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Die politische Ökonomie des Rentners

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Bibliographic data

fullscreen: Die politische Ökonomie des Rentners

Monograph

Identifikator:
1727871073
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-105553
Document type:
Monograph
Author:
Bucharin, Nikolaj Ivanovič http://d-nb.info/gnd/118516574
Title:
Die politische Ökonomie des Rentners
Place of publication:
Wien
Publisher:
Verl. für Literatur und Politik
Year of publication:
1926
Scope:
[2] Bl., 194 S.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Einleitung. Die bürgerliche Nationalökonomie nach Marx
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die politische Ökonomie des Rentners
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Die bürgerliche Nationalökonomie nach Marx
  • I. Kapitel. Die methodologischen Grundlagen der Grenznutzentheorie und des Marxismus
  • II. Kapitel. Die Werttheorie
  • III. Kapitel. Die Werttheorie (Fortsetzung)
  • IV. Kapitel. Die Profittheorie
  • V. Kapitel. Die Profittheorie (Fortsetzung)
  • Schluss
  • Index

Full text

26 Einleitung 
(die „Arbeitstheorien‘“ von A. Smith und D. Ricardo) betrach- 
tete und auf diese den Schwerpunkt der theoretischen Forschung 
verlegte. Diesen Standpunkt erbte die proletarische politische 
Oekonomie von den Klassikern. Umgekehrt sieht der Bourgeois- 
Rentner seine Aufgabe vor allem in der Lösung des Problems des 
Verbrauchs. Dieser Gesichtspunkt ist es auch, der die grund- 
legende, charakteristischste und neue theoretische Position der 
österreichischen Schule sowie der ihr nahestehenden Richtungen 
ausmacht. Wenn sich auch schon früher eine theoretische Rich- 
tung zeigte, deren Fortsetzung die österreichische Theorie ist, so 
hatten dennoch die Theorien, die den Verbrauch und Verbrauchs- 
wert der „Güter“ zur Grundlage ihrer Analyse machten, nie einen 
so allgemeinen Erfolg in der offiziellen Wissenschaft aufzuweisen 
wie gerade die österreichische Schule. Erst die neueste Entwick - 
lung schuf für diese Theorien eine feste Grundlage in der Rent- 
nerpsychologie des modernen Bourgeois““. 
Der krasseIndividualismus findet ebenfalls seine 
pünktliche Parallele in der „subjektivistisch-psychologischen‘‘ 
Methode der neuen Richtung. Freilich nahmen auch früher schon 
die Theoretiker der Bourgeoisie eine individualistische Position 
ein; sie hatten immer die „Robinsonaden‘ gerne. Sogar die Ver- 
treter der „Arbeitswerttheorien‘‘ begründeten ihre Position indi- 
vidualistisch: ihr Arbeitswert war nicht etwa das gesellschaft- 
liche „objektive“ Preisgesetz, sondern die subjektive 
Schätzung des „Wirtschaftssubjekts‘, welches das Gut ver- 
schieden einschätzt, je nachdem, ob der Arbeitsaufwand mit 
größeren und geringeren Unannehmlichkeiten verbunden ist 
(vgl. z. B. Adam Smith). Erst bei Marx nimmt der Arbeitswert 
den Charakter eines „Naturgesetzes‘“ an, das den Warentausch 
unabhängig vom Willen der Agenten der modernen Gesellschafts- 
ordnung regelt. Trotzdem erhielt erst jetzt, nämlich in der Lehre 
der österreichischen Schule, der Psychologismus in der politischen 
Oekonomie, d. i. der ökonomische Individualismus, seine Be- 
2A Das oben aufgestellte Schema darf eben nur als Schema betrachtet 
werden, d. h. als eine Konstruktion, die Typen in großen Umrissen aufstellt 
und alles Nebensächliche außer acht läßt. T. R. Kaulla, der in seinem 
Buche: „Die geschichtliche Entwickelung der modernen Werttheorien“ (Tü- 
bingen 1906) unter anderem eine Analyse der Entstehung der österreichischen 
Schule zu geben versucht, hat die Bedeutung der hier hervorgehobenen Er- 
scheinungen nicht begriffen. 
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Die Politische Ökonomie Des Rentners. Verl. für Literatur und Politik, 1926.
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