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Holländische Wirtschaftsgeschichte

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Bibliographic data

fullscreen: Holländische Wirtschaftsgeschichte

Monograph

Identifikator:
1744885710
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-117895
Document type:
Monograph
Author:
Baasch, Ernst http://d-nb.info/gnd/117692018
Title:
Holländische Wirtschaftsgeschichte
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1927
Scope:
VI, 632 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Kapitel. Die Übergangzeit
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Holländische Wirtschaftsgeschichte
  • Title page
  • Contents
  • I. Kapitel. Aufstieg und Niedergang der holländischen Wirtschaft zur Zeit der Republik
  • II. Kapitel. Die Übergangzeit
  • III. Kapitel. Sttillstand und Wiederaufbau unter dem Königreich der Niederlande
  • Index

Full text

3 
inneren Verhältnisse der niederländischen Fahrt ließ man sich von 
den Rheinländern nicht hineinreden. 
Jedenfalls hat diese letzte Periode, die der völligen Freiheit 
der Schiffahrt vorausging, das Ansehen der Niederlande am deutschen 
Niederrhein nicht gehoben. Mit Recht hat man darauf hingewiesen, 
daß die Kaufleute in den rheinischen Städten des 17. und 18. Jahr- 
hunderts die holländische Handelsvormundschaft durchaus nicht 
unwillig ertragen hätten, daß im Gegenteil dieses wirtschaftliche 
Abhängigkeitsverhältnis als eine naturgemäße und vorteilhafte Ein- 
richtung empfunden worden seil). Das wurde nun doch um die 
Wende des 18. zum 19. Jahrhundert anders; die sich damals ent- 
wickelnden Zustände, die vielfach einen chaotischen Charakter 
trugen, haben dem Ruf der Niederlande sehr geschadet, obwohl 
diese gar nicht einmal die Hauptschuld daran trugen, sondern es 
namentlich das Zusammentreffen der alten Stapelansprüche der 
Rheinstädte mit dem willkürlichen französischen Douanesystem 
und dem reichlich verlotterten niederländischen Binnenschiffahrts- 
wesen war, was diesen Zuständen ihren anarchischen Charakter 
aufdrückte. An ihm ist auch später, als diese ganzen Gebiete der 
französischen Herrschaft unterstellt wurden, wenig verändert wor- 
den. Allerdings wurde durch die 1804 abgeschlossene Konven- 
tion über den Rheinschiffahrts-Oktroi eine zen- 
tralistische Verwaltung der Rheinschiffahrtsverhältnisse geschaffen, 
und 1811 trat dieser Konvention auch Holland bei; unter den all- 
gemeinen unruhigen und verwirrten Zuständen jener Tage hat 
diese an sich verständige Konvention wenig Nutzen gebracht?). Für 
die spätere Beurteilung der Stellung der Niederlande zu den Fragen 
der Rheinschiffahrt schufen diese Verhältnisse aber die richtige 
Stimmung und bereiteten die starke Abneigung Preußens gegen 
die holländische Wirtschaftspolitik am Rhein vor. 
Jetzt trat auch ein Ereignis ein, das unter anderen Umständen 
wohl wirksamere Folgen auf die nördlichen Niederlande gehabt 
haben würde. Bei der Besetzung durch die Franzosen hoben 
diese 1705 die Scheldesperreauf; undAntwer- 
') Gothein, S.5; Averdunk, S. ı3ı ff. Über die große Abhängig- 
keit des Kölner Handels von den Holländern — man nannte es Knechtschaft — 
Ende des 18. Jahrhunderts vgl. auch Schwann, I, ı5. 
2) Eckert, SlrıH, 568 
)
	        

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Holländische Wirtschaftsgeschichte. Fischer, 1927.
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