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Holländische Wirtschaftsgeschichte

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Bibliographic data

fullscreen: Holländische Wirtschaftsgeschichte

Monograph

Identifikator:
1744885710
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-117895
Document type:
Monograph
Author:
Baasch, Ernst http://d-nb.info/gnd/117692018
Title:
Holländische Wirtschaftsgeschichte
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1927
Scope:
VI, 632 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Kapitel. Aufstieg und Niedergang der holländischen Wirtschaft zur Zeit der Republik
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Holländische Wirtschaftsgeschichte
  • Title page
  • Contents
  • I. Kapitel. Aufstieg und Niedergang der holländischen Wirtschaft zur Zeit der Republik
  • II. Kapitel. Die Übergangzeit
  • III. Kapitel. Sttillstand und Wiederaufbau unter dem Königreich der Niederlande
  • Index

Full text

m 1) 
nur noch ı7, Haarlem, das 1628 noch 50 Brauereien gehabt 
hatte, 1692 nur noch 20!); Gouda besaß 1616 noch 14 Brauereien. 
Dagegen blühte während des ıI12jährigen Waffenstillstandes in 
Rotterdam dies Gewerbe auf; es war hier meist mit der Mäl- 
zerei verbunden und fabrikmäßig organisiert. Da- 
mals wurde in Rotterdam eine Brauerei mit allem Zubehör für 
40 000 fl. verkauft; viele Brauer wurden in jener Zeit durch ihr 
Gewerbe reich*®). 
Wie sich im 16. Jahrhundert die Brauverhältnisse in einer 
alten holländischen Stadt entwickelten und damit die Grundlage 
für den späteren Zustand legten, lehrt das Beispiel von Delft. 
Hier wurden die mittelalterlichen Zunftvorschriften allmählich ab- 
gestreift und, wie in anderen großen holländischen Braustädten, 
nahm die Brauerei einen zunehmend monopolistischen Charakter in 
der Form des Großbetriebes an?). Durch Abkommen unter sich 
rissen die großen Brauer die ganze Nahrung an sich; die kleinen 
Brauer, deren Zahl sich stetig verminderte, gerieten in ein reines 
Lohnverhältnis zu jenen. Der Verschlechterung des Bieres, die 
zweifellos mit dieser Entwicklung zusammenhing, suchte um die 
Mitte des Jahrhunderts die Landesregierung entgegenzutreten. In 
einigen noch aufrechterhaltenen, der zünftlerischen Ver- 
fassung entnommenen Bestimmungen fand sich 
eine Handhabe, die Produktion in Güte und Menge auf der alten 
Höhe zu halten; so bestand noch die feste Kontingentierung der 
Menge der jedem Brauer jährlich zuerkannten Bierproduktion (8500 
Stückfaß) und das Verbot der Überproduktion durch Übertragung 
des Brauens an Freunde und Familienmitglieder. Doch wurden 
diese Vorschriften wenig mehr beachtet; ein in großem Maßstab 
eingerichteter Betrieb konnte sich solchen Beschränkungen nicht unter- 
werfen ; man erklärte, 8500 Stückfaß für den festgesetzten Preis nicht 
liefern zu können. Auch verließ nun die ganze kleine Brauerei, die 
Schiffs- und Heringsbiere herstellte, die Stadt. Die großen Brauer 
erreichten es dann, daß 1566 das Kontingent auf 9000 Stückfaß 
erhöht wurde, wobei gleichzeitig festgestellt wurde, daß das Klein- 
1) Allan, IV, S. 589 f.; 1692 wurden hier 187246 Tonnen gebraut. 
2?) Bijlsma‚, Rott. Welvaren, S. 101 ff.; vgl. die Loblieder auf das Rotter- 
damer Bier in Rott. Jaarboekje, V (1896), S. 215 ff. 
3 Timmer, Grepen etc.; derselbe, Uit de nadagen, S. 769 ff. 
Tl"
	        

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Holländische Wirtschaftsgeschichte. Fischer, 1927.
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