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Die freiwilligen sozialen Fürsorge- u. Wohlfahrtseinrichtungen in Gewerbe, Handel u. Industrie im Deutschen Reiche

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Bibliographic data

Full text: Die freiwilligen sozialen Fürsorge- u. Wohlfahrtseinrichtungen in Gewerbe, Handel u. Industrie im Deutschen Reiche

Monograph

Identifikator:
1728770173
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-105075
Document type:
Monograph
Author:
Gemmingen, Max http://d-nb.info/gnd/101562608
Title:
Die Entwickelung der Fabrikindustrie im lateinischen Amerika
Place of publication:
Halle a. S.
Publisher:
Gebauer-Schwetschke
Year of publication:
1910
Scope:
197 Seiten
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Geschichtliche Verhältnisse
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die freiwilligen sozialen Fürsorge- u. Wohlfahrtseinrichtungen in Gewerbe, Handel u. Industrie im Deutschen Reiche
  • Title page
  • Contents
  • I. Allgemeine Vorbemerkungen
  • II. Charakter und Entwicklung der "Deutschen Ehrentafel"
  • III. Allgemeines und Spezielles über Entwicklung und Stand der Wohlfahrtspflege
  • IV. Ergebnisse und Schlußbemerkungen
  • [Beiträge]

Full text

Spinnerei Lauffenmühle, Tiengen. 
333* 
mal eine schöne Tischdecke für die Mutter 
gestickt, die kleinen Geschwister bekommen 
Hemden und Schürzchen, die Großmutter 
Bettschuhe. Auch Hausschuhe fertigen die 
Mädchen selbst an. 
FORTBILDUNGS- ODER AUFFRI 
SCHUNGSUNTERRICHT. Ein anderer Abend 
ist dem Fortbildungs- oder vielmehr Auf 
frischungsunterricht gewidmet. Rechnungen, 
kleine Aufsätze, Diktate werden gemacht, Ge 
schichte gelernt. Einer Neuangekommenen 
erklärte die Älteste: ,,Kurzum, da kannst du 
nachholen, was du in der Schule versäumt 
hast.“ 
Auch der Fahrplan wird studiert; über Die alte Mühle am Lauffen. 
die badische Grenze hinaus geht die Reise 
nicht, die Mädchen wissen aber doch Bescheid über die deutsche Bahnhofsmission. Aller 
dings wurde in einem Aufsatze darüber aus dem Berliner Marienheim ein Marineheim! 
Wein und Bier gibt es im Mädchenheim nicht, aber das tut dem Frohsinn keinen 
Abbruch. Am liebsten ist den Mädchen die 
SINGSTUNDE, in der sie sich um „ihr 
Klavier“ scharen. Ernste und heitere Lieder 
werden geübt, auch solche, die den Sinn 
für die Vaterlandsliebe wecken: Das Lied 
vom schönen Badnerland, Hurra, Germa 
nia, Heil unserm Fürsten! Wie würden 
die Herzen der Mädchen klopfen, wüßten 
sie, daß vielleicht das Auge S. M. des Kaisers 
auf den Namen ihres Heims fällt! Sie lernen 
auch Gedichte, die sie sehr hübsch vortragen, 
und zu Weihnachten führen sie kleine Stücke 
auf, die oft eigens für sie geschrieben sind. 
Von den Mitwirkenden der „Baumwollfee“ 
Singstunde im Mädchenheim. wird keine J e Cotonius, den König des Baum- 
wollandes und sein Töchterchen Gossipana 
(Gossypium) in ihren wallenden Nesseltuchgewändern vergessen. Wenn es regnet, schreiben 
sie an Sonntagen ihre Briefe, lesen schöne Bücher, machen Spiele. Ist das Wetter schön, 
so unternimmt die Vorsteherin mit ihnen Spaziergänge in der überaus lieblichen Gegend. 
Auf größeren Märschen dürfen sie hier und 
da „einkehren“. Sie erfreuen dann stets die 
Anwesenden durch ihren munteren Gesang. 
Mit Blumen beladen kehren sie heim, neu 
gestärkt zur Arbeit und viel vergnügter, als 
wenn sie auf dem Tanzboden gewesen wären. 
Streng und sachlich hatte bei der Gründung 
des Heims die badische Fabrikinspektorin 
ihren Rat erteilt und besonders die gesetzliche 
Seite betont. Sie stimmte aber freudig bei, 
als eine der Beteiligten meinte, schließlich 
sei „die Liebe des Gesetzes Erfüllung“. Aus 
kleinen Anfängen kann sie größeres schaffen. Mädchenheim der Spinnerei Lauffenmühle, Tiengen.
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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