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Holländische Wirtschaftsgeschichte

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Bibliographic data

fullscreen: Holländische Wirtschaftsgeschichte

Monograph

Identifikator:
1744885710
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-117895
Document type:
Monograph
Author:
Baasch, Ernst http://d-nb.info/gnd/117692018
Title:
Holländische Wirtschaftsgeschichte
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1927
Scope:
VI, 632 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. Kapitel. Sttillstand und Wiederaufbau unter dem Königreich der Niederlande
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Holländische Wirtschaftsgeschichte
  • Title page
  • Contents
  • I. Kapitel. Aufstieg und Niedergang der holländischen Wirtschaft zur Zeit der Republik
  • II. Kapitel. Die Übergangzeit
  • III. Kapitel. Sttillstand und Wiederaufbau unter dem Königreich der Niederlande
  • Index

Full text

tisations-Syndikats schwer gelitten hatte, war das 
höchst bedauerlich‘). 
Langsam wurde nun auch an den tatsächlichen Abbau 
der Hierrenrechte gegangen, nachdem sie 1814 zum Teil 
wiederhergestellt waren. Die schon 1798 vorgesehene Ablösung 
der Zehnten war auf dem Papier geblieben. Völlig abgeschafft 
wurden sie erst durch das Gesetz vom ı2. April 1872, indem sie 
als ablösbar erklärt wurden; das Gesetz vom 16. Juli 1907 regelte 
dann ihre Ablösung, und mit dem ı. Januar 1909 waren sie ganz 
beseitigt?). Das entlastete namentlich die Provinzen Nordbrabant, 
Gelderland, Seeland und Südholland. 
In den inneren Verhältnissen derLandwirt.- 
Schaft und Viehzucht vollzogen sich im 18. Jahrhundert 
bis zur Gegenwart ungeheure Wandlungen; sie waren 
die Folge der wirtschaftlichen, politischen und technischen Ver- 
änderungen wie auch des Umschwungs der Verkehrsverhältnisse. 
Doch verbietet sich durchaus ein einheitliches Urteil über das ganze 
Land; unberührt von der politischen Zentralisierung bestanden 
wirtschaftlich noch immer große provinzielle und landschaftliche 
Unterschiede. So war das Pachtwesen außerordentlich mannig- 
faltig. Während im Anfang des 20. Jahrhunderts in Seeland, dem 
westlichen Nordbrabant und auf den besseren Böden Limburgs 
noch immer Bauern seit Geschlechtern auf demselben Hof saßen 
und eine verhältnismäßig geringe Pacht an den meist adeligen, 
oft im Auslande wohnenden Grundeigentümer zahlten, waren in 
Holland und vielfach auch in Utrecht oft die Bürger der Städte 
die Eigentümer der Höfe, die sie kaum dem Augenschein nach 
kannten®). In Friesland dagegen war im Mittelalter die reiche Bauern- 
aristokratie die Eigentümerin des Grundes und Bodens gewesen; mit 
der Zeit zog sie sich aus der Bewirtschaftung der Höfe zurück und 
übertrug diese an Pächter. Das gab für diese kein gutes Verhältnis, 
*) Ned. Landbouw, S. 332 f. Über die Waldwirtschaft Näheres bei Blink, 
II, 497 ff. Von 1833 bis 1913 nahm die mit Wald bedeckte Oberfläche von 169 026 
auf 257 939 Hektar zu (Blink,S. 515; Jaarcijfers, 1913, S. 189). Über die man- 
gelnde Waldkultur schon Löhnis, Boscheultuur in Nederland (De Economist, 
1880, S. 1137 f£f.). 
2?) Ned. Landbouw,: S. 631 Amndriessen en van Lis;:S. 10716 
3) So schildert 1808 Niebuhr (Circularbriefe, S. 64 f.) das Pachtver- 
hältnis zwischen dem Bankier de Smeth und seinen Bauern im Utrechtschen.
	        

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Holländische Wirtschaftsgeschichte. Fischer, 1927.
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