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Holländische Wirtschaftsgeschichte

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Bibliographic data

fullscreen: Holländische Wirtschaftsgeschichte

Monograph

Identifikator:
1744885710
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-117895
Document type:
Monograph
Author:
Baasch, Ernst http://d-nb.info/gnd/117692018
Title:
Holländische Wirtschaftsgeschichte
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1927
Scope:
VI, 632 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Kapitel. Aufstieg und Niedergang der holländischen Wirtschaft zur Zeit der Republik
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Holländische Wirtschaftsgeschichte
  • Title page
  • Contents
  • I. Kapitel. Aufstieg und Niedergang der holländischen Wirtschaft zur Zeit der Republik
  • II. Kapitel. Die Übergangzeit
  • III. Kapitel. Sttillstand und Wiederaufbau unter dem Königreich der Niederlande
  • Index

Full text

Schon frühzeitig machte sich unter den Brauern der 
Provinz Holland das Bedürfnis nach einem Zusammen- 
schlußzur Wahrungihrer[Anteressen geltend. Das 
erste Anzeichen eines solchen trat schon 1621 hervor; ein fester 
Verband wurde erst um 1660 geschlossen; ihm gehörten 
hauptsächlich Dordrecht, Haarlem, Delft, Rotterdam, Leiden, 
Schiedam an. Bis 1816.haben diese fast alljährlich stattfindenden 
Versammlungen gedauert; ihr geschäftlicher Charakter trat aller- 
dings allmählich hinter dem geselligen zurück. Für diesen Zu- 
sammenschluß und die erste Zusammenkunft der holländischen 
Brauer 1661 bildete die Veranlassung ihre Gegnerschaft gegen die 
Weinpächter und deren Bestreben, den Wein von einem Teil der 
Abgaben zu befreien, in welchem Bestreben die Brauer eine Be- 
nachteiligung ihrer Interessen erblickten, da das Bier dadurch im 
Verhältnis zum Weine eine Verteuerung erfahren mußte. Es handelte 
sich bei diesem Streit um die Beobachtung des Plakats vom 17. Sep- 
tember 1658, in dem der von den Weinverzapfern usw. zu erlegende 
Weinimpost bestimmt und die Ausdehnung des Weinverkaufs auf 
das platte Land verboten war. Die Brauer erreichten durch ihre 
Opposition, daß die Staaten von Holland jenes Plakat 1669 er- 
neuerten und zugleich festsetzten, daß in Dordrecht, Rotterdam, 
Alkmaar, Hoorn, Enckhuizen, Haag und in einem Umkreis von je 
600 Ruten von diesen Plätzen niemand Wein verzapfen dürfe, es 
sei denn für mindestens 9 Oxhoft im Jahre; für diese Menge hatten 
in den genannten Orten die Weinzapfer den vollen Impost zu zahlen, 
auch wenn der Ausschank weniger betrug*). 
Zu den übrigen Punkten, die die Brauer zu gemeinsamen 
Schritten veranlaßten, gehörte der sogenannte G lim ip Ost; 
er wurde entrichtet von dem Brauer für jede Tonne Bier in dem 
Stadium, in dem es sich befand, wenn es zum Ablauf der Hefe auf 
das Gerüst gelegt wurde, und belief sich auf 2 Stüver, sowohl für 
das Doppelbier, das aus dem ungegorenen Bier (Gijl) entstand, 
wie auch für das Bier geringerer Qualität?). Dieser Gijl- oder 
3 Timmer,/S. 40. 
2) Die holländische Braumethode bestand in der Fabrikation leichter Biere 
durch eine Vermischung von schwerem mit dünnem Bier in dem Gijl-Kuip (der 
Küfe, in die das gegorene Bier gegossen wurde); vgl. Tim mer, Generale brou- 
wers, S. 258; vgl. auch Timmer, De impost op de gijlbieren. 
116
	        

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Holländische Wirtschaftsgeschichte. Fischer, 1927.
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