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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1745929134
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-119446
Document type:
Monograph
Title:
Die Krankenversicherung
Place of publication:
Genf
Publisher:
Internationales Arbeitsamt
Year of publication:
1926
Scope:
85 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Abschnitt I / Der Stand der Krankenversicherung: die Möglichkeiten einer internationalen Regelung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

Kapitel I. Die Physiokraten, 
47 
trieben erscheinen mag, so läßt sie sich doch aus der schrecklichen 
Finanzwirtschaft unter dem ancien regirae rechtfertigen. 
Die Einwürfe, welche diese nur auf die Grundbesitzer beschränkte 
Steuer nicht hervorzurufen verfehlten, sind von den Physiokraten 
vorgesehen worden und sie haben sich mit ihrer Widerlegung ein 
gehend beschäftigt. 
Erstens: die Ungerechtigkeit, die Steuer einer einzigen Klasse 
Volkes aufzubürden, anstatt sie gleichmäßig auf alle zu ver 
teilen !). 
Dem halten die Physiokraten entgegen, daß das Ziel, das sich 
rin Staatsmann setzen muß, nicht darin besteht, alle gleichmäßig zu 
besteuern, sondern wenn irgendmöglich niemanden zur Steuerleistung 
her; 
^nzuziehen, und daß gerade dies der Erfolg einer Besteuerung des 
Reinertrages sei. 
Sogar wenn man diese Besteuerung des Reinertrages als eine 
1 teuer ansehen sollte, würde es zu nichts führen, sie anderen Gesell- 
Sc haftsklassen aufzubürden, denn welche sollte man heranziehen? 
Sollte man die landwirtschaftliche Klasse die Steuer tragen lassen? 
lr haben doch gesehen, daß der Teil, der dem in der Landwirt- 
. "alt Beschäftigten verbleibt, nachdem der Reinertrag abgezogen 
■ > nur genau die Rückzahlung der jährlichen und primären Vor- 
Cl hsse ausmacht. Wenn man ihnen daher 600 Millionen Steuern 
Von wegnimmt, so würde dem Boden um so viel weniger zurück- 
o Seben werden, was den Bruttoertrag des folgenden Jahres ent- 
1 rechend vermindern würde 2 ). Ausgenommen es gelingt den Land- 
Jrien, ihre Pacht 
<Uei 
um 
600 Millionen vermindert zu erhalten. 
In 
Se m Palle würden das Endresultat für die Großgrundbesitzer das- 
e sein, als wenn sie die Steuern selbst bezahlt hätten, wozu aber 
< ' 1 die Schäden und Reibungen kommen würden, die mit jedem 
rierz' ^ r ^ eser Einwurf w ird j n der geistreichen Satire Voltaiee’s: „Der Mann mit 
artD Zl £ Talern“ behandelt. Sie stellt einen reichen, steuerfreien Finanzherrn einem 
fij r en bandwirt, der nur 40 Taler Einkommen hat, gegenüber, aus dem er die Steuern 
selbst nud den Finanzherrn, der sich über ihn lustig macht, zahlen muß. 
e rier p derartige Beschneidung der produktiven Ausgaben würde unweigerlich zu 
sind . 10< rihtionsverminderung führen, denn die für die Bestellung nötigen Ausgaben 
Heben* 116 conc ^° s ^ ne 2 ua non der Ernte. Man kann diese Ausgaben nicht auf 
ebne ’i °^ ne gleichzeitig die Ernten aufzugeben: auch kann man sie nicht vermindern, 
■Volke 16 R rnten ebenfalls im gleichen Verhältnis zu verringern. Diese für die Be- 
anf 80 gefährliche Verschlechterung würde letzten Endes notwendigerweise 
«Die v ^ rrUll( iheäitzer und den Herrscher zurückfallen“ (Düpont de Nemours, S. 353). 
Wirken erm ' n ^ erU ng ^ er Vorschüsse wird in gleicher Weise auf den Ertrag zurück- 
a ’ l suben' ln n- dieS wird wi eder von neuem den gleichen Einfluß auf die Vorschüsse 
die o-gfl’ 1)1686 Schraube ohne Ende ist wohl geeignet, jeden, der hierauf auch nur 
de 1» T» ® ste Aufmerksamkeit verwenden will, mit Schrecken zu erfüllen“ (Mehcier 
U ß mk HE , s . 499) _
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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