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Reis

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Bibliographic data

fullscreen: Reis

Monograph

Identifikator:
173388923X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-112001
Document type:
Monograph
Author:
Winkler, Hubert http://d-nb.info/gnd/117582093
Title:
Reis
Place of publication:
Hamburg
Publisher:
Dt. Auslandsverl. Bangert
Year of publication:
1926
Scope:
VI, 138 Seiten
Ill.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Botanisches
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Reis
  • Title page
  • Contents
  • I. Bedeutung und Geschichte des Reises
  • II. Botanisches
  • III. Der Anbau
  • IV. Schädlinge und Krankheiten
  • V. Geographie und Statistik
  • [ VI. Nutzung ]
  • VII. Schriftenverzeichnis

Full text

1! 1 
sind. Will man eine einheitliche Form haben, so muß man von 
einer einzelnen Pflanze ausgehen und nur die durch Selbst- 
bestäubung und immer wieder durch Selbstbestäubung erzielte 
Nachkommenschaft zur Vermehrung verwenden. Diese durch 
stete Selbstbestäubung eines einzelnen Individuums erzeugte 
Nachkommenschaft heißt eine „reine Linie‘. Das Verfahren, 
auf diese Weise einen Bestand herzustellen, in dem alle einzelnen 
Pflanzen bestimmte wertvolle Eigenschaften gleichmäßig auf- 
weisen, nennt man deshalb Linientrennung oder „‚Svalöf- 
System‘‘, weil es in der schwedischen Versuchsstation Svalöf 
zuerst bei der Getreidezüchtung angewendet worden ist. 
Von der Massenselektion unterscheidet sıch die Linientrennung 
dadurch sehr wesentlich, daß man bei jener die einzuılnen ge- 
wünschten Eigenschatten nacheinander erzielen kann. So kann 
sich die Selektion z. B. zunächst auf die Kornfarbe erstrecken; 
ist die gewünschte Farbe erreicht, wird auf Lagerfestigkeit oder 
Ertragreichtum ausgewählt usw., indem man stets alle Pflanzen, 
die die gewünschte Eigenschaft nicht zeigen, ausmerzt. Bei einer 
reinen Linie müssen dagegen alle Eigenschaften, die gewünscht 
werden, bereits in der Ausgangspflanze vorhanden sein. Die 
richtige, vollkommen zielbewußte Auswahl der Ausgangspflanze 
ist deshalb eine unerläßliche Voraussetzung für den Erfolg der 
Linientrennung (43, S. 151). 
Im Gegensatz zu der heute weit verbreiteten Ansicht, daß 
das Verfahren der Linientrennung für die zukünftige Reiszüch- 
tung von der größten Bedeutung sei, haben jahrelange Versuche 
auf Java ergeben, daß die Veredlungszüchtung mittels Auslese 
reiner Linien für Reis (und ebenso für Erdnuß und Sojabohne) 
unter solchen Umständen, wie man sie bei Buitenzorg und im 
allgemeinen auf Java findet, als unbrauchbar betrachtet werden 
muß. Sie hat in bezug auf den gleichmäßig hohen Ertrag versagt. 
Die Ursache liegt in den jährlichen Schwankungen der meteo10- 
logischen Werte und in der Ungleichmäßigkeit der Böden. Die 
Population, d. h. das Formengemisch, das die Varietät oder 
Sorte darstellt, war unter ungünstigen Verhältnissen offenbar 
in besserer Lage als die reinen Linien, da sie eben aus einer
	        

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Reis. Dt. Auslandsverl. Bangert, 1926.
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