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Holländische Wirtschaftsgeschichte

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Bibliographic data

fullscreen: Holländische Wirtschaftsgeschichte

Monograph

Identifikator:
1744885710
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-117895
Document type:
Monograph
Author:
Baasch, Ernst http://d-nb.info/gnd/117692018
Title:
Holländische Wirtschaftsgeschichte
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1927
Scope:
VI, 632 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Kapitel. Aufstieg und Niedergang der holländischen Wirtschaft zur Zeit der Republik
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Durch die Kriegswirtschaft zur Naturalwirtschaft
  • Title page
  • Contents

Full text

139 
Im folgenden soll der Versuch gemacht werden, die Kriegswirtschafts 
rechnung als Naturalrechnung zu skizzieren und die grundsätzlichen 
Grenzen derselben festzustellen. Um diese Betrachtungen der Theorie der 
Wirtschaftswissenschaften eingliedern zu können, mußte eine kurze Darlegung 
einiger grundsätzlicher Erwägungen über die Reichtumsberechnung voraus 
geschickt werden. 
2. Lust und Unlust, 
Wir gehen davon aus, daß jeder Mensch in der Lage ist, von irgend 
welchen Lebensverhältnissen auszusagen, ob sie ihm angenehmer oder un 
angenehmer als andere sind oder von ihm für gleich angenehm angesehen 
werden. Wir wollen die Lust oder Unlust, welche ein Individuum N emp 
findet, mit (N) bezeichnen. Angenommen, wir haben den Reichtum einer 
Gruppe von Personen zu untersuchen, welche nur aus den zwei Personen A 
und B besteht. Wir kennen nun die Lust, welche beide Personen im Zeit 
punkt 1 empfinden, und dann die Lust, die beide im Zeitpunkt 2 empfinden. 
Angenommen, A empfände im ersten Zeitpunkt mehr Lust als im zweiten und 
B ebenfalls im ersten Zeitpunkt mehr Lust als im zweiten. Der Gesamtreich 
tum der aus A und B gebildeten Gruppe ist offenbar im zweiten Zeitpunkt 
kleiner als im ersten: 
(A)i > (A)2 und (B), > (BL 
daher: (A), -j- (B), ^ (A>j -j- (B); 
Wenn aber »B), %> (B i, so ist zunächst ein Schluß unmöglich. 
(A), > (AL und (BL < (B), 
dann ist: (Ah iB), ? (A', (BL 
Unter diesen Voraussetzungen kann nur dann unter Umständen eine 
Reichtumsberechnung erfolgen, wenn angenommen wird, daß die Sensationen 
verschiedener Individuen miteinander vergleichbar sind. Wenn diese Vor 
aussetzung auch bei manchen Bedenken erregen dürfte, so muß doch hervor 
gehoben werden, daß die Praxis dies oft annimmt, so zum Beispiel, wenn 
eine Zuwendung dem gemacht wird, der davon die größere Freude hat. Aber 
selbst diese Annahme hilft nicht immer, z. B. schon dann nicht, wenn die Be 
dingungen gelten: ¡ 
(A), > (BL > (A.) > (B), 
dann: (A), -j- (B), ? (A); -j- (B)a 
Wenn wir nun ein Individuum vor uns hätten, wäre in diesem Falle die 
Möglichkeit der Vergleichung, wenn auch nicht der Berechnung, 
dadurch gegeben, daß unmittelbar die Gesamtsensationen betrachtet würden. 
Das Individuum faßt die Sensationen (A)i und (B)i, die es gesondert erlebt, 
gleichzeitig ins Auge und vergleicht die Gesamtsensation mit jener, welche es 
sich vorstellt, wenn es wieder (Ajg und (Bjg sich vorstellt, die es unter anderen 
Umständen erleben würde. Wenn nun von einem Staatsmann verlangt wird, 
daß er sich immer von der Rücksicht auf das Gesamtglück leiten lassen müsse, 
wird eigentlich von ihm erwartet, daß er in solchen Fällen, wie der eben ange 
deutete, sich derart lebhaft in das Glück verschiedener Personen gleichzeitig 
hineinversetzt, daß er die so auftretende En^findung mit jener vergleicht, Welche 
er erlebt, wenn er sich in einen anderen Glückszustand der Gruppe hineinver 
setzt. Wenn wir auch jene Fälle weiter untersuchen können, in denen B e - 
rechnung möglich ist, so steht uns doch kein Hilfsmittel zur Verfügung, 
jenen Fällen wissenschaftlich näher zu treten, in denen eine derartige Gesamt 
empfindung vorliegt. 
In den bisherigen Beispielen haben wir die Reichtumsverhältnisse mitein 
ander verglichen, unter denen die gleiche Gruppe A und B in verschiedenen 
Zeitpunkten lebt. Wir können aber auch den Reichtum von Gruppen miteinander 
vergleichen, die aus verschiedenen Personen bestehen. Angenommen, wir wüßten 
über die Lüste von fünf Personen A, B, C, D, E, daß: 
(A) = (B) = (C) = (D) = (E),
	        

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Organizacion Política Y Económica de La Confederacion Argentina, Que Contiene: 1. Bases Y Puntos de Partida Para La Organización Política de La República Argentina; 2. Elementos Del Derecho Público Provincial Argentino; 3. Sistema Económico Y Rentístico de La Confederacion Argentina; 4. De La Integridad Nacional de La República Argentina, Bajo Todos Sus Gobiernos. Impr. de José Jacquin, 1856.
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