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Holländische Wirtschaftsgeschichte

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Bibliographic data

fullscreen: Holländische Wirtschaftsgeschichte

Monograph

Identifikator:
1744885710
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-117895
Document type:
Monograph
Author:
Baasch, Ernst http://d-nb.info/gnd/117692018
Title:
Holländische Wirtschaftsgeschichte
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1927
Scope:
VI, 632 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Kapitel. Aufstieg und Niedergang der holländischen Wirtschaft zur Zeit der Republik
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Holländische Wirtschaftsgeschichte
  • Title page
  • Contents
  • I. Kapitel. Aufstieg und Niedergang der holländischen Wirtschaft zur Zeit der Republik
  • II. Kapitel. Die Übergangzeit
  • III. Kapitel. Sttillstand und Wiederaufbau unter dem Königreich der Niederlande
  • Index

Full text

— 67 — 
Kosten für die Fisch- und Fischmarkteinrichtungen erhoben jene ‚‚Gecommitteerden‘‘ 
seit 1695 eine Abgabe von ı Stüver für die Tonne Salzfisch. Damit war verbunden 
das Recht der Erhebung des 40. Pfennigs von allen in Maassluis eingebrachten 
frischen Fischen und eines Schiffsgeldes von ı2 fl. von jeder Heringsbüse und 
von 8 fl. von jedem nach Island usw. ausfahrenden Huker; 1706 wurde das erneuert. 
Der Umfang dieser kleinen Fischerei und Islandfahrt ist ungewiß; 1678 lagen ein- 
mal 70 Huker zum Auslaufen bereit; 1740 sprachen die Islandfischerei-Inter- 
essenten von 100 Schiffen, die sie gehabt hätten!). Mit und nach dem letzten eng- 
lischen Krieg verfiel auch diese Fischerei trotz der ihr bewilligten Prämie; noch 
1786 waren 58 Schiffe ausgefahren, 1788 war es nur eins”). 
Neben der Fischerei war die wichtigste maritime Betätigung 
der Holländer von wirtschaftlicher Bedeutung der Walfisch- 
fang®). Er unterschied sich ja in sehr vieler Hinsicht von der 
Fischerei. Hielt sich diese meist in den Gewässern der Nordsee 
und dehnte höchstens sich einmal nach Island aus, so führte 
der Walfischfang die Niederländer weit ab von der Heimat in die 
subpolaren Gegenden. Und hier handelte es sich dann nicht nur 
um einen friedlichen Fischfang, sondern um den keineswegs immer 
gefahrlosen Kampf mit dem von ihnen aufgesuchten mächtigen 
Gegner unter Verhältnissen, die oft durch die Elemente und die 
Unwirtlichkeit der Natur noch erschwerend wirken konnten. Auch 
das wirtschaftliche Risiko war weit größer als bei der Herings- 
fischerei, da die Unkosten der Ausrüstung und die Gefahren der 
Fahrt den Erfolg sehr oft in Frage stellten. Aber sowohl wirtschaft- 
lich wie auch nautisch bildete die Grönlandfahrt, wie man den 
Walfischfang oft genannt hat, obwohl er mit Grönland meist nichts 
zu tun hatte, ein Ruhmesblatt in der niederländischen Geschichte. 
Der Anfang der holländischen Walfisch- 
fahrten fällt in das Jahr 1612, also in die Zeit des 12jährigen 
Waffenstillstandes, der ja den Niederländern für so manche Unter- 
nehmungen die erforderliche Muße und Bewegungsfreiheit gewährte. 
Die erste Expedition nach Spitzbergen, dem damaligen Hauptziel 
dieser Fahrten, ging von Amsterdam aus; an den in den nächsten 
Jahren folgenden beteiligten sich namentlich Zaandam, Enckhuizen, 
Hoorn, Rotterdam. Bereits 1614 erteilten die Generalstaaten den 
vereinigten Walfischfängern zunächst für drei Jahre einen Octroi, 
d. h. ein Monopol oder das alleinige Recht für den Walfischfang 
5 1) Ebenda, S. 156. 
2) Vgl. die Statistik bei Beaujon; S. 323; 332. 
3) Vgl. Ballhausen,S. 96 ff: 
5*
	        

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Holländische Wirtschaftsgeschichte. Fischer, 1927.
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