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Theoretische Sozialökonomie

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Bibliographic data

fullscreen: Theoretische Sozialökonomie

Monograph

Identifikator:
1741838835
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-116716
Document type:
Monograph
Author:
Cassel, Gustav http://d-nb.info/gnd/118519492
Title:
Theoretische Sozialökonomie
Edition:
4., verb. und wesentl. erw. Aufl.
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Deichert
Year of publication:
1927
Scope:
XIII, 649 S.
graph. Darst.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erstes Buch. Allgemeiner Überblick über die Volkswirtschaft
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Theoretische Sozialökonomie
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Buch. Allgemeiner Überblick über die Volkswirtschaft
  • Zweites Buch. Die Preisbildung der Produktionsfaktoren
  • Drittes Buch. Das Geld
  • Viertes Buch. Theorie der Konjunkturbewegungen
  • Fünftes Buch. Der internationale Handel

Full text

70 Kap. III. Das wirtschaftliche Prinzip in der Tauschwirtschaft. 
dann eine diese Geldsumme übersteigende Einbuße an Nutzen ver- 
anlassen müßte. Die ganze Grenznutzentheorie kann auch als eine 
theoretische Deduktion der Wirtschaftsführung von dem Postulate, daß 
das Wirtschaftssubjekt dem Maximum des Gesamtnutzens nachstrebt, 
aufgefaßt werden. 
Diese rein formelle Theorie, die in keiner Weise unsere Kenntnis 
der realen Vorgänge erweitert, ist für die Theorie der Preisbildung 
jedenfalls überflüssig. 
Sodann ist zu bemerken, daß diese deduktive Herleitung der Ge- 
staltung der Nachfrage aus einem einzigen Prinzip, an der man sich so 
kindlich erfreut hat, nur durch gekünstelte Konstruktionen und unter 
einer ziemlich starken Vergewaltigung der Wirklichkeit möglich war. 
Erstens: Eine abstrakte, in irgendeiner Rechnungsskala ausgedrückte 
Schätzung des Nutzens der verschiedenen Stufen der Bedürfnisbefrie- 
digung in allen ihren Zweigen ist dem wirtschaftenden Menschen nicht 
möglich. Er braucht für solche Schätzungen zum mindesten die Stütze 
der gegebenen Preislage und kann höchstens diejenige Veränderung 
seiner Nachfrage, die durch Veränderung eines Preises hervorgerufen 
werden würde, mit einiger Wahrscheinlichkeit beurteilen. Seine ganze 
Schätzungsskala ist nämlich notwendig an die bestehende Preislage 
gebunden. Wenn wir uns schlicht an die einfachen Tatsachen halten, 
können wir nur sagen, daß die wirtschaftenden Menschen, sobald sämt- 
liche Preise gegeben ‚sind, sich entschließen, was sie kaufen wollen, 
also die Grenzlinie ziehen zwischen denjenigen Bedürfnissen, die sie 
befriedigen wollen, und denjenigen, die sie unberücksichtigt lassen 
müssen. 
Ferner ist aber der Satz, daß der Grenznutzen gleich dem Preise 
ist, durchaus nicht allgemein gültig. Auch wenn ein Bedürfnis in ver- 
schiedenen Dosen befriedigt werden kann, ist es gar nicht sicher, daß 
die letzte befriedigte Dose gleich dem Preise geschätzt wird. Für die 
Bedürfnisse, die bis zur Sättigung befriedigt werden; ist es im Gegen- 
teil Regel, daß auch der Nutzen der letzten Dose höher geschätzt wird 
als zu ihrem Preis, was sich darin zeigt, daß diese Bedürfnisse auch 
bei einem etwas höheren Preis in demselben Umfang befriedigt werden, 
mit anderen Worten, daß die Elastizität derselben gleich Null ist. Dazu 
kommt, daß die verschiedenen Stufen der Bedürfnisbefriedigung nicht 
immer die kontinuierliche Reihe bilden, welche die Theorie voraus- 
setzt. Ein Mieter, der eine Wohnung zu 2000 Mark hat, wird, wie die 
Erfahrung oft zeigt, diese Wohnung behalten, auch wenn der Preis bis 
2100 Mark erhöht wird. Der „„Grenznutzen‘“ ist also hier höher als der 
Preis. Trotzdem wird der Mieter keine größere oder bessere Wohnung 
nehmen, weil eine solche, die ihm passen würde, vielleicht erst zu 2300 
Mark zu haben wäre.‘ Die Lösung des Problems der gleichmäßigen 
Bedürfnisbefriedigung der einzelnen Wirtschaft, die auf Grund des
	        

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Theoretische Sozialökonomie. Deichert, 1927.
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