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Grundfragen der englischen Volkswirtschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Grundfragen der englischen Volkswirtschaft

Monograph

Identifikator:
1043468137
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-69435
Document type:
Monograph
Title:
Grundfragen der englischen Volkswirtschaft
Place of publication:
München
Publisher:
Verlag von Duncker & Humblot
Year of publication:
1913
Scope:
155 Seiten
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
IV. Die Arbeiterfrage in England. Von Professor Dr. Edgar Jaffé
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundfragen der englischen Volkswirtschaft
  • Title page
  • Contents
  • I. Das englische Agrarwesen. Von Dr. Rudolf Leonhard
  • II. Die englische Industrie. Von Dr. Theodor Vogelstein
  • III. Das englische Kreditwesen. Von Professor Dr. Edgar Jaffé
  • IV. Die Arbeiterfrage in England. Von Professor Dr. Edgar Jaffé
  • V. Die Organisation des britischen Weltreichs. Von Professor Dr. M. J. Bonn
  • V. Der moderne Imperialismus. Von Professor Dr. M. J. Bonn

Full text

Die Arbeiterfrage in England. 
55 
ment zu Qrabe getragen. Die Liberalen waren nicht mehr stark 
genug, allein die Konservativen zu überwinden, sie konnte dies nur 
mit Hilfe der irischen und der neuen Arbeiterpartei, die über 40 Ab 
geordnete ins Parlament sandte. 
Die Konsequenzen der neuen Konstellation zeigten sich sofort. Die 
liberale Partei war von Anfang an geneigt, sich den Wünschen der 
Arbeiterpartei gegenüber gefügig zu zeigen und auf sozialem Ge 
biete eine radikale Politik zugunsten der unteren Klassen zu be 
folgen: Die Taff-Vale-Entscheidung vom Jahre 1901 wurde durch 
das Trades Dispute-Gesetz vom Jahre 1906 ihrer Wirksamkeit be 
raubt, und als im Jahre 1910 im sogenannten Osborne Case von 
Gerichts wegen eine ähnlich ungünstige Entscheidung für die Ar 
beiter getroffen worden war — das Gericht verbot die Verwendung 
von Gewerkschaftsgeldern zu politischen Zwecken, vor allem zur 
Bezahlung der Arbeitermitglieder im Parlament —, wurden dessen 
Konsequenzen aufgehoben durch die gesetzliche Einführung von 
Diäten für die Abgeordneten. Außerdem brachte die Regierung im 
Jahre 1911 und 1912 Gesetzentwürfe ein, die die Entscheidung im 
Osborne Case wieder aufheben sollten. Ihre definitive Annahme 
ist bisher nur dadurch verhindert worden, daß die Arbeiterpartei 
sie als nicht weitgehend genug bezeichnete. 
Gleichzeitig inaugurierte die liberale Regierung unter der Führung 
des Schatzkanzlers Lloyd George ein großartiges sozialpolitisches 
Gesetzgebungswerk, das eine vollkommene Abkehr vom alten Indi 
vidualismus und ein Bekennen zum reinen Staatssozialismus be 
deutete, besonders insofern, als Lloyd George die Kosten dieser Ge 
setzgebung, hauptsächlich durch sein sogenanntes «radikales Bud 
get», dem Grundbesitz und den oberen Klassen auferlegte. 
Das Gesetzgebungswerk besteht erstens aus dem im Jahre 1909 in 
Kraft getretenen Alterspensionsgesetz, das allen über 70 Jahre alten 
Arbeitern ohne Leistung irgendwelcher Beiträge eine Beihilfe von 
fünf Schilling pro Woche gewährte. Die ursprünglich auf 6 Mill. 
geschätzten Kosten erreichten im Jahre 1911 bereits 13 Mill. £. 
Hierzu kommt zweitens die am 15. Juli 1912 in Kraft tretende staat 
liche Zwangsversicherung gegen Krankheit und Invalidität, zu deren 
Kosten nach deutschem Vorbild Arbeiter, Unternehmer und Staat 
gemeinsam beitragen. Es wird berechnet, daß von den 63 Millionen 
der englischen Bevölkerung nicht weniger als 14 Millionen Zwangs-
	        

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Zollhandbuch Für Die Ausfuhr Nach Rußland 1906-1917. Deutsch-Russischer Verein, 1912.
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