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Die Prostitution als soziale Klassenerscheinung und ihre sozialpolitische Bekämpfung

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Bibliographic data

fullscreen: Die Prostitution als soziale Klassenerscheinung und ihre sozialpolitische Bekämpfung

Monograph

Identifikator:
1033562599
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-54741
Document type:
Monograph
Author:
Kampffmeyer, Paul http://d-nb.info/gnd/116038365
Title:
Die Prostitution als soziale Klassenerscheinung und ihre sozialpolitische Bekämpfung
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Buchhandlung Vorwärts
Year of publication:
1905
Scope:
1 Online-Ressource (122 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die Prostitution als soziale Klassenerscheinung und ihre sozialpolitische Bekämpfung
  • Title page
  • 1. Kapitel. Die Ehe und die Prostitution
  • 2. Kapitel. Die Prostitution als soziale Klassenerscheinung der Stadt
  • 3. Kapitel. Der soziale Schuldbetrag der Prostitution
  • 4. Kapitel. Die staatliche Reglementierung der Prostitution
  • 5. Kapitel. Krankenkasseneinrichtungen zur unentgeltlichen Behandlung Venerischer
  • 6. Kapitel. Die wohnungsgesetzliche Bekämpfung der Mißstände der Prostituiertenwohnungen
  • 7. Kapitel. Die Zerrüttung der Familie und die Prostitution Jugendlicher
  • 8. Kapitel. Fürsorge-Einrichtungen für Minderjährige als Schutzwehren gegen die Prostitution derselben
  • 9. Kapitel. Staatliche und kommunale Zufluchts- und Erziehungsstätten für erwachsene Prostituierte
  • 10. Kapitel. Die Prostitution der dienenden Klasse und ihre Eindämmung
  • 11. Kapitel. Die Prostitution als Klassenerscheinung und ihre Ueberwindung
  • Contents

Full text

90 
Le Play hat denn auch die Fehler, die sich notwendig bei einer 
solchen Erhebungsweise einstellen müssen, nicht vermeiden können. 
Solche Fehler ihm hier nachzuweisen, ist weder nötig, weil sie eben 
unvermeidlich sind, noch in größerem Umfange möglich, da zu viel 
Zeit seitdem vergangen ist. Zwar ist es in einzelnen Punkten zu 
fällig doch möglich; aber es hat keinen Zweck, solche Einzelheiten 
hier anzuführen. 
Optimistische Darstellung hausindustrieller Arbeitsverhält- 
nisse. Das Urteil Le Play’s über die Solinger Industrie im allge 
meinen ist beeinflußt von seinem Ideal. Er erkennt an, daß die 
Arbeiter sich in einer „ganz guten Lage“ befinden, daß die Produk 
tion stetig steigt und immer mehr Arbeitskräfte von außerhalb heran 
gezogen werden müssen. Doch die Solinger Industrie hat nach Le 
Play einen großen Fehler: sie ist abhängig vom Absätze in der 
Fremde. 
ln dieser Beurteilung zeigt sich ein großes Mißtrauen gegen 
jede neuzeitliche Industrie-Entwicklung. Die Autarkie kleinster 
Wirtschaftsgebiete, am besten jeder Wirtschaftseinheit, um durch 
die Unabhängigkeit eine vermeintliche Sicherheit zu erzielen, war 
das Ideal Le Play’s. Und da er die Unstetigkeit, verursacht durch 
die Verwendung der Dampfkraft, als unvermeidliche Wirkung der 
modernen Fabrikindustrie betrachtet, befürchtet er für die Solinger 
Hausindustrie, die in der Nähe des Ruhrkohlen-Gebietes liegt, den 
baldigen Beginn des Zeitalters der Unstetigkeit. Es sind seine 
schematischen Vorstellungen von den verschiedenen Stadien der 
wirtschaftlichen Entwicklung, welche seinen Geist entscheidend be 
einflussen bei der Darstellung der Solinger Verhältnisse, indem sie 
namentlich die Vergangenheit zu sehr begünstigen. 
Le Play stellt das Arbeitsverhältnis in der Solinger Haus 
industrie folgendermaßen dar: 
Die Beziehungen zwischen Unternehmern und Arbeitern beschränken sich 
in der Regel darauf, in aller Güte den Preis für einen Auftrag zu regeln, 
den der letztere ausführen soll: ihm nach Bedarf Vorschuß an Material und 
Geld zu geben; endlich, ihm nach der Lieferung den für den Auftrag verein 
barten Preis ganz auszuzahlen. Bei dieser unabhängigen Lage verfehlen die 
Arbeiter nicht, die Vorteile der Aufschwungs-Perioden sich zunutze zu machen; 
aber ebenso müssen sie die ungünstigen Palle auf sich nehmen, die ein Nach 
lassen der Aufträge mit sich bringt. Doch fühlen sich die Unternehmer ver 
pflichtet, in Zeiten einer Krise etwas Arbeit anfrechtzuerhalten; sie geben im 
Bedürfnisfalle den Arbeitern, die sie gewöhnlich beschäftigen, Vorschüsse, für 
die sie sich später aus den Löhnen bezahlt machen, wenn die Arbeiten wieder
	        

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Frédéric Le Play in Seiner Bedeutung Für Die Entwicklung Der Sozialwissenschaftlichen Methode. Gustav Fischer, 1913.
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