Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Nationalökonomie (1.1915)

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Nationalökonomie (1.1915)

Monograph

Identifikator:
1690009462
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-101382
Document type:
Monograph
Author:
Weber, Heinrich http://d-nb.info/gnd/11716383X
Title:
Forstwirtschafts-Politik
Place of publication:
Neudamm
Publisher:
Neumann
Year of publication:
1926
Scope:
X, 324 S
Taf
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erster vorbereitender Teil. Die deutsche Forst- und Holzwirtschaft der Gegenwart
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
  • Nationalökonomie (1.1915)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Abschnitt I. Die Lehre von der Produktion
  • Abschnitt II. Die Verteilung des Ertrages der Volkswirtschaft
  • Abschnitt III. Die Geschichte der Nationalökonomie
  • Index

Full text

273 — 
Leitung heranziehen können. Hierbei wurde nicht die Arbeitsteilung 
durchgeführt, wie in anderen Ländern, vielmehr fand nicht nur die 
Kombination von Bank- und Börsengeschäften, des Depositen- und 
des Effektenhandels und der Emissionsgeschäfte, sondern auch der 
Hypotheken- und anderer Geschäfte statt. Die bayrische Hypotheken- 
und Wechselbank betreibt z. B. außer den erwähnten noch Versiche- 
rungsgeschäfte. ; . 
Mit dem Aufschwung der Industrie wurden naturgemäß immer 
größere Ansprüche an die Leistungsfähigkeit der Banken und die 
Erleichterung der Abwicklung der Geschäfte gemacht. Dem suchte 
man außer in dem Uebergang zur Aktiengesellschaft durch lokale 
Erweiterung der Tätigkeit, Verteilung des Risikos und Vereinigung 
der Kräfte entgegenzukommen. In ersterer Hinsicht konnte man be- 
obachten, wie sich die großen Banken mehr und mehr in Berlin als 
Zentrum vereinigten und zugleich im Auslande und in den Provinzen 
(wie die Reichsbank) Filialen, Kommanditen oder Agenturen gründeten, 
während die Provinzialbanken in Berlin und anderen Orten Ver- 
bindungen suchten. Die Bank für Handel und Industrie in Darm- 
stadt gründete in 11 Städten (darunter in Wien und Paris) Zweig- 
niederlassungen., 
Der zweite notwendige Schritt war die Anlehnung der kleinen 
Banken an die großen, um sich ihre Hilfe bei Unternehmungen und 
Kreditgewährungen zu sichern, für die die eigenen Mittel nicht aus- 
reichten, sowie die Konsortialbeteiligung bei größeren Transaktionen 
der Großbanken zur Verteilung des Risikos von Fall zu Fall und 
Vergrößerung der disponibeln Kapitalien. Das ist die Vereinigung 
zu gemeinsamem Vorgehen bei bestimmten Unternehmungen, wie die 
Diskontobank früher mit der Rothschildgruppe Staatsanleihen über- 
nahm. Auch hier können wir Ring- und Kartellbildungen verfolgen. 
Diese treten hervor in einer weitgehenden und dauernden Krwerbung 
von Aktien und Vertretung in dem Aufsichtsrat anderer Banken, 
wodurch dieselben sich gegenseitig stützen und das Risiko teilen. 
In dritter Linie steht die neueste Entwicklung beständiger Ver- 
größerung des Aktienkapitals und die damit Hand in Hand gehende 
Aufsaugung kleinerer Institute. Dies geschieht bald, wenn die letz- 
teren sich in bedrängter Lage befinden, bald wenn es dem Zentral- 
institut wünschenswert erscheint den lokalen Wirkungskreis, resp. den 
Tätigkeitskreis zur Ergänzung des eigenen hinzuziehen. In solcher 
Weise hat die Konzentration der Banken hauptsächlich in Berlin in 
den letzten zehn Jahren außerordentliche Fortschritte gemacht. 
Damit ist das Uebergewicht der Hauptstadt gegenüber den anderen 
Städten und die Macht der hauptsächlichsten Großbanken außer- 
ordentlich gewachsen, so daß die Gefahr einer Monopolherrschaft vor- 
liegt. Die Anforderungen an die Leistungsfähigkeit der Leiter sind 
dadurch enorm gestiegen, wie ihre Verantwortung infolge ihres großen 
Einflusses. Die Gefahr, daß dadurch die Privatbanken fortgefegt 
werden könnten, will uns nicht so groß erscheinen, als sie vielfach 
angenommen wird. Denn durch die weitere Ausbildung des Depo- 
sitenverkehrs wird auch das Bedürfnis nach denselben entsprechend 
gesteigert. 
Wir greifen zwei Banken zur näheren Beleuchtung heraus, die 
eine nachhaltige Bedeutung erlangt haben. Das sind die Diskonto- 
gesellschaft und die Deutsche Bank in Berlin. Die erstere 
Conrad, Grundriß der polit. Oekanomie T Tail & Aufl iR 
Die Diskonto- 
gesellschaft.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Volume

METS METS (entire work) MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Volume

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Nationalökonomie. Fischer, 1915.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What color is the blue sky?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.