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Die Technik des wirtschaftlichen Verkehrs

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Bibliographic data

fullscreen: Die Technik des wirtschaftlichen Verkehrs

Monograph

Identifikator:
1747798770
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-120203
Document type:
Monograph
Author:
Ottel, Klemens http://d-nb.info/gnd/1024837165
Title:
Die Technik des wirtschaftlichen Verkehrs
Edition:
2. neubearb. Aufl.
Place of publication:
Wien
Publisher:
Manz
Year of publication:
1927
Scope:
VI, 324 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
IV. Die Währungen and Devisennotierungen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Technik des wirtschaftlichen Verkehrs
  • Title page
  • Contents
  • Einführung
  • I. Mass- und Wertfeststellung im Warenverkehr
  • II. Die Instrumente des kaufmännischen Kreditverkehrs
  • III. Der kaufmännische Nachrichten- und Güterverkehr
  • IV. Die Währungen and Devisennotierungen
  • V. Die Subjekte des wirtschaftlichen Verkehrs
  • VI. Das Warengeschäft
  • VII. Die Organisation des Überseegeschäftes
  • VIII. Das Bankgeschäft
  • IX. Marktorganisationen
  • Sachregister

Full text

138 DIE TECHNIK DES WIRTSCHAFTLICHEN VERKEHRS 
Die Devisennotierung ist auf den Überseeplätzen zumeist keine 
börsenmäßige, sondern kommt durch Vereinbarung zwischen den 
Banken zustande. Man unterscheidet eine ready-Notierung für sofort 
lieferbare Ware und eine forward-Notierung für Zeitdevisen. Die 
wichtigste Notierung auf diesen Plätzen ist, von den erwähnten Aus- 
nahmen abgesehen, jene der Devise London; vielfach ist diese Notiz 
die einzige, die auf Grund tatsächlicher Abschlüsse zustande ge- 
kommen ist, während die anderen Kurse rechnungsmäßig ermittelte 
Paritäten dieses Londoner Kurses sind. 
3. DIE AUSSEREUROPÄISCHEN WÄHRUNGEN UND 
DEVISENNOTIERUNGEN 
Von den europäischen Währungen haben in den außereuropä- 
ischen Ländern, wenn vom Handel in Sibirien und vom holländischen 
Gulden in den holländischen Kolonien abgesehen wird, nur die eng- 
lische und französische Währung Bedeutung erlangt. Die englische 
Währung ist fast in allen englischen Kolonien und auch in einigen 
Staaten Südamerikas gesetzliches Zahlungsmittel und durch den 
großen Kolonialbesitz Großbritanniens, durch dessen ausgebreitete 
Handelsbeziehungen mit allen Völkern der Erde und die großen 
Kapitalinvestitionen sozusagen‘ zum Weltgeld geworden. Zur Ver- 
breitung der französischen Währung, namentlich im romanischen 
Amerika, haben viel die seinerzeit von Frankreich ausgegangenen 
Bestrebungen zur Einführung einer internationalen Währung bei- 
getragen; doch haben sich auch hier die wirtschaftlichen Beziehungen 
als stärker erwiesen und den Franc durch den Dollar oder den 
Sovereign verdrängt. 
Die Dollarwährung ist, von Nordamerika ausgehend, durch den 
mexikanischen Dollar in Ostasien heimisch geworden und hat in der 
letzten Zeit auch in mehreren Ländern Zentral- und Südamerikas 
Verbreitung gefunden, 
In Ostindien und in den benachbarten Küstengebieten des indi- 
schen Ozeans ist die Silberrupie seit Jahrhunderten allgemein an- 
erkanntes Zahlungsmittel. Dort wie in allen anderen Teilen Asiens 
ist das Silber das herrschende Münzmetall, sofern es nicht durch 
Papiergeld verdrängt wird, weil der Asiate seit jeher eine große Vor- 
liebe für das weiße Metall besitzt. Da sich aber die fortwährenden 
Preisschwankungen des Silbers im Zahlungsverkehr mit dem Aus- 
lande sehr störend bemerkbar machen, hat man in mehreren dieser 
Silberländer den Wert der Silbermünzen zum Gold zu stabilisieren 
versucht und dieses zum gesetzlichen Zahlungsmittel, zum legal 
tender gemacht. Dadurch sind diese Länder gesetzlich zur Gold- 
währung übergegangen, der Binnenverkehr wickelt sich aber nach 
wie vor in Silbergeld ab, das zur Goldmünze in einem bestimmten
	        

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Die Technik Des Wirtschaftlichen Verkehrs. Manz, 1927.
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