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La réforme syndicale en Italie

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Bibliographic data

fullscreen: La réforme syndicale en Italie

Monograph

Identifikator:
174739971X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-125215
Document type:
Monograph
Title:
La réforme syndicale en Italie
Place of publication:
Rome
Publisher:
[Verlag nicht ermittelbar]
Year of publication:
1926
Scope:
207 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Rapport ministériel présenté à la chambre de députés
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • La réforme syndicale en Italie
  • Title page
  • Contents
  • I. - Loi du 3 Avril 1926 concernant la réglementation juridique des rapports collectifs de travail
  • II. Rapport ministériel présenté à la chambre de députés
  • III. Rapport de la commission de la chambre des députés
  • IV. Discours de M. Mussolini, premier ministre, á la chambre des députés
  • V. Discours de M. Rocco, garde des sceaux, à la chambre des députés
  • VI. Rapport ministériel au sénat. (Le rapport ministériel au sénat est la reproduction intégrale du rapport présenté à la chambre des députés, avec la conclusion suivante):
  • VII. Rapport de la commission du sénat
  • VIII. Discours du garde des sceaux, M. Rocco, au sénat
  • IX. Discours de M. Mussolini, premier ministre, au sénat

Full text

Kapitel III. Die Pessimisten. 
157 
eines jeden bestimmen. Wenn Excaedo diese Untersuchung auch 
ohne jede teleologische Gerechtigkeitsvoraussetzung führt, so läßt 
sich leicht voraussehen, daß er die Ära der Polemik und sogar des 
Sozialismus eröffnen wird. Auf der einen Seite nämlich treten in der 
Verteilung der Güter die Naturgesetze gegenüber geschriebenen 
Gesetzen und" menschlichen Einrichtungen zurück, und auf der 
anderen sind dieselben individuellen Interessen, die in der Produktion 
Zusammenwirken, in der Verteilung antagonistisch. 
Wir werden daher untersuchen, welche Gesetze Excaedo für die 
Bodenrente, den Profit und den Lohn aufstellte und werden besonders 
auf das erste eingehen, das, ihm zufolge, die anderen bestimmt. 
Man könnte meinen, daß es zunächst unumgänglich nötig sei, die 
"Werttheorie Eicaedo’s zu besprechen, um so mehr, als'die Theorie des 
Arbeitswertes in der Wertlehre einen großen Platz einnimmt und der 
marxistischen Theorie vom Mehrwert, auf der der ganze zeitgenössische 
Sozialismus beruht, den Weg öffnet.’ Trotzdem werden wir uns aber 
damit begnügen,-nur gelegentlich von seiner Werttheorie zu sprechen, 
und zwar dort, wo sie mit den Gesetzen der Verteilung in Verbindung 
steht. Hierfür können wir uns auf Excaedo selbst berufen, denn er 
sagt; „Zum Schluß muß die große Frage der Bodenrente, des Lohnes 
und des Profites klargestellt werden und zwar durch das Verhältnis, 
in dem der Gesamtertrag unter Grundbesitzer, Kapitalisten und 
Arbeiter verteilt wird, welches Verhältnis nicht notwendiger 
weise mit der Lehre vom Wert in Verbindung steht 1 ).“ 
Excaedo hat keineswegs mit der Ausarbeitung einer Lehre über 
den Wert begonnen, um aus ihr die Gesetze der Verteilung abzu 
leiten; sondern erst, als er diese Gesetze entdeckt hatte, oder entdeckt 
zu haben glaubte, hat er versucht, sie in eine Werttheorie zusammen 
zufassen. Der Gedanke, der ihn sein ganzes Leben hindurch verfolgt 
hat, daß nämlich der Boden eine immer wachsende Arbeit verlange, 
hat ihn ohne Zweifel zu der Auffassung verführt, daß die Arbeit 
«die Grundlage“ oder „die Ursache“ oder „der Maßstab“ — er schwankt 
beständig zwischen diesen keineswegs übereinstimmenden Ausdrücken 
— des Wertes sei. Man muß übrigens zugeben, daß die Werttheorie 
Eicaedo’s weit davon entfernt ist, einen Begriff' von seiner Bedeutung 
zu geben. Angesichts dieser höchst schwieligen Frage ist sein durch 
dringender Geist nicht glücklicher als der seiner Vorgänger gewesen. 
Er hat verschiedentlich erklärt und noch kurz vor seinem Tode mit 
prächtiger Offenheit zugegeben, daß seine Versuche, eine Erklärung 
des Wertes zu finden, zu keinem Resultat geführt hätten 2 ). 
1 ) Brief an Mao Cüllooh vom 13, Juli 1820, erwähnt von H. Denis, B. II, S. 171. 
2 ) tu seinem Briefwechsel mit Mac Culloch schreibt er unter dem 18. Dez. 1819: 
” iit meiner Erklärung: der Grundsätze, die den Wert beherrschen, bin ich nicht zu-
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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