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Holländische Wirtschaftsgeschichte

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Bibliographic data

fullscreen: Holländische Wirtschaftsgeschichte

Monograph

Identifikator:
1744885710
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-117895
Document type:
Monograph
Author:
Baasch, Ernst http://d-nb.info/gnd/117692018
Title:
Holländische Wirtschaftsgeschichte
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1927
Scope:
VI, 632 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Kapitel. Aufstieg und Niedergang der holländischen Wirtschaft zur Zeit der Republik
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Holländische Wirtschaftsgeschichte
  • Title page
  • Contents
  • I. Kapitel. Aufstieg und Niedergang der holländischen Wirtschaft zur Zeit der Republik
  • II. Kapitel. Die Übergangzeit
  • III. Kapitel. Sttillstand und Wiederaufbau unter dem Königreich der Niederlande
  • Index

Full text

231 m 
außer den Landabtretungen!), erkannte die Amsterdamer Kauf- 
mannschaft schnell, daß man billiger davonkommen werde, wenn 
man Widerstand leiste und weitere Opfer bringe; und als die Fran- 
zosen nach einiger Zeit ostwärts abrückten, als ein Bündnis mit 
Braunschweig-Lüneburg zustande kam, stieg sofort der Kredit und 
damit die Möglichkeit, Geld zu erhalten. Ende September standen 
die Obligationen auf 60; der Abschluß des Bündnisses mit dem 
Kaiser hob den Kurs auf 75, im Oktober stieg er auf 95%. Aller- 
dings unterlag er weiterhin noch großen Schwankungen, die nicht 
immer eine steigende Tendenz zeigten; das lag an der wenig Ver- 
trauen erweckenden Kriegsführung der Verbündeten und des 
Prinzen Wilhelm III. Ende Dezember stand der Kurs auf 50 bis 
55%: Als man im Frühjahr 1673 die eigenen Rüstungen tatkräftig 
aufnahm, erholte sich der Kurs; und der Höhepunkt der Krisis 
war überwunden. 
Am meisten Sorge machte aber in dieser ganzen Episode das 
Verhalten der Verbündeten gegenüber der ihnen von den Nieder- 
landen zugemuteten Zahlungsweise für die Subsidien, ohne die 
dem Kaiser und Brandenburg, d. h. den wichtigsten Verbündeten, 
eine Kriegführung unmöglich war. Insbesondere mit dem Kaiser 
machte man Erfahrungen, die sich allerdings aus der Neuheit der 
Sachlage erklärten. Da man in barem Gelde nicht zahlen konnte, 
so übersandte man Obligationen, die an Zahlungsstatt zu gelten 
hatten. Das erweckte aber in Wien das äußerste Mißtrauen ; und nur 
langsam erreichte es der kluge kaiserliche Gesandte im Haag, 
Lisola, die Wiener Bedenken gegen die Zahlung in Schuld- 
verschreibungen zu zerstreuen. Diese Ablehnung wirkte sich aber 
naturgemäß längere Zeit in der schwankenden, unschlüssigen Kriegs- 
führung des Kaisers aus. Erst als allmählich in Wien sich die Über- 
zeugung befestigte, daß die Niederlande nur mit Obligationen zahlen 
könnten und daß ein weiteres Mißtrauen gegen diese nur den Wert 
jenes Zahlungsmittels und damit die Kreditfähigkeit des Verbün- 
deten, der es ausgab, herabmindern mußte, entschloß sich die kaiser 
liche Regierung in den neuen Verhandlungen von 1673 zur Er- 
klärung ihres Einverständnisses mit jener Zahlungsweise?); der 
Kurswert der Obligationen wurde als Zahlungswert anerkannt. 
)) Vgl. Blok, a. a: 0.15.1308; 
2?) Muller, S. 77f.; der neue Vertrag von 1673. bei Srbik, S. 154, 156.
	        

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Neuzeitliche Krüppelfürsorge. Aschendorff, 1926.
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