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Bibliographic data

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Monograph

Identifikator:
1740277147
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-132094
Document type:
Monograph
Title:
Report of the Royal Commission on National Health Insurance
Place of publication:
London
Publisher:
Stationery Office
Year of publication:
1926
Scope:
XII, 394 S.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Chapter VIII. The approved society system
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Völkerrecht und Landesrecht
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Völkerrecht und Landesrecht als Gegensätze
  • Zweites Kapitel. Das Verhältniss der Rechtssätze
  • Drittes Kapitel. Das Verhältniss der Rechtsquellen
  • Sachregister

Full text

-- 301 — 
Zusage enthalten, das sie hervorbringende objektive Recht zu 
errichten oder zu bewahren.') Endlich aber ist der Staat immer 
dann zur Setzung von Recht verpflichtet, wenn nach Maassgabe 
seines Landesrechts die Handlung, zu der ihn Vereinbarung oder 
Vertrag verbindet, nur in der Form des Gesetzes vorgenommen 
werden kann. Wenn der Staat etwa Befehle an Behörden oder Un- 
terthanen kraft völkerrechtlicher Vorschrift erlassen soll, so wird er 
dies ausserordentlich häufig nur in einem Gesetze, nicht aber in einer 
„Verwaltungsvorschrift‘“ oder einer „Rechtsverfügung“ zu thun ver- 
mögen. Man denke an Anweisungen an die Gerichte, auslän- 
disches Recht auf gewisse Thatbestände anzuwenden oder sich 
bei Bestrafung eines Ausgelieferten auf das Auslieferungsdelikt 
zu beschränken, aber auch an Ermächtigungen, die hier und da 
statt in der Form des Verwaltungsaktes einer „Konzession“ in der 
Form des Gesetzes erfolgen müssen u. s. w. Völkerrechtlich 
wird es meist sehr gleichgültig sein, ob der Staat einen Be- 
fehl durch Gesetz oder durch Verfügung ergehen lässt. Aber 
immerhin ist der Erlass des Gesetzes, auch wenn er nur aus landes- 
rechtlichen Gründen geschieht, doch die Erfüllung einer unmittel- 
baren völkerrechtlichen Pflicht, weil der Befehl ergehen muss, 
Es braucht kaum gesagt zu werden, dass auch. hier die Pflicht 
zu solchen staatlichen Befehlen nicht ausdrücklich in irgend- 
welcher Uebereinkunft stipulirt zu sein braucht. 
Mindestens ebenso häufig aber wie. das unmittelbar gebotene 
Recht begegnet uns die zweite der erwähnten Kategorien des Landes- 
rechts, nämlich das bloss mittelbar gebotene oder besser inter- 
national unentbehrliche Landesrecht. Ich gebe ihm 
diesen Namen, weil nicht die Erfüllung einer unmittelbaren 
Völkerrechtspflicht es ist, der es sein Leben verdankt. Zwar 
geschieht seine Erzeugung mit Rücksicht auf eine völkerrecht- 
liche Pflicht, aber diese selbst geht auf etwas anderes als auf 
die Bildung eben jenes Rechtssatzes. Der Staat setzt nämlich 
hier das Recht deshalb, weil er obne dies nach Landesrecht 
nicht im Stande wäre, eine völkerrechtliche Pflicht, z. B. eine Straf- 
pflicht, zu erfüllen —, entweder weil ohne das Zwischentreten des 
staatlichen Rechts eine völkerrechtlich zebotene Handlung nicht 
1) Nur in dieser Beschränkung könnte also der Satz bei v. Martens- 
Bergbohm I S. 417 richtig sein, der Staat müsse jeden ratificirten Vertrag 
ausser den geheimen Artikeln publiciren.
	        

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Schragen Der Gilden Und Aemter Der Stadt Riga Bis 1621. Häcker, 1896.
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