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Die Werttheorie und das Problem des "Konstanten" (Technischen) Kapitals

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Bibliographic data

fullscreen: Die Werttheorie und das Problem des "Konstanten" (Technischen) Kapitals

Monograph

Identifikator:
1729091075
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-106478
Document type:
Monograph
Author:
Graziadei, Antonio http://d-nb.info/gnd/121487180
Title:
Die Werttheorie und das Problem des "Konstanten" (Technischen) Kapitals
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Prager
Year of publication:
[1926]
Scope:
84, III Seiten
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
IV. Die Grundirrtümer der Marxschen Problemstellung und ihre wesentlichen Ursachen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Werttheorie und das Problem des "Konstanten" (Technischen) Kapitals
  • Title page
  • I. Die Marxsche Werttheorie und das „konstante" Kapital (technische Kapital)
  • II. Die Marxsche Werttheorie und die Umwandlung des Mehrwerts in Profit
  • III. Die Marxsche Lösung und deren logische Widersprüche
  • IV. Die Grundirrtümer der Marxschen Problemstellung und ihre wesentlichen Ursachen
  • V. Die Wirkungen der Anwendung des technischen Kapitals bei Betrachtung der Gesamtheit der Betriebe (in bezug auf die Kapitalisten und bei unveränderter Quantität der Produkte)
  • VI. Die Wirkungen der Anwendung des technischen Kapitals bei Betrachtung der einzelnen Betriebe (in bezug auf die Kapitalisten und bei unveränderter Produktquantität)
  • VII. Die Wirkungen der Anwendung des technischen Kapitals bei Betrachtung der Gesamtheit der Betriebe und bei Betrachtung der einzelnen Betriebe (in bezug auf die Kapitalisten und bei vermehrter Produkt-Quantität)
  • VIII. Die Marxsche und unsere Lösung
  • IX. Die Wirkungen der Anwendung des technischen Kapitals in bezug auf die weiter beschäftigten Arbeiter
  • Contents

Full text

— 240 — 
getan hat, hat er sich dieser Methode nur dazu bedient, um 
damit zu beweisen, daß seine eigene Werttheorie, trotz der 
notwendigerweise eingeführten Korrekturen, grundsätzlich 
als richtig bestehen bleibt. Da nun diese Theorie auf einer 
Darstellung der Produkte durch die Arbeit beruhte und be- 
ruht, mußte er, um zu seinem Ziel zu gelangen, diese Auf- 
fassung auch dann aufrecht erhalten, als er sich auf die Ge- 
samtheit der Betriebe bezog. Auf diese Weise hat er den gan- 
zen Vorteil eingebüßt, der ihm von dem Neuen, provisorisch 
angewandten Gesichtswinkel kommen konnte, und der darin 
hätte bestehen müssen, ihn dazu zu führen, die Produkte 
außerhalb des Bereiches der Arbeit, direkt zu betrachten, 
und zuzugeben, daß gerade ihre Darstellung durch die Arbeit 
Schuld daran war, wenn er nicht gesehen hatte und nicht sah, 
daß das neue technische Kapital tatsächlich eine Masse von 
Produkten hervorgebracht hatte, die nicht kleiner, sondern 
eher größer ist als die Produktenmasse, die ‚mit dem von 
ihm ersetzten Teil des Lohnkapitals erreichbar war. 
Marx konnte also — in unverzeihlicher Weise von sei- 
nen eigenen Voraussetzungen voreingenommen — seine 
verspätete Zuflucht zum Begriff von der Gesamtheit ‚der Be- 
triebe nicht ausnutzen, um seinen Irrtum von der Betrach- 
tung der Arbeit anstatt der Produkte zu berichtigen, und 
zuzugeben, daß das technische Kapital eine Quantität Pro- 
dukte liefert, die der des von ihm ersetzten Lohnkapitals 
zum MmMindesten nicht nachsteht. Er hat ganz im Gegenteil 
an diesem Irrtum festgehalten und sich der angedeuteten 
Auffassung — wie wir weiter oben festgestellt haben — zu 
dem einzigen und begrenzten Zwecke bedient, zu beweisen, 
daß die Einführung des technischen Kapitals — obwohl sie 
einer Verringerung der Mehrarbeit und somit des Mehr- 
wertes Raum gibt, und obwohl dies eine Modifikation aller 
früheren auf Grund der Arbeit bemessenen Tauschwerte 
bedeutet — trotzdem der Theorie nicht widerspricht, nach 
welcher der Wert durch die Arbeit bestimmt wird.
	        

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Die Werttheorie Und Das Problem Des “Konstanten” (Technischen) Kapitals. Prager, 1926.
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