Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Deutsche Geschichte (Bd. 5, Hälfte 1)

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Deutsche Geschichte (Bd. 5, Hälfte 1)

Monograph

Identifikator:
1729091075
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-106478
Document type:
Monograph
Author:
Graziadei, Antonio http://d-nb.info/gnd/121487180
Title:
Die Werttheorie und das Problem des "Konstanten" (Technischen) Kapitals
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Prager
Year of publication:
[1926]
Scope:
84, III Seiten
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
IX. Die Wirkungen der Anwendung des technischen Kapitals in bezug auf die weiter beschäftigten Arbeiter
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Deutsche Geschichte (Bd. 5, Hälfte 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Vierzehntes Buch. Erstes Kapitel. Die habsburgische Hausmacht unter Kaiser Maximilian I. ; Königtum und ständischer Föderalismus
  • Zweites Kapitel. Wirtschaftliche und soziale Wandlungen vom 14. zum 16. Jahrhundert
  • Drittes Kapitel. Entwicklung der individualistischen Gesellschaft
  • Viertes Kapitel. Erste Blüte individualistischen Geisteslebens
  • Fünfzehntes Buch. Erstes Kapitel. Religiöse Bewegung ; Luther
  • Zweites Kapitel. Weiterbildung der religiösen Ideen, soziale Revolution

Full text

248 Fünfzehntes Buch. Erstes Kapitel. 
aus — der nahm die Sache anfangs sehr leicht —, sondern 
von dem Meister des apostolischen Palastes Silvester Mazzolini, 
genannt Prierias. Er entzog sich auf einige Tage den Tiefen 
seiner thomistischen Studien, um den fernen, ihm gefährlich 
erscheinenden Mönch abzuthun. Es geschah geringschätzig und 
grob, und grob und geringschätzig antwortete Luther. Hier 
zum erstenmal zeigte sich völlig die urbaner Formen bare, bauern⸗ 
haft heroische Freiheit von Menschenfurcht, die Luther niemals 
verloren hat. 
Und schon handelte es sich in diesem Streit, dem Vorspiel 
für das kommende psychologische Drama der allmählichen Ab— 
wendung Luthers von Rom, um die prinzipiellsten aller Fragen, 
um die Autorität des Papstes und der Konzilien: und Luther 
ging so weit, die Denkbarkeit des Irrtums beider zu behaupten, 
wenn ihre Fehlbarkeit auch geschichtlich noch nicht erwiesen sei. 
Und dieser Hintergrund, dies Grundthema einer neuen An— 
schauung zeigte sich auch schon klar, gleich dem durchblickenden 
Blau eines sonst noch wolkenbedeckten Himmels, in einer von 
Luther behandelten Einzelfrage: er behauptete, der Bann trenne 
nur von der Kirchengemeinschaft, nicht von der Gemeinschaft 
der in Christo uns gegebenen geistlichen Güter, und er verstieg 
sich zu dem Satze: „Selig ist und gebenedeiet, wer da stirbt 
in ungerechtem Bann, denn um der Gerechtigkeit willen wird 
er die Krone empfahen.“ 
Es waren Betrachtungen, die Luther freilich fast unbewußt 
nahetreten mußten. Denn in Rom, wo der von Luther an— 
genommene Zwiespalt zwischen kirchlicher und scholastischer 
Lehre keineswegs bestand, war man schon längst nicht mehr 
gewillt, mit ihm zu disputieren; es bestand nur die Absicht, 
ihn mundtot zu machen auf irgend eine Art. 
Schon im Frühjahr 1518 war an der Kurie der Ketzer— 
prozeß gegen Luther eingeleitet worden; zu Richtern waren 
bestellt der Bischoff von Ascoli und — Silvester Prierias. 
Luther ward vor ein Gericht citiert, dessen Urteil nicht zweifel— 
haft sein konnte; er rief den Schutz seines Landesherrn an. 
Nun befand sich Kurfürst Friedrich der Weise damals auf
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Volume

METS METS (entire work) MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Die Deutschen Im Auslande. Verlag von Karl Siegesmund, 1889.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fifth month of the year?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.