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Die Prostitution als soziale Klassenerscheinung und ihre sozialpolitische Bekämpfung

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Bibliographic data

fullscreen: Die Prostitution als soziale Klassenerscheinung und ihre sozialpolitische Bekämpfung

Monograph

Identifikator:
1033562599
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-54741
Document type:
Monograph
Author:
Kampffmeyer, Paul http://d-nb.info/gnd/116038365
Title:
Die Prostitution als soziale Klassenerscheinung und ihre sozialpolitische Bekämpfung
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Buchhandlung Vorwärts
Year of publication:
1905
Scope:
1 Online-Ressource (122 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
2. Kapitel. Die Prostitution als soziale Klassenerscheinung der Stadt
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Prostitution als soziale Klassenerscheinung und ihre sozialpolitische Bekämpfung
  • Title page
  • 1. Kapitel. Die Ehe und die Prostitution
  • 2. Kapitel. Die Prostitution als soziale Klassenerscheinung der Stadt
  • 3. Kapitel. Der soziale Schuldbetrag der Prostitution
  • 4. Kapitel. Die staatliche Reglementierung der Prostitution
  • 5. Kapitel. Krankenkasseneinrichtungen zur unentgeltlichen Behandlung Venerischer
  • 6. Kapitel. Die wohnungsgesetzliche Bekämpfung der Mißstände der Prostituiertenwohnungen
  • 7. Kapitel. Die Zerrüttung der Familie und die Prostitution Jugendlicher
  • 8. Kapitel. Fürsorge-Einrichtungen für Minderjährige als Schutzwehren gegen die Prostitution derselben
  • 9. Kapitel. Staatliche und kommunale Zufluchts- und Erziehungsstätten für erwachsene Prostituierte
  • 10. Kapitel. Die Prostitution der dienenden Klasse und ihre Eindämmung
  • 11. Kapitel. Die Prostitution als Klassenerscheinung und ihre Ueberwindung
  • Contents

Full text

27 
klaffen, des Handelsstandes usw. zwei- und dreifach so zahlreich wie 
in Arnsberg. Berücksichtigt man nun noch, daß Berlin den Charakter 
einer großen Fremdenverkehrsstadt besitzt, so kann man sich vor 
stellen, wie ungeheuer groß die Nachfrage nach feilen Mädchen in 
Berlin im Verhältnis zu dem Regierungsbezirk Arnsberg ist. 
Die allgemeinen Schlüsse nun, die wir aus der sozialen 
Gliederung der Bevölkerung Berlins und Arnsbergs über die 
Prostitutionsverhältnisse beider Gebiete zogen, bestätigt nun voll 
ständig die Statistik der eingeschriebenen Prostituierten von Berlin 
und Arnsberg. In Berlin standen im Jahre 1900 allein 4147 Pro 
stituierte unter sittcnpolizeilicher Kontrolle. Im Regierungsbezirk 
Arnsberg besteht eine regelmäßige Ueberwachung Prostituierter nur 
in Hagen, Bochum, Herne, Gelsenkirchen, Hamm und Dortmund. 
In Dortmund standen bei einer Bevölkerung von 140 586 Ein 
wohnern im Jahre 1904 zirka 343 Prostituierte unter sittenpolizei 
licher Kontrolle, in Hagen bei einer Bevölkerung von 50194 
12 Prostituierte, in Bochum 18, in Herne meist nur 1, in Gelsen 
kirchen 25, in Iserlohn keine. Stellen wir diese Ziffern über die 
Prostituierten des Regierungsbezirks Arnsbergs zusammen, so er 
halten wir 399 Prostituierte für den ganzen Bezirk. 
Die Zahl der sich berufsmäßig aber geheim prostituierenden 
Frauen und Mädchen des Regierungsbezirks Arnsbergs kann eben 
falls nicht hoch angesetzt werden. Neben den venerischen Pro 
stituierten verschwinden die venerischen Mädchen und Frauen in den 
Hospitälern des Regierungsbezirks Arnsbergs fast vollständig. 
1899 wurden behandelt in den Hospitälern Berlins 3924 weib 
liche Personen, darunter 1431 Prostituierte; in Avnsberg 369 weib 
liche Personen, darunter 226 Prostituierte. Und zwar setzten sich 
im Jahre 1899 die weiblichen venerischen Personen Berlins und 
Arnsbergs vorwiegend aus den Angehörigen folgender Berufs 
klassen zusammen: 
In Berlin 
189 Ehefrauen 
676 Dienstboten 
326 Arbeiterinnen 
11 Friseusen 
111 Handelsgewerbebeflissene 
6 Fabrikarbeiterinnen 
1431 Prostituierten 
Im Regierungsbez. Arnsberg. 
36 Ehefrauen 
37 Dienstboten 
4 Arbeiterinnen 
— Friseusen 
1 Handlungsgewerbebeflissene 
6 Fabrikarbeiterinnen 
226 Prostituierten 
2750 Venerische 308 Venerische 
Ein Vergleich der Berliner mit den Arnsberger Ziffern- zeigt, 
daß die im Händel und in,der Industrie tätigen venerischen Frauen 
des Regierungsbezirks Arnsberg für die Verbreitung der Geschlechts 
krankheiten nur in einem ganz minimalen Umfange in Frage 
kommen: den 464 venerischen Frauen und Mädchen der Industrie 
und des Handels Berlins stehen in Arnsberg nur 10 venerische
	        

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Die Prostitution Als Soziale Klassenerscheinung Und Ihre Sozialpolitische Bekämpfung. Buchhandlung Vorwärts, 1905.
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