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Reis

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Bibliographic data

fullscreen: Reis

Monograph

Identifikator:
173388923X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-112001
Document type:
Monograph
Author:
Winkler, Hubert http://d-nb.info/gnd/117582093
Title:
Reis
Place of publication:
Hamburg
Publisher:
Dt. Auslandsverl. Bangert
Year of publication:
1926
Scope:
VI, 138 Seiten
Ill.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. Der Anbau
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Reis
  • Title page
  • Contents
  • I. Bedeutung und Geschichte des Reises
  • II. Botanisches
  • III. Der Anbau
  • IV. Schädlinge und Krankheiten
  • V. Geographie und Statistik
  • [ VI. Nutzung ]
  • VII. Schriftenverzeichnis

Full text

Während des Auspflanzens der Sämlinge soll das Wasser mög- 
lichst nicht oder nur wenig über dem Erdreich stehen; gege- 
benenfalls muß das überschüssige Wasser vorsichtig abgelassen 
werden. Dies soll verhüten, daß der Grund zu breiig wird und 
die eingesetzten Pflanzen umfallen. Das Auspflanzen geschieht 
in Java sauber in Reihen, und zwar meist durch Frauen. Man 
beginnt dabei, wenn möglich, an einem geraden Deich des 
Sawahs und pflanzt dann, rückwärts gehend, weiter. Je nach 
der Stärke der Pflanzen werden 2 bis höchstens 4 Exemplare 
gleichzeitig in ein Pflanzloch gesetzt. Der Pflanzende faßt zu 
diesem Zwecke die jungen Pflänzchen einige Fingerbreiten 
oberhalb des Wurzelansatzes mit dem Daumen und Zeigefinger, 
so daß die Wurzeln an der inneren Handfläche herabhängen, 
und stößt dann die drei übrigen ausgestreckten Finger so weit 
in das breiige Erdreich, daß die Pflanzen bis zum Wurzelhalse 
hineinkommen. Sobald er nun diese Finger zurückzieht, schließt 
sich das Pflanzloch infolge der schlammigen Beschaffenheit des 
Grundes von selbst, und die Pflänzchen bleiben in der gegebenen 
senkrechten Stellung stehen. In Westjava erhalten die Pflänz- 
linge stets eine etwas geneigte Lage gegen die Richtung des zu- 
fließenden Wasserstromes, damit sie bei stärkerem Wasser- 
zufluß nicht umgerissen werden. 
Die Pflanzweite ist von der Kraft der Bestockung abhängig, 
die die Pflanze unter den gegebenen Bedingungen zu entwickeln 
vermag. Sie wechselt daher mit der Güte des Bodens und mit 
dem Klima, hauptsächlich der Durchschnittstemperatur der betr. 
Örtlichkeit. Unter günstigen Verhältnissen beträgt der Abstand 
etwa 25—30 cm, und ein Busch von 2—3 Pflanzen erzeugt im 
Durchschnitt 15—20 Halme. Übrigens hat auch die für jede 
Sorte typische Länge der Vegetationsdauer insofern einen Ein- 
fluß auf die Bestockung, als sich Sorten mit kurzer Vegetations- 
zeit schwächer, solche mit langer stärker bestocken. Man gibt 
daher unter gleichen Bedingungen in der Ebene den letzteren 
eine Pflanzweite von 20—925 cm, den ersteren dagegen nur eine 
solche von 12—15 cm, während man für Sorten von mittlerer 
Vegetationsdauer 15—20 cm Abstand wählt. Die richtige Be- 
55
	        

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Reis. Dt. Auslandsverl. Bangert, 1926.
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