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Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode

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Bibliographic data

Object: Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode

Monograph

Identifikator:
1689791993
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-102080
Document type:
Monograph
Author:
Kaufmann, Paul http://d-nb.info/gnd/116074965
Title:
Leistung und Wert
Place of publication:
Würzburg
Publisher:
Memminger
Year of publication:
1926
Scope:
247 Seiten
graph. Darst.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Buchhaltung der Leistungspersonen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt. Die Methode Le Play's
  • Zweiter Abschnitt. Beurteilung der Methode Le Play's

Full text

100 
Menschenverstand erzeugt sind; das ist nicht zu verwundern, da 
Le Play selbst viel gesunden Menschenverstand hatte, und seine 
sozialen Autoritäten sich ebenfalls gerade hierdurch auszeichneten. 
Doch, wie schon früher gesagt, ist praktische Lebensweisheit noch 
keine Wissenschaft; es fehlt ihr die Allgemeingültigkeit. 
Andererseits finden wir bei Le Play auch zahlreiche Schlüsse, 
die deutlich zeigen, daß es ihm an sicheren Mitteln zur Feststellung 
von Ursachen-Verknüpfungen fehlte. Beispiele müssen auch hier 
genügen. 
Le Play hat beobachtet, daß die niedersächsische Stammfamilie 
wahrscheinlich von alters her gewisse Einrichtungen geschaffen hat, 
die sie selbst und die sozial schwächeren Glieder der Gesellschaft 
schützen sollen. Wie sehr er alle diese Einrichtungen bewunderte, 
wissen wir schon. Nun kommt er nach Solingen und sieht, daß auch 
da die Arbeiterfamilie noch nicht ganz von der Scholle losgelöst ist, 
daß die Frau und die Kinder des Hausindustriellen noch Land und 
Wiese bearbeiten, wenn sie es auch nur gepachtet haben. Und 
er sagt: 
Die Industriegegend Westfalens bleibt den ländlichen Traditionen der 
Hannoveraner und Skandinavier treu. 
Auch die Elberfelder Wohlfahrts-Einrichtungen finden den Beifall 
Le Play’s. Er beschreibt sie ausführlich und fährt dann fort: 
Diese Gewohnheiten der Patronage gehen zurück auf Gefühle, die die 
alte ländliche Verfassung der sächsischen Ebene entwickelt hat. Ob wohl die 
Elberfelder Fabrikanten ihr treu bleiben und trotzdem an den Errungenschaften 
der modernen Industrie teilnehmen können? 
Es ist nicht klar, ob Le Play hier von der niedergehenden Elber 
felder Hausindustrie oder von der jungen Fabrikindustrie spricht. 
In der Hausindustrie herrschte auch in Elberfeld das Trucksystem, 
wie in Solingen. Es ist also wahrscheinlich, daß Le Play die 
junge Fabrikindustrie meinte, in der tatsächlich damals manche 
Wohlfahrts-Einrichtungen entstanden, um die (von Le Play mit 
Hecht beklagten) schlimmen Wirkungen zu mildern, welche durch 
die Loslösung der Fabrikarbeiter von ihrer Heimat verursacht 
worden waren. Diese Einrichtungen waren aber keineswegs aus 
uraltem Patriarchalismus hervorgegangen; dieser war, wenn je vor 
handen, jahrhundertelang unterbrochen gewesen durch das rein ge 
schäftliche hausindustrielle Arbeitsverhältnis zwischen den kauf 
männischen Verlegern und den kleinen Heimarbeitern, das schließ
	        

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Frédéric Le Play in Seiner Bedeutung Für Die Entwicklung Der Sozialwissenschaftlichen Methode. Gustav Fischer, 1913.
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