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Eigene Aktien und Verwaltungsaktien

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Bibliographic data

fullscreen: Eigene Aktien und Verwaltungsaktien

Monograph

Identifikator:
1657702049
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-126269
Document type:
Monograph
Author:
Ruth, Rudolf http://d-nb.info/gnd/1054736723
Title:
Eigene Aktien und Verwaltungsaktien
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Heymann
Year of publication:
1928
Scope:
88 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
§ 3. Das Verbot des Erwerbs eigener Aktien
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Eigene Aktien und Verwaltungsaktien
  • Title page
  • Contents
  • § 1. Erwerb eigener Aktien und ihr Stimmrecht
  • § 2. Gesellschaftsrechtlich und vertraglich beherrschte „eigene" Aktien (Verwaltungsaktien)
  • § 3. Das Verbot des Erwerbs eigener Aktien
  • § 4. Erwerb von Verwaltungsaktien auf Kosten der Gesellschaft
  • § 5. Das Verbot der Unterpariemission
  • § 6. Ausschluß des gesetzlichen Bezugsrechts der Aktionäre bei Begebung von Verwaltungsaktien
  • § 7. Die Beherrschung der Verwaltungsaktien
  • § 8. Rückblick und Ausblick

Full text

29 
die durch den Ankauf eigener Aktien geschaffenen Betriebs- 
schwierigkeiten weit hinaus. Sie macht sich in gleichem Maße 
bemerkbar, wenn geschäftliche Verluste nicht auf dieser Ursache 
beruhen, sondern aus anderen Gründen eintreten. Sie besteht 
fort, auch nachdem die aufgenommenen Aktien wieder abge- 
stoßen sind, wenn diese unter dem Ankaufswert veräußert werden 
mußten, und sie entfällt nicht deshalb, weil eine Gesellschaft 
genügend Überschüsse zur Verfügung hat, um den Ankauf eigener 
Aktien in großem Umfang und ohne die geringste Beeinträch- 
tigung ihrer Geschäftslage durchzuführen. 
Bei der bisherigen Erörterung der mit 8 226 in Zusammen- 
hang stehenden Fragen in der Literatur ist zu bemängeln, daß 
man fast ausschließlich notleidende Gesellschaften im Auge zu 
haben scheint. Der Aufkauf eigener Aktien ist heute durchaus 
kein Kennzeichen innerer Schwäche eines Unternehmens, sondern 
im Gegenteil bedienen sich gerade finanziell vorzüglich fundierte 
Gesellschaften dieses Mittels, etwa um Aktienmaterial zum Aus- 
tausch bei beabsichtigter Verflechtung mit anderen Unterneh- 
mungen oder zur Einlösung von Wandelanleihen zur Verfügung 
zu haben oder um andere weit ausschauende und erhöhten Ertrag 
gewährleistende Zwecke zu verwirklichen oder — und das inter- 
essiert im Zusammenhang dieser Untersuchung ganz besonders 
— um sich lediglich Verwaltungsaktien zu beschaffen. Bei 
Betrachtung solcher Zwecke zeigt sich nun häufig eine Wirkung, 
die in geradem Gegensatz zu der bisher behandelten wichtigsten 
Folge des Erwerbs eigener Aktien steht. Verwaltungen, die als 
Käufer oder Verkäufer ihrer eigenen Aktien auf dem Aktienmarkt 
auftreten, vermögen eine wirtschaftlich außerordentlich gefähr- 
liche Überlegenheit gegenüber dem Vertragspartner zu entfalten. 
Denn ihnen steht ein Einblick in die für die Bewertung der Aktien 
in Gegenwart und Zukunft bestimmenden inneren Verhältnisse 
der AG. offen, wie er naturgemäß jedem Dritten, auch dem 
eigenen Aktionär abgeht. Diese Überlegenheit gibt ihnen die 
Möglichkeit, den Ankauf von Aktien zu einem weit hinter dem 
inneren Wert zurückbleibenden Börsenkurs durchzuführen, ins- 
besondere unter Beförderung oder Ausnutzung kursdrückender 
Börsenmanöver. Beides ist wohl nie ganz zu vermeiden. Denn es 
steht den Mitgliedern der Organe wie auch anderen über be- 
sonders gute Informationen verfügenden Spekulanten frei, ihre 
bessere Kenntnis der Verhältnisse zu Aktienspekulationen im 
eigenen Namen und auf eigene Rechnung gewinnbringend zu 
verwerten. Es erscheint aber besonders verwerflich, wenn die 
AG. selbst und ihre Organe als solche in dieser Weise vorgehen 
und das aus den Mitteln der Aktionäre geschaffene Gesellschafts- 
vermögen zur Durchführung solcher Geschäfte verwenden. — 
Bei solcher Lagerung des Tatbestandes dient die Verbotsvor-
	        

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Eigene Aktien Und Verwaltungsaktien. Heymann, 1928.
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