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Finanzwissenschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Finanzwissenschaft

Monograph

Identifikator:
1746729937
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-119900
Document type:
Monograph
Author:
Földes, Béla http://d-nb.info/gnd/119338211
Title:
Finanzwissenschaft
Edition:
2., neubearbeitete Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
G. Fischer
Year of publication:
1927
Scope:
XIV, 683 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch. Die verfassungsmäßige Ordnung des Staatshaushaltes und das Budget
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Finanzwissenschaft
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Buch. Einleitende Lehren
  • Zweites Buch. Die verfassungsmäßige Ordnung des Staatshaushaltes und das Budget
  • Drittes Buch. Die Staatsausgaben
  • Viertes Buch. Die Staatseinnahmen
  • Fünftes Buch. Der Staatskredit
  • Sechstes Buch. Die Verwaltung des Staatshaushaltes
  • Namenverzeichnis

Full text

52 * 2.Buch. Die verfassungsmäßige Ordnung des Staatshaushaltes u. das Budget. 
trotzdem, daß auch Stourm mit intensiven Farben die verhängnis- 
vollen Folgen der Budgetverweigerung schildert, sagt er!): Obwohl 
dies eine gefährliche Waffe ist, nichtsdestoweniger besitzt das Par- 
lament dieselbe. Sehr richtig führt Stourm aus, daß wenn das 
Parlament nicht das Recht hätte, das Budget zu verweigern, dann 
hätte das Recht es zu bewilligen, keinen Sinn. Daß dem so ist, 
dafür wird als sprechender Beweis angeführt, daß zur Zeit der 
Restauration, als man dem Parlament das Recht der Budgetver- 
weigerung bestritt, man demselben logischerweise auch das Recht 
der Bewilligung verweigerte. 
In Frankreich hat immer die Ansicht geherrscht, daß das 
Parlament das Recht hat, das Budget zu verweigern. Doch wurde 
die tatsächliche Anwendung dieses Rechts zum letzten Male im 
Jahre 1878 angedroht. „Es ist das die letzte Garantie für freie 
Völker“, sagte Jules Ferry als Referent der Budgetkommission. 
Und in der Sitzung vom 4. Dezember 1877 sagte Gambetta: 
„Es muß sich zeigen, ob die Nation herrscht oder ein Mann kom- 
mandiert.“ Das Ministerium gab nach und ein neues Ministerium 
aus den Reihen der Majorität trat ans Ruder. 
In Ungarn wurde das Recht der Steuerbewilligung schon in 
frühen Zeiten mit gesetzlichen Garantien umgeben. Dies bezeugen 
viele Gesetze. So das Gesetz II vom Jahre 1471: „Der König 
soll von den Bewohnern des Landes keinerlei Steuern einheben ohne 
deren Willen“; ferner 1505: I, 1715: VIII, 1791: XIX, 1848: III 
bis IV und 1867: X. Daß nach den ungarischen Gesetzen das 
Recht der Steuerbewilligung auch das der Steuerverweigerung ent- 
hält, läßt sich gleichfalls mit den klaren Worten der Gesetze be- 
weisen. So erklären die Reichsstände im Gesetzartikel I vom Jahre 
1583, daß sie in Zukunft keine Steuern bewilligen werden, wenn 
ihre alten Privilegien nicht wieder hergestellt werden. Der Gesetz- 
artikel 12 vom Jahre 1867 sagt, daß die Bewilligung der Kosten 
der mit Österreich gemeinsamen Angelegenheiten als Vorbedingung 
die Aufrechterhaltung der Verfassung voraussetzt. Ja der unga- 
rische Reichstag hatte das Recht, im Falle einer nur um einen 
Monat verspäteten Einberufung desselben die auf diesen Monat ent- 
fallenden Subsidien zu verweigern. Den logischen Sinn der Budget- 
verweigerung illustriert in krasser Weise die Rede eines Abgeord- 
neten im ungarischen Landtag vom Jahre 1844. Er wies darauf 
hin, daß die Stände das Privilegium der Steuerfreiheit genießen, 
daß also das Wesen des Budgetrechts nur darin bestehen kann, 
') Stourm, Le budget. S. 877.
	        

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Finanzwissenschaft. G. Fischer, 1927.
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