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Das Ich und der Staat

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Bibliographic data

fullscreen: Das Ich und der Staat

Monograph

Identifikator:
1689849630
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-100544
Document type:
Monograph
Author:
Harms, Paul http://d-nb.info/gnd/116483091
Title:
Das Ich und der Staat
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag Quelle & Meyer
Year of publication:
1926
Scope:
XII, 128 Seiten
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
IV. Das Ich als Massenteichen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Ich und der Staat
  • Title page
  • Contents
  • I. Das staatlose Ich
  • II. Das Ich in staatlicher Erziehung
  • III. Zwischen Schulpflicht und Bürgerpflicht
  • IV. Das Ich als Massenteichen
  • V. Überstaatliche Bindungen des Ichs
  • VI. Deutsche Diesseits-Religion

Full text

IV. Das Jch als Massenteilchen . ; 
Das englische Massenteilchen Ich stellt sich zu politischen Führer- 
naturen ein nach Maßgabe der Antwort auf die Fragen: Was will 
der Mann? was kann der Mann? Das deutsche Massenteilchen Ich 
fragt in erster Linie immer noch: Ist der Mann auch verkehrsfähig ? 
Und zwar hat der Begriff der Verkehrsfähigkeit zu Zeiten in den 
Unterschichten der Gesellschaft eine noch viel schlimmere Rolle ge- 
spielt als auf den Höhen des preußisch-deutschen Kastenstaates. Hätte 
die Unterkaste, die der Sozialdemokratie, sich nicht so übertrieben 
gesinnungstüchtig abgesperrt, sie hätte den Aufgaben, die mit der 
Umwälzung von 191819 an sie herantraten, doch vielleicht etwas 
weniger hilflos gegenüber gestanden! 
Die Sackgasse, wo hinein das deutsche Parteileben sich verrannt 
hat, heißt Selbstzweck. Die Parteien sind sich Selbstzweck geworden. 
Während sie doch, wenn sie Organe sind, die den Verkehr zwischen 
dem Ich und dem Staatsganzen zu vermitteln haben ~ die es dem 
Ich ermöglichen, seinen rechtmäßigen Einfluß auf den Staat aus- 
zuüben und die dem Organismus des Staates frisches Blut, aus 
den Unterschichten nach oben hin, zuzuführen haben ~ nur Mittel 
zum Zweck sein können. Sowohl für das Ich wie für den Staat. 
Das Ich, das auf den Staat einwirken will, sei's in der bescheidenen 
Rolle von „„Stimmvuieh“/, sei's als Führer, braucht die Partei; und 
der Staat, der den Kreislauf des Blutes in seinem Organismus 
lebendig erhalten will, braucht sie auch. Beide, das Ich sowohl wie 
der Staat, tun also ebenso unrecht, wenn sie die Parteien als 
Nationalheiligtümer behandeln, wie wenn sie im Zorn zu ihrer 
Vernichtung aufrufen. Beide sollen sich ihrer bedienen, so gut sie 
können, sollen mit ihrer Hilfe das Beste zu erreichen suchen, was 
sich von ihrem jeweiligen Standpunkt und für ihre beiderseitigen 
Zwecke erreichen läßt, und sich im übrigen vertrauensvoll darauf 
verlassen, daß unzweckmäßige Organe von der fortschreitenden Ent- 
wicklung umgebildet oder abgestoßen werden. 
Auf dem deutschen Staatsleben lastet immer noch, als ein übles 
Erbteil großer Vergangenheit, die Methode Bismarcks, der mit den 
Parteien umging wie mit fremden Mächten. Der Meister der 
Diplomatie spielte sie gegeneinander aus, wie es seinen augenblick- 
75
	        

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Das Ich Und Der Staat. Verlag Quelle & Meyer, 1926.
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