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Holländische Wirtschaftsgeschichte

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Bibliographic data

fullscreen: Holländische Wirtschaftsgeschichte

Monograph

Identifikator:
1744885710
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-117895
Document type:
Monograph
Author:
Baasch, Ernst http://d-nb.info/gnd/117692018
Title:
Holländische Wirtschaftsgeschichte
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1927
Scope:
VI, 632 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Kapitel. Aufstieg und Niedergang der holländischen Wirtschaft zur Zeit der Republik
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Holländische Wirtschaftsgeschichte
  • Title page
  • Contents
  • I. Kapitel. Aufstieg und Niedergang der holländischen Wirtschaft zur Zeit der Republik
  • II. Kapitel. Die Übergangzeit
  • III. Kapitel. Sttillstand und Wiederaufbau unter dem Königreich der Niederlande
  • Index

Full text

— 56 — 
Westfalen und am Rhein im 18. Jahrhundert hörte die Hollandgängerei nicht auf. 
Der gute Verdienst, den diese brachte, war für viele Leute ein unentbehrliches 
Mittel für ihre spätere Seßhaftigkeit. Erst in den letzten beiden Jahrzehnten des 
18. Jahrhunderts nahm infolge des Rückgangs der niederländischen Industrie, mit 
der die Freimachung vieler einheimischen Arbeitskräfte für die dortige Landwirt- 
schaft sich verband, die Hollandgängerei ab!). {441% ji 
$ 3. Die Fischerei. 
Eine eigentümliche Stellung inmitten der niederländischen 
Volkswirtschaft nimmt die Seefischerei ein. Sie gehört sowohl der 
Seeschiffahrt wie dem Handel wie endlich der Industrie und dem 
Gewerbe an. Andererseits ist nicht zu verkennen, daß ursprüng- 
lich wohl die mangelnde Nahrung auf dem Lande die Männer hin- 
austrieb, um durch Fischfang diesen Mangel zu ergänzen. In der 
hier behandelten Zeit hielt diese Erwägung der Selbsterhaltung 
wohl dem Handelsinteresse, das sich mit der Fischerei verknüpfte, 
das Gleichgewicht. 
Weitaus an der Spitze der Fischerei stand die He- 
ringsfischerei; sie hat von jeher als die Goldgrube Hol- 
lands gegolten, als die Grundlage der Blüte des Landes, als wich- 
tigste wirtschaftliche Quelle seines Wohlstandes. Sie war weit 
älter als die Republik, erhieltfaber erst, unter dieser 
den Umfang und den durch die Gesetzgebung geregelten Gang, 
der ihr innerhalb des niederländischen Wirtschaftslebens für Jahr- 
hunderte ihre hervorragende Stellung schaffte. Über die Fischerei 
sind wir daher auch weit besser unterrichtet als über die eigent- 
liche Schiffahrt; diese war frei und unterlag keinen wesentlichen 
gesetzlichen Bestimmungen; die Fischerei dagegen war, infolge 
ihrer engen Beziehungen zum Handel und Gewerbe, schon seit 
alter Zeit ein Gegenstand eifriger Fürsorge der Obrigkeit gewesen 
und deshalb ein in allen Einzelheiten des Betriebes und der 
Technik vor der breiten Öffentlichkeit bekanntes Gebiet. 
Für keinen Artikel des niederländischen Handelsverkehrs und 
Gewerbes sind so eingehende Bestimmungen getroffen worden wie 
1) Noch Luzac, IV, 270 (1783) schrieb: ohne die Osnabrücker und 
Münsterschen Bauern, die jährlich nach Holland kämen zum Ausschlammen und 
Mähen, sei man nicht imstande, Torf zu machen, Heu zu gewinnen und das Korn 
einzusammeln;
	        

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Kritische Geschichte Der Nationalökonomie Und Des Socialismus. Grieben, 1875.
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