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Die Theorie der Volkswirtschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Die Theorie der Volkswirtschaft

Monograph

Identifikator:
1042018391
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-81635
Document type:
Monograph
Title:
Untersuchungen über das Versicherungswesen in Deutschland
Place of publication:
München
Publisher:
Verlag von Duncker & Humblot
Year of publication:
1913
Scope:
V, 362 Seiten
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Geschäftliche Versicherung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Theorie der Volkswirtschaft
  • Title page
  • Contents

Full text

84 
Die Motive, die den Menschen veranlassen, zu arbeiten, 
können verschieden sein; das Grundprinzip, das seine Tätigkeit 
reguliert, bleibt immer dasselbe: das Streben nach Kraftersparnis, 
das Bestreben, die Arbeitskraft am zweckmäßigsten anzuwenden. 
Als eines der Mittel, Kraft zu ersparen, erweist sich das 
Werkzeug. Es ist unmöglich, sich einen Menschen vorzustellen, 
der, im Besitze einer Säge oder Axt, einen Baum mit einem Messer 
abhauen würde. Der Trieb nach Kraftersparnis, im Kampfe ums 
Dasein herausgebildet, wurde zu einem Instinkt, der auch Tieren 
eigen ist. 
Es ist auch leicht einzusehen, daß der Tausch von Waren, 
der zwischen einzelnen isolierten Wirtschaften entsteht, im Grunde 
genommen ebenfalls aus dem Bestreben nach Kraftersparnis her 
vorgeht. Eine isolierte Wirtschaft wird ihre Erzeugnisse gegen 
Produkte einer anderen Wirtschaft nur dann austauschen, wenn 
sie zur Erzeugung dieser Produkte einen größeren Kraftaufwand 
brauchen würde, als zur Produktion der Erzeugnisse, die sie an 
die andere Wirtschaft veräußert. Eine Wirtschaft wird beispiels 
weise fünf Doppelzentner Getreide gegen einen Pflug Umtauschen, 
wenn die Gewinnung von Getreide ihr etwa fünf Arbeitstage 
kostet, während die Herstellung eines Pfluges bedeutend mehr 
Arbeitstage in Anspruch genommen hätte. Würde sie einen 
Pflug mit geringerem Kraftaufwand als das Getreide hervor 
bringen können, so hätte es für sie keinen Sinn, Getreide gegen 
Pflug auszutauschen. Es erhellt daraus, daß zwischen zwei Wirt 
schaften ein Austausch von Produkten nur dann stattfinden 
kann, wenn jede die Produkte, die sie im Austausch erhält, ent 
weder überhaupt nicht produzieren oder nur mit größerem Kraft 
aufwand produzieren kann. Der Kraftaufwand erweist sich so 
mit als das Grundprinzip, das die Beziehung der austauschenden 
Wirtschaften reguliert. 
Folglich ist Streben nach Kraftersparnis und Entwickelung 
der Produktivkräfte das leitende Prinzip der wirtschaftlichen 
Tätigkeit in all ihren Formen und unter allen Ver 
hältnissen. Dieses Prinzip äußert sich unter verschiedenen 
Verhältnissen verschieden und führt auch zu verschiedenen Re-
	        

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Die Theorie Der Volkswirtschaft. Verlag von Arthur Kade, 1912.
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