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Die politische Ökonomie des Rentners

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Bibliographic data

fullscreen: Die politische Ökonomie des Rentners

Monograph

Identifikator:
1727871073
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-105553
Document type:
Monograph
Author:
Bucharin, Nikolaj Ivanovič http://d-nb.info/gnd/118516574
Title:
Die politische Ökonomie des Rentners
Place of publication:
Wien
Publisher:
Verl. für Literatur und Politik
Year of publication:
1926
Scope:
[2] Bl., 194 S.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Kapitel. Die methodologischen Grundlagen der Grenznutzentheorie und des Marxismus
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die politische Ökonomie des Rentners
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Die bürgerliche Nationalökonomie nach Marx
  • I. Kapitel. Die methodologischen Grundlagen der Grenznutzentheorie und des Marxismus
  • II. Kapitel. Die Werttheorie
  • III. Kapitel. Die Werttheorie (Fortsetzung)
  • IV. Kapitel. Die Profittheorie
  • V. Kapitel. Die Profittheorie (Fortsetzung)
  • Schluss
  • Index

Full text

Der Objektivismus und der. Subjektivismus in der politischen Oekonomie 43 
Landparzelle hängt von ihrer. Rente und der Zinshöhe ab usw. 
Freilich üben individuelle Motive eine „entgegengesetzte Wirkung“ 
aus; doch muß betont werden, daß sie selbst bereits schon vorher 
sozialen Inhalt besitzen, folglich kann man aus den 
Motiven des isolierten Subjekts keine „sozialen 
Gesetze‘ ableiten“. Gehen wir aber bei unserer Forschung 
nicht vom isolierten Individuum aus, sondern setzen in seinen 
Motiven das soziale Moment als gegeben voraus, so würden wir in 
einen circulus vitiosus geraten: Wir wollen das „Soziale“, d. h. 
„Objektive“ vom ‚„Individuellen‘‘, d. h. „Subjektiven‘“‘ ableiten, in 
Wirklichkeit aber leiten wir es vom Sozialen ab, das nennt man: 
„von Pontius zu Pilatus schicken‘, 
Wie wir oben sahen, bilden die Motive des isolierten Indivi- 
duums den Ausgangspunkt für die österreichische Schule (Böhm- 
Bawerk). Freilich begegnen uns in den Arbeiten ihrer Vertreter 
auch ‚ziemlich richtige Betrachtungen über das Wesen des so- 
zialen Ganzen. Doch in Wirklichkeit beginnt sie ihre For- 
schung gleich mit der Analyse der Motive der wirtschaftenden 
Subjekte, unter Abstraktion von jeglichem sozialen Zusammen- 
hang. Ein derartiger Gesichtspunkt ist eben für die neuen Theo- 
retiker der Bourgeoisie charakteristisch, und gerade diesen Ge- 
sichtspunkt führt die österreichische Schule in ihren gesamten 
Konstruktionen folgerichtig durch. Daraus erhellt, daß sie in die 
individuellen Motive ihrer „Gesellschaftsatome‘‘ das „Soziale“ un- 
28 „Der Ausgangspunkt jeder gesellschaftlichen Erscheinung ist stets das 
Individuum; aber nicht das vereinzelte Individuum, das die Marx-Kritiker 
ebenso wie Forscher des 18. Jahrhunderts... untersuchten; sondern das Indi- 
viduum in Verbindung mit anderen Individuen, die Masse der Indi- 
viduen... in der der einzelne selbst ein anderes Geistesleben entwickelt 
wie in der Vereinsamung.“ L. Boudin: „Das theoretische System von 
K. Marx‘, Stuttgart 1909; Vorwort von K. Kautsky, S. XIII. Marx selbst hat 
öfter die Notwendigkeit eines sozialen Gesichtspunktes sehr anschaulich ge- 
schildert. „In Gesellschaft produzierende Individuen, daher gesellschaftlich 
bestimmte Produktion der Individuen, ist natürlich der Ausgangspunkt. Der 
einzelne und vereinzelte Jäger und Fischer... gehört zu den phantasielosen 
Einbildungen des 18. Jahrhunderts.“ (Einleitung zu einer Kritik usw., S. XIII.} 
„Die Produktion ‚der vereinzelten Einzelnen außerhalb ‚der Gesellschaft . .: ist 
ein ebensolches Unding als Sprachentwicklung ohne zusam m en lebende und 
zusammensprechende Individuen“. (Ib.), Sehr richtig bemerkt dazu R. Hilfer- 
ding: „Aus den Motiven der handelnden Wirtschaftssubjekte, die selbst aber 
durch die Natur der wirtschaftlichen Beziehungen determiniert. werden, läßt 
Sich nie mehr als. die Tendenz zur: Herstellung ‚der Gleichheit der -ökono- 
mischen Bedingungen ableiten: gleiche Preise für gleiche Waren; gleicher 
Profit für gleiches Kapital, gleicher Lohn und gleiche Ausbeutungsrate für 
gleiche: Arbeit. Aber zu dem quantitativen Beziehungen selbst komme ich: auf 
diese Weise, ausgehend von den subjektiven Motiven, nie.“ („Das Finanz- 
kapital‘“, S. 235, Fußnote.)
	        

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Hansische Beiträge Zur Deutschen Wirtschaftsgeschichte. Hirt, 1928.
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