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Handbuch über die wirtschaftlichen Verhältnisse Marokkos und Persiens, sowie ihrer Nachbargebiete

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Bibliographic data

fullscreen: Handbuch über die wirtschaftlichen Verhältnisse Marokkos und Persiens, sowie ihrer Nachbargebiete

Monograph

Identifikator:
1688114769
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-105106
Document type:
Monograph
Editor:
Davis, Trietsch
Title:
Handbuch über die wirtschaftlichen Verhältnisse Marokkos und Persiens, sowie ihrer Nachbargebiete
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gea Verl.
Year of publication:
1910
Scope:
174 Seiten
Illustrationen
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Teil II. Persien und seine Nachbargebiete Afghanistan-Belutschistan
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Handbuch über die wirtschaftlichen Verhältnisse Marokkos und Persiens, sowie ihrer Nachbargebiete
  • Title page
  • Contents
  • Teil I. Marokko und seine Nachbargebiete: Algerien Tunesien Spanisch-Nordafrika
  • Teil II. Persien und seine Nachbargebiete Afghanistan-Belutschistan
  • Teil III. Tabellarium Kalender und Zeitvergleichung Vergleichende und Umrechnungs-Tabellen. Anhang Die Islamische Welt

Full text

87 Persien. ss 
Persien. 
Staatsoberhaupt. zugung der besitzenden Klassen. (Die Zusammen- 
Seit der Absetzung resp. dem Thronverzicht des setzung der Provinzial-Vertretungen ist übrigens ganz 
es & entsprechend.) 
letzten Schah Mohammed Ali ist Sultan Achmed Mirza, Der Verfassungsnachtrag vom 1. Januar 1907 hat 
in zwölljähriger Knabe, unter dem Namen Sultan zu dieser Kammer noch einen Senat eingesetzt, der 
Achmed Schah”) zur Herrschaft gelangt (16. Juli 1909). aus 30 gewählten und 30 auf Lebenszeit ernannten 
Mit der Regentschaft ist zunächst Gohlam Reza Khan, Mitgliedern besteht 
Azed ul Mulk, das siebenzigjährige Haupt der könig- 8 ES har : 
lichen Familie” der Kadscharen, beirauf word _ Das Parlament hat die Befugnisse der Beamten 
heheh Yamie der MaCSCHATEN, Orcen. eingeschränkt und die Erblichkeit der Pensionen abge- 
Mohammed Ali hatte den Thron nur 2% Jahre schafft. Es hat ferner eine Neu-Organisation des Unter- 
 hLS N RD 600 aewehrie KEN TE TE SRCE U beschlossen und sich mit anderen Re- 
. ist 1! 0) ormen befasst, doch hat es mit der Ausführung seiner 
und sie schliesslich unter dem Druck der Verhältnisse Absichten angesichts der schlechten Finanzverhältnisse 
wieder bewilligt. Unter seiner Herrschaft kam das einen schweren Stand. 
anglo-russische Uebereinkommen bezüglich Persiens zu- 
Stande, von dem weiter unten die Rede sein wird, und Areal und Bevölkerung, 
das Land war die meiste Zeit hindurch der Schau- . 5 y 
platz blutiger Aufstände. Der Flächeninhalt des Reiches wird von 
En Karen x deutschen Quellen auf 1 645 000 qkm, nach englischen 
Die (ursprünglich türkische) Dynastie der Kad- En 
scharen regiert in Persien seit dem Jahre 1794. Während ehr N Ne en LE An HE EHE dd Land 
der Zeit ihrer Herrschaft verlor Persien an die Russen: !M De > a De Ss 38 DNS EN 1 An0S- 
Georgien (1802), das persische Kaukasusgebiet (1813) A San de ‚Ergenwärlige Bevölkerung 
und den persischen Teil Armeniens (im Frieden von Persiens auf 10 Millionen Einwohner annehmen. Das 
Turkmantschai, 1828) Wachstum der Bevölkerung, soweit es sich auf 
z ) Grund blosser Schätzungen überhaupt angeben lässt, 
Regierung. dürfte zurzeit Jährlich annähernd 100000 betragen. 
Die persische Verfassung sieht eine legislative Im Jahre 1881 schätzten englische Quellen die 
Kammer vor, zu der die Hauptstadt Teheran 60 und Einwohnerzahl wie folgt: 
die Provinzen 96 Deputierte entsenden. Die Wahlen Bewohner der Städte . . 10963800 
finden alle 2 Jahre statt. Sesshafte Landbevölkerung 3 780 000 
Wahlberechtigt sind alle Perser vom 30. Jahre an, Nomaden . . ae En 1909800 
die lesen und schreiben können, mit Ausschluss der insgesamt . 7653 600 > 
Beamten, des Militärs und vorbestrafter Personen. Schätzungen des Jahres 1902 rechnen bereits mit 
Die Wähler sind in 6 Klassen eingeteilt, und zwar: 9% Millionen, so dass man für 1910 wohl mindestens 
1. die Prinzen der Kadscharen-Dynastie, 10 Millionen anzunehmen hat. 
2. die Priester und Theologie-Studenten, Neuere Schätzungen nehmen dementsprechend {ol- 
3. die Seyjiden (Nachkommen‘ des Propheten), gende Haupteinteilung an: 
4. die Grosskaufleute, 272 Millionen Städter, 
5. Personen mit einem Vermögen von über tau- 5 » sesshafte Landbevölkerung, 
send Tomans, 2% » Nomaden. 
6. die Ladeninhaber. Die Zahl der Europäer wird auf höchstens 
Die grossen Massen der Landleute, Tagelöhner, Be. 1200 angegeben, wovon die meisten in Teheran 
dienten etc. haben keinerlei Wahlrecht. leben. 
Das persische Parlament ist also eine ausge- e m 
sprochene Ständevertretung unter Bevor- Religionen und Nationalitäten. 
= Th AU an . Die grosse Mehrheit der persischen Bevölkerung 
fällige Nano des NE gehört der schiitischen Richtung des Islam an, die 
zur Zeit der Thronbesteigung vielfach „angenommen, ST rner sich von der sumnitischen in der Hauptsache dadurch 
ehat “en Titel „Schah““ durch den türkischen Titel „Sultan unterscheidet, dass die Schiiten die Rechtmässigkeit der
	        

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Handbuch Über Die Wirtschaftlichen Verhältnisse Marokkos Und Persiens, Sowie Ihrer Nachbargebiete. Gea Verl., 1910.
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