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Gesamtstaat, Dualismus und Pragmatische Sanktion

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Bibliographic data

fullscreen: Gesamtstaat, Dualismus und Pragmatische Sanktion

Monograph

Identifikator:
1031909583
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-67385
Document type:
Monograph
Author:
Zehntbauer, Richard http://d-nb.info/gnd/1055162402
Title:
Gesamtstaat, Dualismus und Pragmatische Sanktion
Edition:
Erweiterter Sonderabdruck
Place of publication:
Freiburg (Schweiz)
Publisher:
Universitäts-Buchhandlung (Otto Gschwend)
Year of publication:
1914
Scope:
1 Online-Ressource (73 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Das Kapital
  • Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt. Ware und Geld
  • Zweiter Abschnitt. Die Verwandlung von Geld in Kapital
  • Dritter Abschnitt. Die Produktion des absoluten Mehrwertes
  • Vierter Abschnitt. Die Produktion des relativen Mehrwertes
  • Fünfter Abschnitt. Die Produktion des absoluten und relativen Mehrwertes
  • Sechster Abschnitt. Der Arbeitslohn
  • Siebter Abschnitt. Der Akkumulationsprozeß des Kapitals
  • Index

Full text

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Erstes Kapitel. 
5 
Eine besondere Ware, 1 Quarter Weizen zum Beispiel, tauscht 
sich in den verschiedensten Verhältnissen mit andern Waren aus, 
zum Beispiel mit 20 Pfund Stiefelwichse oder mit 2 Ellen Seide oder 
mit */, Unze Gold usw.; dennoch bleibt der Tauschwert des Quarters- 
Weizen unverändert, ob in Stiefelwichse, Seide oder Gold aus- 
gedrückt. Er muß also einen von diesen verschiedenen Ausdrucks- 
weisen unterscheidbaren Gehalt haben. 
Nehmen wir ferner zwei Waren, zum Beispiel Weizen und Eisen. 
Welches immer ihr Austauschverhältnis, es ist stets darstellbar in 
einer Gleichung, worin ein gegebenes Quantum Weizen irgendeinem 
Quantum Eisen gleichgesetzt wird, zum Beispiel 1 Quarter Weizen 
sei gleich 2 Zentnern Eisen. Was besagt diese Gleichung? Daß ein 
Gemeinsames von derselben Größe in zwei verschiedenen Dingen 
existiert, in 1 Quarter Weizen und ebenfalls in 2 Zentnern Eisen. 
Beide sind also gleich einem Dritten, das an und für sich weder 
das eine noch das andere ist. Jedes der beiden, soweit es Tausch- 
wert, muß also auf dies Dritte reduzierbar [zurückführbar] sein. 
Ein einfaches geometrisches Beispiel veranschauliche dies. Um 
den Flächeninhalt aller gradlinigen Figuren zu bestimmen und zu 
vergleichen, löst man sie in Dreiecke auf. Das Dreieck selbst redu- 
ziert man auf einen von seiner sichtbaren Figur ganz verschiedenen 
Ausdruck — das halle Produkt seiner Grundlinie mit seiner Höhe. 
Ebenso sind die Tauschwerte der Waren zu reduzieren auf ein Ge- 
meinsames, wovon sie ein Mehr oder Minder darstellen. 
Dies Gemeinsame kann nicht eine geometrische, physikalische, 
chemische oder sonstige natürliche Eigenschaft der Waren sein. Ihre 
körperlichen Eigenschaften kommen überhaupt nur in Betracht, so- 
weit selbe sie nutzbar machen, also zu Gebrauchswerten. Anderseits 
aber sieht der Tauschwert der Waren augenscheinlich ab von ihrer 
Nützlichkeit. Innerhalb des Austauschverhältnisses der Waren gilt 
ein Gebrauchswert gerade soviel wie jeder andere, wenn er nur in 
gehöriger Proportion vorhanden ist. Oder wie der alte Barbon sagt: 
„Die eine Warensorte ist so gut wie die andere, wenn ihr Tausch- 
wert gleich groß ist. Da existiert keine Verschiedenheit oder Unter- 
scheidbarkeit zwischen Dingen von gleich großem Tauschwert.“® Als 
Gebrauchswerte sind die Waren vor allem verschiedener Qualität, 
als Tauschwerte können sie nur verschiedener Quantität sein, ent- 
halten also kein Atom Gebrauchswert. 
Sieht man nun vom Gebrauchswert der Warenkörper ab, so 
bleibt ihnen nur noch eine Eigenschaft, die von Arbeitsprodukten. 
Jedoch ist uns auch das. Arbeitsprodukt bereits in der Hand ver- 
wandelt. Abstrahieren wir, sehen wir ab von seinem Gebrauchswert, 
80 abstrahieren wir auch von den körperlichen Bestandteilen und For- 
Mi 
gt: 
® Barbon fährt fort: „+ «. Blei oder Eisen für 100 Pfd. Sterl. haben 
den gleichen Tauschwert wie Silber oder Gold für denselben Betrag.“ („A 
Discourse on coining the new money lighter“, p.53 u. 7.)
	        

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Theorie Der Forstlichen Oekonomik. Neumann, 1926.
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