Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Grundfragen der englischen Volkswirtschaft

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Grundfragen der englischen Volkswirtschaft

Monograph

Identifikator:
1043468137
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-69435
Document type:
Monograph
Title:
Grundfragen der englischen Volkswirtschaft
Place of publication:
München
Publisher:
Verlag von Duncker & Humblot
Year of publication:
1913
Scope:
155 Seiten
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
V. Die Organisation des britischen Weltreichs. Von Professor Dr. M. J. Bonn
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundfragen der englischen Volkswirtschaft
  • Title page
  • Contents
  • I. Das englische Agrarwesen. Von Dr. Rudolf Leonhard
  • II. Die englische Industrie. Von Dr. Theodor Vogelstein
  • III. Das englische Kreditwesen. Von Professor Dr. Edgar Jaffé
  • IV. Die Arbeiterfrage in England. Von Professor Dr. Edgar Jaffé
  • V. Die Organisation des britischen Weltreichs. Von Professor Dr. M. J. Bonn
  • V. Der moderne Imperialismus. Von Professor Dr. M. J. Bonn

Full text

88 
Dv- M. J. Bonn. 
findenden Bürger neuer Gemeinwesen gegenüber von allerhöchster 
Bedeutung. Dem Gefühle der persönlichen und politischen Unab 
hängigkeit, das in Kolonien herrscht, schmeichelt die Vorstellung,, 
daß seine Träger sich vor einem Throne ohne Erniedrigung be 
tätigen können. Gerade weil eine koloniale Demokratie sich eineu 
Präsidenten geben könnte, nicht aber einen König, hängt sie am 
Königtum, das ihr den natürlichen Zusammenhang mit einer alten 
Volks- und Staatsgemeinschaft verkörpert. Der Besitz dieser Ein 
richtung hebt die kolonialen Demokratien über die rein künstlichen 
Schöpfungen moderner Republiken hinaus. Er gibt den oberen 
Schichten der Kolonien ein Ziel gesellschaftlichen Ehrgeizes und er 
setzt dem einfachen Bürger der Kolonie gewissermaßen den privaten 
Stammbaum, auf den Kolonisten so viel Wert legen. 
Zwischen Tochtervölkern und Mutterland besteht keine Rechts 
einheit. Es herrschen, selbst wo das englische Recht die Grund 
lage bildet, weitgehende Verschiedenheiten; dieselben haben oft 
zu großen Unzuträglichkeiten geführt, z. B. im Eherecht. Eine Ein 
heit der Rechtsverwaltung wird indes dadurch hergestellt, daß ein 
höchster Gerichtshof, der Reehtsausschuß des Geheimen Rats (Judi- 
cial Committee of the Privy Council), als oberstes Reichsgericht 
dient. Diesem obersten Reichsgericht gehören fünf koloniale 
Richter in ihrer Eigenschaft als Mitglieder des Geheimen Rats an. An 
diesen Gerichtshof, als Oberinstanz, können koloniale Berufungen 
geleitet werden. Eine Verstärkung dieses Gerichtshofes durch kolo 
niale Mitglieder ist 1911 beschlossen worden. Das materielle Recht, 
das zur Anwendung kommt, ist natürlich das Recht der in Frage 
stehenden Kolonie. 
Dem Mutterlande und den Tochtervölkern gemeinsam ist 
ferner die auswärtige Politik und die Verteidigung der Reichs 
interessen nach außen. Hier ist das Mutterland gewissermaßen 
als der geschäftsführende Teilhaber zu betrachten, der ohne 
Befragung der Reichsgenossen handelt. Die auswärtige Politik 
wird vom (britischen) Staatssekretär für auswärtige Angelegen 
heiten geleitet, der den Kolonien in keiner Weise verantwort 
lich ist. Die Verträge, die in Verfolgung seiner Politik abge 
schlossen werden, müssen vom britischen Parlament genehmigt 
werden; sie gehen den Kolonien nach Abschluß gewissermaßen nur 
zur Kenntnisnahme zu. Daraus ergeben sich große Schwierig
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Grundfragen Der Englischen Volkswirtschaft. Verlag von Duncker & Humblot, 1913.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fourth digit in the number series 987654321?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.