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Grundfragen der englischen Volkswirtschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Grundfragen der englischen Volkswirtschaft

Monograph

Identifikator:
1043468137
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-69435
Document type:
Monograph
Title:
Grundfragen der englischen Volkswirtschaft
Place of publication:
München
Publisher:
Verlag von Duncker & Humblot
Year of publication:
1913
Scope:
155 Seiten
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
V. Der moderne Imperialismus. Von Professor Dr. M. J. Bonn
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundfragen der englischen Volkswirtschaft
  • Title page
  • Contents
  • I. Das englische Agrarwesen. Von Dr. Rudolf Leonhard
  • II. Die englische Industrie. Von Dr. Theodor Vogelstein
  • III. Das englische Kreditwesen. Von Professor Dr. Edgar Jaffé
  • IV. Die Arbeiterfrage in England. Von Professor Dr. Edgar Jaffé
  • V. Die Organisation des britischen Weltreichs. Von Professor Dr. M. J. Bonn
  • V. Der moderne Imperialismus. Von Professor Dr. M. J. Bonn

Full text

Der moderne Imperialismus. 
139 
ganzen innerhalb mäßiger Grenzen geblieben. Absolutistische Regie 
rungen, die völlig rücksichtslos vorgingen, haben gewiß manches er 
reicht. In den national vielgestaltigsten Gebieten Europas aber, wie 
z. B. in Österreich-Ungarn, ist das Ergebnis recht gering gewesen. 
Wo man auf brutale Durchführung der Entnationalisierung unter 
Anspannung aller Machtmittel verzichtet hat, hat selbst ein so assimi 
lationsfähiges Volk wie die Franzosen keine wirklichen Erfolge auf 
zuweisen. Korsika ist z. B. heute zwar politisch französisch, es ist 
aber, seinem Wesen nach, mindestens ebenso korsisch, wie Irland 
irisch geblieben ist. 
IV. 
In Ländern, wo eine farbige Eingeborenenbevölkerung europäi 
schen Eroberern gegenübersteht, müssen sich natürlich noch viel 
tiefergehende Gegensätze entwickeln. Wohl mag es auch hier dem 
Eroberer zur Pflicht gemacht werden, den Eingeborenen zu heben 
und zu erziehen; er wird schon durch seine eigenen Interessen bis 
zu einem gewissen Grade in diese Richtung gedrängt. Er braucht 
dort einen Arbeiter, der höher steht und intelligenter ist, als der 
sich selbst überlassene Eingeborene zu sein pflegt. Er bedarf zur 
persönlichen Bequemlichkeit eines willigen Dienstboten, der die 
Elemente der Reinlichkeit und der Ordnung kennt und mit seinem 
Herrh in dessen Sprache zu verkehren vermag. Daher denn überall, 
wo solche Herßschaftsverhältnisse entstehn, eine gewisse Erziehung 
der Eingebortenen nachweisbar ist. Die spanischen Konquistadoren 
haben die spanische Sprache über einen halben Weltteil verbreitet. 
Die Buren haben den Hottentotten und Kaffern ihre Mundart, den 
Taal, gelehrt. Sie haben sie, soweit ihre Bedürfnisse gingen, zur 
Arbeit und Sittsamkeit erzogen. So bestimmt z. B. ein Gesetz des 
Oranje-Freistaates, daß kein Eingeborener ohne anständige Kleidung 
auf der Straße eines Ortes oder in der Nachbarschaft einer von einem 
Weißen bewohnten Farm betroffen werden dürfe; darunter versteht 
der Gesetzgeber bei Männern, «zum mindesten mit einem Hemd und 
einer Hose angetan», bei Frauen «ein Gewand, das den ganzen Körper 
bedeckt». Über solche Äußerlichkeiten hinaus hat sich der Eroberer 
selten um eine Hebung der Eingeborenen bemüht. Er hat sie, selbst 
wenn er persönlich von tiefer Religiosität erfüllt war, häufig nicht
	        

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Der Weltverkehr Und Seine Mittel. Verlag von Otto Spamer, 1913.
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