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Holländische Wirtschaftsgeschichte

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Bibliographic data

Metadata: Holländische Wirtschaftsgeschichte

Monograph

Identifikator:
1744885710
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-117895
Document type:
Monograph
Author:
Baasch, Ernst http://d-nb.info/gnd/117692018
Title:
Holländische Wirtschaftsgeschichte
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1927
Scope:
VI, 632 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Kapitel. Aufstieg und Niedergang der holländischen Wirtschaft zur Zeit der Republik
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Holländische Wirtschaftsgeschichte
  • Title page
  • Contents
  • I. Kapitel. Aufstieg und Niedergang der holländischen Wirtschaft zur Zeit der Republik
  • II. Kapitel. Die Übergangzeit
  • III. Kapitel. Sttillstand und Wiederaufbau unter dem Königreich der Niederlande
  • Index

Full text

Geschäftszentrum der zivilisierten Welt, die Bank, das neugeschaffene 
Institut, das der Verbesserung und Festigung des Geld- und Münz- 
wesens dienen sollte, und die große umfassende Handelsgesellschaft, 
die den Handel nach dem neuerschlossenen Gebiete im Osten be- 
treiben sollte: sie bildeten von jetzt ab eine enge Interessengemein- 
schaft, die zwar nicht in irgendeiner äußeren Form festgelegt war, 
die sich aber durch ganz natürliche innere Zusammenhänge von 
selbst bildete und nahezu 200 Jahre bestanden hat. 
Wenn wir auch über die Einzelheiten des Börsengeschäfts in 
Amsterdam in der älteren Zeit wenig unterrichtet sind, so ist doch 
ein untrügbares Zeichen für den lebhaften Börsenverkehr das dortige 
Maklerwesen. Schon im 15. Jahrhundert werden hier Makler 
erwähnt!). Doch entwickelte sich dieses Institut kräftiger erst mit 
dem Ende des 16. Jahrhunderts; 1580 wurde den Maklern das Ver- 
bot des eigenen Handels auferlegt; 1578 traten sie in einer „Gilde“ 
zusammengeschlossen auf. Die verschiedenen Courtagetaxen jener 
Zeit lassen den Umfang des Amsterdamer Handels erkennen. Der 
mächtige Maklerstand an dieser Börse hat auf den Handel zweifellos 
günstig eingewirkt, auch wenn er den Kaufleuten manchmal un- 
bequem war. Schon 1612 gab es 300 Makler und 600 
Beiläufer. Allmählich entwickelten sich freilich im 18. Jahr- 
hundert die Makler immer mehr zu Kaufleuten, während die Böhn- 
hasen, die allen Verordnungen zum Trotz nie auszurotten gewesen 
waren, zu niedrigeren Courtagesätzen die Maklergeschäfte betrieben. 
Im Laufe der Zeit wurde der Makler für den Kaufmann so unent- 
behrlich, daß er aus seinem Diener sein Herr wurde; kein mit dem 
Handel in enger Berührung stehender Berufsstand hat, wıe an 
anderen Orten, so auch in Holland so viel Mißbräuche aufzuweisen 
gehabt wie der Maklerstand‘®). 
Allerdings war das Maklerwesen von wirklicher 
Bedeutung in Amsterdam nur tür das Waren- 
geschäft; für das Geldgeschäft kamen die bereits erwähnten 
Kassierer in Betracht. Das tat aber der Bedeutung der Makler 
1 Stuart, S. 4off.-.Kohler-Hecht, S. 289 ff. 
2) De Koopman, II, 265; III, 404 ff. Über die Amsterdamer Makler und ihre 
Geschäftsgier, die es auf Courtagen und Kursgewinne abgesehen hatten, Vega 
de la Vega, S. 1309 ff., 188 ff.; danach Ehrenberg, Amsterdamer Aktien- 
spekulation, S. 820 ff. 
226
	        

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Holländische Wirtschaftsgeschichte. Fischer, 1927.
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