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Die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie

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Bibliographic data

fullscreen: Die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie

Monograph

Identifikator:
1744885710
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-117895
Document type:
Monograph
Author:
Baasch, Ernst http://d-nb.info/gnd/117692018
Title:
Holländische Wirtschaftsgeschichte
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1927
Scope:
VI, 632 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Kapitel. Aufstieg und Niedergang der holländischen Wirtschaft zur Zeit der Republik
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie
  • Title page
  • Contents
  • Bericht über die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie
  • Anlagen
  • Index

Full text

liche Eiseninvestition in den Jahren 1892 bis 1896. Die Eiseninvestition 
des Jahres 1913 war somit etwa 66°/, größer ale die des Jahres 1905 
und um 97° größer als die des Jahres 1900, um 268°, ale die des 
Jahres 1892. 
Der Prozentsatz des der Vernichtung anheimfallenden Eisens ist 
schwer abzuschätzen. Ein großer Teil der verbrauchten Eisenmengen 
muß als verloren angesehen werden; so kehrt.das für Betoneisen ver- 
wendete Moniereisen überhaupt nicht mehr als Schrott zurück. Auch 
emailliertes Material kommt nur in beschränktem Umfange wieder zur 
Verwendung. Die Verwendung von Eisen in Verbindung mit Leicht- 
metall nimmt größeren Umfang an, eine prozentuale Angabe über die 
Höhe des hieraus herrührenden Verlustes ist nicht möglich. Als für die 
deutsche Wirtschaft endgültig verloren haben auch alle die Eisenmengen 
zu gelten, die in den durch den Vertrag von Versailles abgetretenen 
Gebieten investiert waren oder durch die Übergabe von Lokomotiven, 
Schiffen usw. auf Grund des Waffenstillstandsabkommens und des Ver- 
trages von Versailles verlustig gingen. 
Über die Lebensdauer des Eisens lassen sich exakte Angaben nicht 
machen. Die technische Entwicklung hat in einzelnen Fällen, so unter 
anderem in gewissen Teilen des Eisenbahnoberbaues, zu einer Ver- 
längerung der Lebensdauer des Eisens geführt, während bei vielen Ge- 
brauchsgegenständen eine Verringerung festzustellen ist. Selbetver- 
ständlich wird sie durch die jeweils geltenden allgemeinwirtschaftlichen 
Verhältnisse erheblich beeinflußt. Eine Verlängerung der Lebensdauer 
des Eisens bewirkt einen Mehranfall von Schrott zu einem späteren 
Zeitpunkt; der Schrottanfall wird also nur vorläufig verringert, ohne 
tatsächlich verloren zu gehen. 
Innerhalb des deutschen Gesamtgebietes besteht ein Unterschied 
zwischen dem örtlichen Anfall und Verbrauch an Schrott; daher ist 
zwischen Schrottüberschußgebieten und Schrottzuschußgebieten zu 
ünterscheiden. Das Verhältnis von Anfall, Verbrauch und geographischer 
Lage bestimmt den Umkreis, in dem der Bezug der einzelnen Ver- 
braucherbezirke erfolgt. Ihren Schrottbedarf deckten: 
Gebiet 
Überschlesien . 
Siegerland . 
Ruhrgebiet 
Sachsen 
außerhalb von 200 km 
innerhalb von 200 km 
1918 | 1925 
“18 1 1995 
% 
48,7 54,5 51,3 45,5 
22,8 21,9 77,7 78,1 
12,7 | 11,5 87,8 88,5 
10,8 9,3 89,2 90,7 
„Für alle schrottverbrauchenden Bezirke sind im Jahre 1925 gegen- 
über der Vorkriegszeit gewisse Veränderungen im Schrottbezug ein- 
getreten. Am geringsten sind sie im Siegerland, das in der Nachkriegs- 
zeit nahezu denselben Anteil seines Schrottbedarfes innerhalb der 
27
	        

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Deutsche Geschichte. Gaertner, 1895.
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