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Theoretische Sozialökonomie

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Bibliographic data

fullscreen: Theoretische Sozialökonomie

Monograph

Identifikator:
1741838835
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-116716
Document type:
Monograph
Author:
Cassel, Gustav http://d-nb.info/gnd/118519492
Title:
Theoretische Sozialökonomie
Edition:
4., verb. und wesentl. erw. Aufl.
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Deichert
Year of publication:
1927
Scope:
XIII, 649 S.
graph. Darst.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch. Die Preisbildung der Produktionsfaktoren
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Theoretische Sozialökonomie
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Buch. Allgemeiner Überblick über die Volkswirtschaft
  • Zweites Buch. Die Preisbildung der Produktionsfaktoren
  • Drittes Buch. Das Geld
  • Viertes Buch. Theorie der Konjunkturbewegungen
  • Fünftes Buch. Der internationale Handel

Full text

$ 36. Die Nachfrage nach Arbeit. 1 
und derselbe Geldlohn verschiedene Bedeutung für den Haushalt des 
Arbeiters haben kann. Sobald man die Wirkung der Lohnhöhe auf die 
Lage der arbeitenden Klassen beurteilen will, ist es notwendig, den 
Reallohn oder vielmehr das Realeinkommen des Arbeiters ins Auge 
zu fassen, also das ermittelte Geldeinkommen auf ein gewisses durch- 
schnittliches Preisniveau der von den Arbeitern konsumierten Güter 
zurückzuführen. In unserer theoretischen Behandlung des Preisbildungs- 
prozesses gehen wir aber von der Voraussetzung aus, daß das durch- 
schnittliche Preisniveau sämtlicher Konsumtionsgüter unveränderlich 
erhalten bleibt. Die Bedeutung dieser Voraussetzung liegt auf dem 
Gebiete des Geldwesens und kann erst im Zusammenhang mit der Be- 
handlung desselben näher angegeben werden. Unter dieser Voraus- 
setzung kann man aber wenigstens approximativ von der Unterscheidung 
zwischen Geldlohn und Reallohn absehen. Wir werden uns dem- 
nach in den folgenden Untersuchungen immer nur auf den Geldlohn 
beziehen. 
—$ 36. Die Nachfrage nach Arbeit. 
Es soll nun zunächst die Preisbildung für die Arbeit unter der 
Voraussetzung studiert werden, daß die Menge der Arbeit jeder ver- 
schiedenen Art und Qualität, die auf dem Arbeitsmarkt zur Verfügung 
gestellt wird, eine gegebene, d. h. von der Preisbildung unabhängige 
Größe des Problems ist, und es soll das so bestimmte Preisbildungs- 
problem unter besonderer Berücksichtigung der auf der Seite der Nach- 
frage wirksamen Faktoren näher beleuchtet werden. 
Die Preisbildung der. Arbeit ist, wie die Preisbildung überhaupt, 
in erster Linie vom Prinzip der Knappheit beherrscht. Es bekommt also 
die Arbeit jeder verschiedenen Art und Qualität einen Preis, der genau 
so hoch sein muß, daß die Nachfrage nach ihr auf die zur Verfügung 
stehende Menge der betreffenden Arbeit beschränkt wird, Nehmen wir 
diese Preise als bekannt an, so können mit ihrer Hilfe — und der Preise 
der übrigen Produktionsmittel — die Preise der Produkte berechnet 
werden. Damit ist die Nachfrage nach den verschiedenen Produkten 
und also auch die Nachfrage nach den verschiedenen Produktions- 
mitteln, besonders auch nach der Arbeit jeder Art und Qualität, be- 
stimmt. Diese Nachfrage muß mit dem Angebot übereinstimmen. Ist 
die Nachfrage nach irgendeiner Kategorie von Arbeit ungenügend, so 
ist das ein Zeichen dafür, daß der Preis der betreffenden Arbeit zu hoch 
gesetzt ist und — wenn keine Beschränkung des Angebots möglich 
ist —, um eine gesteigerte Nachfrage herbeizuführen, herabgesetzt 
werden muß. Umgekehrt muß, wenn die Nachfrage das Angebot über- 
trifft, der Arbeitslohn gesteigert werden. 
30°
	        

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Theoretische Sozialökonomie. Deichert, 1927.
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