Die Motive der Zunftbildung im deutschen Mittelalter
  • VI. Großhändler und Kleinhändler im deutschen Mittelalter
  • VII. Die Entstehung des modernen Kapitalismus
  • VIII. Der Untergang der mittelalterlichen Stadtwirtschaft (über den Begriff der Territorialwirtschaft)
  • IX. Die älteste deutsche Steuer
  • Autorenregister
  • Sachregister

Full text

4 Z VII. Die Entstehung des modernen Kapitalismus. 
weiter als das Altertum; der Verkehr und damit der große Fern- 
handel ferner steigerten sich seit Ausgang des Mittelalters. 
Dennoch bleibt der Kapitalismus vorerst aus, weil, neben anderm, 
die Verfassungseinrichtungen einstweilen im Weg stehen. Deren 
Fortfall schuf dann freie Bahn. Die Herstellung der freien Kon- 
kurrenz gewährte dem Erwerbstrieb nicht nur freiere Bewegung; 
sie nötigte, sie zwang zugleich den Einzelnen, sich stärker zu be- 
tätigen, damit er sich behaupten konnte, nachdem die schütenden 
Schranken fortgefallen waren. Die technischen Erfindungen 
mußten zur Ausnutzung locken, und sie wiesen gerade auf den grö- 
ßern Betrieb hin. Das angehäufte Kapital war in gleicher Weise 
ein Anreiz, wie wir schon bei den mittelalterlichen Gewand- 
schneidern beobachten, die, nachdem sie durch den Verkauf frem- 
den Tuches etwas Ertkleckliches erworben, es in dem Veyrsuch 
anwenden, heimische Weber von sich abhängig zu machen. 
Aber die wirtschaftlich-technischen Vorausseßungen, deren 
Bedeutung wir hier darlegen, wirken doch nicht automatisch. 
Wir brauchen uns heute bei dem großen Irrtum von Marx, daß 
das Kapital unpersönlich wirke, daß die Ursache der ruhelosen 
kapitalistischen Expansion das „Verwertungsstreben des Kapi- 
tals“ sei, nicht länger aufzuhalten. Cher trifft das Gegenteil 
seiner Meinung zu. Das Maßgebende ist die persönliche Unter- 
nehmungslust. Sie ist größer in relativ kapitalarmen Ländern 
als in kapitalreichen. Bei der tkeapitalistischen Unternehmung 
ist die Unternehmungslust und „fähigkeit wichtiger als bei der 
handwerksmäßigen des Mittelalters!). Entjcheidend ist stets, wie 
1) Gegen Sombarts Anjsicht, daß das Kapital unpersönlich, auto- 
matisch wirke, s. Brentano, Kapitalismus S. 81 f. und S. 117; Pas- 
sow a. a. O. S. 467. Vgl. Archiv f. soziale Geseßgebung 40, S. 17 f. 
Literatur über die Frage der Bedeutung der Persönlichkeit im Unter- 
nehmertum s. bei Pesch, Lehrbuch der Nationalök. III, S. 166. Wenn 
Sombart, Kapitalismus, I. Aufl., I, S. 196 ff. erklärt: „Nicht das 
individuelle Können des Virtschaftssubjekts entscheidet notwendig 
über die im Rahmen der Unternehmung vollzogene Tätigkeit (wie 
etwa im Handwerk), sondern die durch Nutzung des Sachvermögens 
ausgelösten Kräfte und Fähigkeiten beliebiger anderer Personen; 
in diesem Umstand liegt die Erklärung für die ungeheuere Energie, die 
% 
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Statistik Der Evangelischen Liebestätigkeit (Halboffene Und Offene Fürsorge) Und Jugendarbeit. Wichern-Verl., 1928.
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