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Holländische Wirtschaftsgeschichte

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Bibliographic data

fullscreen: Holländische Wirtschaftsgeschichte

Monograph

Identifikator:
1744885710
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-117895
Document type:
Monograph
Author:
Baasch, Ernst http://d-nb.info/gnd/117692018
Title:
Holländische Wirtschaftsgeschichte
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1927
Scope:
VI, 632 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Kapitel. Aufstieg und Niedergang der holländischen Wirtschaft zur Zeit der Republik
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Holländische Wirtschaftsgeschichte
  • Title page
  • Contents
  • I. Kapitel. Aufstieg und Niedergang der holländischen Wirtschaft zur Zeit der Republik
  • II. Kapitel. Die Übergangzeit
  • III. Kapitel. Sttillstand und Wiederaufbau unter dem Königreich der Niederlande
  • Index

Full text

23 — 
zur Kriegserklärung!). In den Wirren dieses Krieges trat noch 
einmal sehr schroff der Gegensatz zwischen den einzelnen Provinzen 
zutage. Während Amsterdam mit großer Entschiedenheit auf die 
Unterstützung der Rebellen drang, diese auch selbst gewährte und 
von Beschränkungen nichts wissen wollte, stellten sich die General- 
staaten in Widerspruch zu den französischen Wünschen, denen 
zufolge ein unbeschränkter Convoyschutz für alle Schiffe er- 
folgen sollte?). Darauf hob Frankreich alle Privilegien für die nieder- 
ländische Schiffahrt auf, nahm jedoch ausdrücklich Amsterdam und 
das ihm in den Staaten von Holland zur Seite stehende Haarlem 
aus. Es war das ein höchst seltsamer Vorgang, der sowohl für die 
geringe Solidarität der einzelnen Teile der Republik als auch für 
die geringe Achtung spricht, die Frankreich dem Gesamtstaat der 
Niederlande bewies?). Der Eindruck fortschreitender Auflösung der 
inneren Bande der Republik unter dem Einfluß handelspolitischer 
Notwendigkeit wurde noch verstärkt durch die Absicht Seelands, 
1786 mit England einen Handelsvertrag zu schließen, wobei sich 
jene Provinz auf das von Amsterdam gegebene Beispiel des Vertrags 
mit Amerika bezog*). Noch in den letzten Zeiten der Republik 
zeigte Amsterdam, daß sein Geschäftssinn ihm näher lag als sein 
Nationalgefühl. Als 1793 der Krieg mit Frankreich ausbrach und 
man dringend Geld bedurfte, versagte die Amsterdamer Börse ihre 
Unterstützung; im Januar 1795 befand sich die Stadt in den 
Händen der Franzosen®). Es war das wenig erhebende Gegenstück 
zu dem Verhalten von 1672. Allerdings war die Stadt in Geld- 
angelegenheiten oft konsequenter als in Fragen der Politik; einige 
Jahre darauf verweigerte sie auch Napoleon Bonaparte 
die Geldmittel. 
Neben dem weltbeherrschenden Amsterdam und dem auf- 
strebenden Rotterdam traten die übrigen Städte doch tief in den 
Hintergrund. Als örtliche Zentren, als Marktplätze erfüllten sie 
ı)) Kluit, Jets, S:47, 124 ff. Den Irrtum der Holländer, die glaubten, 
mit dem Bruch zwischen England und seinen nordamerikanischen Kolonien werde 
zugleich der Handel zwischen beiden aufhören und z. T. den Holländern zu- 
fallen, erwähnt Colenbrander, Patriottentijd, I, 327. 
?) Kluit, S. 81 ff, 
3 van Wyck, S. 571.104 ff. 
Uhlenbeck, S.241 
5) Elias, Regenten-Patriciaat, S.‘ 259.
	        

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Holländische Wirtschaftsgeschichte. Fischer, 1927.
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