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Holländische Wirtschaftsgeschichte

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Bibliographic data

fullscreen: Holländische Wirtschaftsgeschichte

Monograph

Identifikator:
1744885710
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-117895
Document type:
Monograph
Author:
Baasch, Ernst http://d-nb.info/gnd/117692018
Title:
Holländische Wirtschaftsgeschichte
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1927
Scope:
VI, 632 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. Kapitel. Sttillstand und Wiederaufbau unter dem Königreich der Niederlande
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Holländische Wirtschaftsgeschichte
  • Title page
  • Contents
  • I. Kapitel. Aufstieg und Niedergang der holländischen Wirtschaft zur Zeit der Republik
  • II. Kapitel. Die Übergangzeit
  • III. Kapitel. Sttillstand und Wiederaufbau unter dem Königreich der Niederlande
  • Index

Full text

— ud — 
Es war begreiflich, daß sich die Landwirtschaft nach einer 
Hilfe des Staates umsah und daß man diese, dem Beispiel anderer 
Völker und dem Vorgang der Industrie folgend, in Zollschutzmaß- 
regeln erblickte. Zwar hatte u. a. Hogendorp «entschieden 
vor solchen Schritten gewarnt; er sah in mäßigen Getreidepreisen 
den natürlichen und gewöhnlichen Zustand und wünschte die Aus- 
fuhr von Getreide nicht gehemmt zu sehen, weil gerade dadurch die 
Spekulation angeregt werde, die dann eine Preissteigerung nach sich 
ziehel). Diese Anschauung entsprach der alten, in früheren Zeiten 
von der Republik regelmäßig beobachteten Getreidehandelspolitik. 
Aber die Schutzpolitik, die für die Industrie schon in den Tarifen 
nach 1816 eingeschlagen war, machte vor der Landwirtschaft nicht 
halt und schien ihr die einzige Rettung bringen zu können; nach 
langen Verhandlungen in einer Kommission wurde, trotz vieler 
abmahnender Stimmen, zu denen auch die Hogendorps*) 
gehörte, in dem neuen Tarif von 1825 die schon 1822 erhöhten Ge- 
treideeinfuhrzölle auf eine ganz exorbitante Höhe gebracht; 
nämlich für die Last Weizen von 7,50 auf 24, Roggen von 5 auf 15, 
Gerste von 4,50 auf 12, Hafer von 2,50 auf 7 fl.?). Diese Maßregel 
war das Ergebnis einer merkwürdigen Koalition von Landeigen- 
tümern und Getreidehändlern. Der Amsterdamer Handelsstand 
hatte sich, auf alter Überlieferung fußend, für freien Handel aus- 
gesprochen). Es war kein Zweifel, daß diese Politik in vollem 
Widerspruch stand mit der früheren Getreidehandelspolitik, die sich 
durchaus bewährt hatte; die große Zufuhr, die bei geringen Ein- 
fuhrzöllen angelockt wurde, hatte auf die inländische Produktion 
nie stark gedrückt, da jene in der Regel für fremde Rechnung er- 
folgte, so daß die aus einer Preissenkung entstehenden Verluste 
meist die ausländischen Absender trafen; von den Frachtgewinnen 
aber blieb stets ein großer Teil im Lande, wozu dann die übrigen 
Einnahmen aus Zoll, Kommission usw. kamen*®). 
Erst nach der Trennung von Belgien, dessen von der fran- 
zösischen Herrschaft übernommene protektionistische Neigungen 
3) Hogendorp;, VI, 426 
?#) Hogendorp, IX. 382 1f.; 420. 
3)\Bunk, S. 1294. VMerviers, S. 217 M. 
4) Osiander, Beleuchtung, S. 130 ff. 
5) Osiander, SS. ı4If 
488
	        

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Recht Der Schuldverhältnisse. Schweitzer, 1910.
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